Neue Umfrage: AfD bleibt nach der Sommerpause klar vor der Union

tzPolitikStand: 04.09.2026, 13:54 UhrKommentareUns auf Google folgenDie aktuelle ARD-DeutschlandTrend-Umfrage zeigt: Auch nach der Sommerpause bleibt die AfD klar vor der Union.Berlin – Nach der parlamentarisch...

  • 3 min read
Neue Umfrage: AfD bleibt nach der Sommerpause klar vor der Union

Stand: 04.09.2026, 13:54 Uhr

Kommentare

Uns auf Google folgen

Die aktuelle ARD-DeutschlandTrend-Umfrage zeigt: Auch nach der Sommerpause bleibt die AfD klar vor der Union.

Berlin – Nach der parlamentarischen Sommerpause nimmt die Bundespolitik wieder Fahrt auf. Gleichzeitig bleibt die Stimmung gegenüber der Bundesregierung angespannt: Im aktuellen ARD-DeutschlandTrend sind nur 15 Prozent mit der Arbeit der Bundesregierung zufrieden, während 84 Prozent weniger oder gar nicht zufrieden sind.

Content-Partnerschaft

Dieser Artikel entstand in Kooperation mit newsinfive.de.

Auch bei der Sonntagsfrage zeigt sich nur wenig Bewegung. Laut der am 3. September 2026 veröffentlichten Umfrage käme die AfD auf 27 Prozent und bliebe damit stärkste Kraft. CDU/CSU folgen mit 21 Prozent.

Neue Umfrage: AfD bleibt nach der Sommerpause klar vor der Union

Die aktuelle ARD-DeutschlandTrend-Umfrage zeigt: Auch nach der Sommerpause bleibt die AfD klar vor der Union. © © IMAGO / Klaus Martin Höfer / Symbolbild

CDU/CSU kommen auf 21 Prozent und bleiben damit im Vergleich zur vorherigen Erhebung unverändert. Die Union liegt weiterhin sechs Prozentpunkte hinter der AfD. Für die SPD werden 13 Prozent ausgewiesen. Gegenüber der vorherigen Befragung gewinnt die Partei einen Prozentpunkt hinzu.

AfD bleibt stärkste Kraft, SPD und Linke legen zu

Die Grünen erreichen 15 Prozent und halten sich damit auf dem Niveau der vorherigen Erhebung. Sie liegen weiterhin zwei Prozentpunkte vor der SPD. Die FDP kommt auf 4 Prozent. Damit bleibt sie unverändert und liegt weiterhin unter der Fünf-Prozent-Hürde.

Die Linke erzielt 12 Prozent. Gegenüber der vorherigen Erhebung legt sie um einen Prozentpunkt zu und liegt damit nur noch einen Punkt hinter der SPD. Die AfD erreicht 27 Prozent und verliert damit einen Prozentpunkt. Sie bleibt dennoch klar stärkste Kraft, auch wenn ihr Vorsprung auf die Union sich damit etwas verringert.

Auf sonstige Parteien entfallen 8 Prozent. Damit geht ihr gemeinsamer Anteil gegenüber der vorherigen Erhebung um einen Prozentpunkt zurück.

Koalition kommt gemeinsam auf 34 Prozent

Die Regierungskoalition kann sich in der Umfrage geringfügig verbessern: CDU/CSU und SPD kommen gemeinsam auf 34 Prozent. Gegenüber der vorherigen Erhebung steigt der Wert der beiden Parteien damit um einen Prozentpunkt.

Über die Umfrage

Die aktuelle Befragung wurde vom 31. August bis zum 2. September 2026 von Infratest dimap im Auftrag der ARD durchgeführt. Befragt wurden 1.319 Wahlberechtigte.

Bei der vorherigen Erhebung vom 3. bis 5. August 2026 kamen CDU/CSU auf 21 Prozent, die SPD auf 12 Prozent, die Grünen auf 15 Prozent, die FDP auf 4 Prozent, die Linke auf 11 Prozent und die AfD auf 28 Prozent. Auf sonstige Parteien entfielen 9 Prozent.

Die aktuell ausgewiesenen Parteiwerte summieren sich auf 100 Prozent. BSW und Freie Wähler werden in der aktuellen Erhebung nicht einzeln ausgewiesen und daher nicht aufgeführt.

Über die Umfrage

Durchgeführt wurde die Umfrage von Infratest dimap im Zeitraum vom 31.8. bis 2.9.2026 unter 1.319 Personen. Das Institut ist auf politische Meinungs- und Wahlforschung spezialisiert. Die Ursprünge reichen nach eigenen Angaben bis ins Jahr 1990 zurück.

Das Institut führt regelmäßig politische Trendbefragungen für die ARD durch. Der ARD-DeutschlandTrend wird monatlich erhoben und untersucht neben der Sonntagsfrage auch die politische Stimmung sowie die Bewertung von Parteien, Politikern und aktuellen politischen Themen.

Hinweis zu Umfragen

Wahlumfragen sind immer mit Unsicherheiten behaftet. Wechselnde Parteipräferenzen und spontane Wahlentscheidungen können die Resultate beeinflussen. Sie zeigen daher nur die politische Stimmung zum Zeitpunkt der Befragung und sind keine genaue Prognose des Wahlergebnisses.

Bei Stichprobengrößen von etwa 1.000 bis 2.000 Personen liegt die statistische Fehlertoleranz – je nach Anteilswert – bei ungefähr 1,5 bis 3 Prozentpunkten.