Tennis-Rüpel Kyrgios darf nach Kokain-Sperre schon wieder spielen – Comeback noch 2026?
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Stand: 04.09.2026, 14:18 Uhr
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Der australische Tennis-Superstar Nick Kyrgios wurde wegen Kokainkonsums gesperrt. Seine Sperre fiel nun aber sehr gering aus – er darf schon wieder spielen.
New York – Die sportlichen Schlagzeilen um Nick Kyrgios nehmen seit Jahren immer weiter ab. Stattdessen sorgte der Australier zuletzt mit seinem positiven Dopingtest wegen vorangegangenen Kokainkonsums für Wirbel. Nachdem er erwischt wurde, zeigte Kyrgios sich öffentlich reumütig („Ich habe einen riesigen Fehler gemacht und nehme die gesamte Verantwortung auf mich“) – ein Umstand, der sich womöglich strafmildernd ausgewirkt haben könnte.

Die International Tennis Integrity Agency (ITIA) verkündete jetzt das Strafmaß für den Tennis-Rüpel – und es fällt milder aus, als von vielen Experten verurteilt. Die Behörde sperrte Kyrgios gerade einmal für einen Monat. Der Zeitraum begann bereits am 4. August, sodass Kyrgios seit diesem Freitag (4. September) offiziell wieder spielberechtigt ist.
Kyrgios nach Kokain-Geständnis nur einen Monat gesperrt
Die ITIA begründete das milde Strafmaß damit, dass Kyrgios’ Kokainkonsum außerhalb des Wettbewerbs stattgefunden habe. Kyrgios hatte die Droge am 20. Juni auf Mallorca in einem Nachtclub eingenommen. Erst zwei Tage später, am 22. Juni, spielte er beim Rasenturnier in Mallorca sein Erstrundenmatch, das er in zwei Sätzen gegen den Australier Adam Walton verlor.
Beobachter und Experten der Szene hatten mit einer dreimonatigen Sperre gerechnet. Kyrgios akzeptierte jedoch die Behandlung in einem speziellen Programm, das sich offenbar strafmildernd auswirkte. Neben der einmonatigen Sperre muss Kyrgios sein Preisgeld für das Turnier in Mallorca zurückzahlen. Dieses beläuft sich auf 6.750 Euro.
Kyrgios schlägt sich seit mehreren Jahren mit langwierigen Verletzungen herum. Zuletzt absolvierte er in der Saison 2022 mehr als fünf Partien. 2023 stand er nur einmal auf dem Court, 2024 gar nicht. 2025 spielte er zumindest fünf Matches (ein Sieg), 2026 kommt er bislang auf vier Partien (ebenfalls ein Sieg). Ein Comeback noch in diesem Jahr – etwa in Asien oder der europäischen Hallensaison – gilt jedoch als unwahrscheinlich. (mbo)