Bitterer Ausfall bei Medaillenjagd: Deshalb fällt Deutschlands beste Basketballerin für die Heim-WM aus

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Bitterer Ausfall bei Medaillenjagd: Deshalb fällt Deutschlands beste Basketballerin für die Heim-WM aus

Deshalb ist Deutschlands beste Basketballerin nicht bei der Heim-WM dabei

Stand: 04.09.2026, 14:16 Uhr

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Deutschlands Basketball-Frauen wollen bei der Heim-WM um eine Medaille mitspielen. Bitter: Die derzeit beste DBB-Spielerin Satou Sabally fehlt verletzt.

Berlin – Die deutschen Basketballerinnen starten am Freitag gegen Spanien (17.45 Uhr, alle TV-Infos hier) in ihre Heim-WM. Der Druck ist groß: Das Team von Bundestrainer Olaf Lange will vor eigenem Publikum um eine Medaille spielen, der Auftakt in Berlin gegen Vize-Europameister Spanien ist mit über 12.000 Zuschauern ausverkauft. Bitter: Ausgerechnet die derzeit beste deutsche Spielerin fehlt und reißt eine Lücke, die sportlich und emotional kaum größer sein könnte.

Satou Sabally fehlt Deutschland bei der Heim-WM wegen anhaltenden Problemen nach zwei Gehinrerschütterungen.

Satou Sabally fehlt Deutschland bei der Heim-WM wegen anhaltender Probleme nach zwei Gehirnerschütterungen. © picture alliance/dpa | Marcus Brandt

Satou Sabally wird nicht dabei sein. Die 28-Jährige fällt wegen anhaltender Beschwerden nach einer Gehirnerschütterung für die Basketball-WM 2026 aus. Der Deutsche Basketball-Bund bestätigte den Ausfall bereits vor einigen Wochen. Sabally hatte zuletzt alles versucht, rechtzeitig fit zu werden, musste ihren Traum von einer Heim-WM aber aufgeben.

Basketball-WM: Deutschland muss auf Starspielerin Satou Sabally verzichten

Die gebürtige Berlinerin zog sich die Verletzung im Juni bei einem Zusammenstoß im Spiel ihres Klubs New York Liberty gegen die Las Vegas Aces zu. Seitdem hat sie kein Spiel mehr bestritten. Es ist ihre zweite Gehirnerschütterung innerhalb von acht Monaten; die erste erlitt sie im Oktober 2025. Auch nach dem Concussion-Protokoll hielten die Beschwerden an.

Die Folgen reichen über das Heimturnier hinaus. Sabally verpasst auch den Rest der WNBA-Saison mit New York Liberty und damit die Playoffs. Das Team hatte sich bereits für die K.-o.-Runde qualifiziert. Für die dreimalige WNBA-All-Star-Spielerin ist das der nächste Rückschlag in einer Saison, in der sie erst im April nach New York gewechselt war. Lange war auch der Einsatz von Saballys jüngerer Schwester Nyara ungewiss, doch die 26-Jährige hat es trotz Wadenproblemen in den Kader geschafft.

Im deutschen Kader soll nun vor allem Leonie Fiebich mehr Verantwortung übernehmen. Die 26-Jährige war 2024 eine Anführerin bei den Olympischen Spielen und gewann später mit New York an der Seite von Sabally den WNBA-Titel. Bundestrainer Lange nennt sie die „graue Eminenz“ des Teams – ein Lob für ihre Professionalität, Fitness und Spielintelligenz. Fiebich selbst betont, sie sei es gewohnt, Verantwortung zu übernehmen.

Die deutsche Mannschaft bleibt trotz Saballys Ausfall ambitioniert. Nun muss das DBB-Team die Last auf mehrere Schultern verteilen. Nach dem Auftakt-Duell gegen Spanien stehen noch weitere Gruppenspiele gegen Japan und Mali an. Nur der Gruppensieger zieht direkt ins Viertelfinale ein; Platz zwei und drei führen in die Play-ins. (LuHa)