Leichtathletik: Blockade gelöst: Gesa Krause fit für Istaf in Berlin

Mehr als 40.000 Fans werden zum Istaf in Berlin erwartet. Zu den größten deutschen Stars gehören Leo Neugebauer und Gesa Krause. Europameister Owen Ansah sagt ab - und zieht vor Gericht.

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Leichtathletik: Blockade gelöst: Gesa Krause fit für Istaf in Berlin

Hindernis-Europameisterin Gesa Krause hat ihre verletzungsbedingten Probleme der vergangenen Tage behoben und fiebert dem Start beim Istaf in Berlin entgegen. „Ich habe einen Chiropraktiker gefunden, der eine Blockade aus dem Iliosakralgelenk rausgeholt hat. Das Problem ist behoben worden. Berlin beflügelt und deswegen glaube ich, dass dem Rennen nichts im Wege steht“, sagte die 34-Jährige in einer Medienrunde. 

Bei der EM in Birmingham hatte Krause vor wenigen Wochen Gold über 3.000 Meter Hindernis geholt. Anschließend war sie beim Diamond-League-Meeting in Lausanne in der Vorwoche ausgestiegen. In Zürich am Donnerstag wurde sie Sechste. Am Sonntag müssen 2.000 Meter absolviert werden. „Ich bin so fit wie nie. Diesen Druck, den ich in jungen Jahren verspürt habe, habe ich nicht mehr so“, berichtete die deutsche Leichtathletin. 

Neugebauer: „Ich fühle mich gut“

Neben Krause gehört vor allem Zehnkampf-Europameister Leo Neugebauer zu den Stars beim Istaf im Olympiastadion. Der Mini-Mehrkampf, an dem Neugebauer teilnehmen wird, besteht aus 100-Meter-Sprint, Diskuswurf und einem Lauf über 1.500 Meter. „Es sind jetzt zwei Wochen dazwischen gewesen. Zwei Wochen sind normal nicht genug, aber ich fühle mich gut“, erklärte der 26-Jährige, der sich bei der EM mit letzter Kraft ins Ziel gerettet hatte. 

Lückenkemper dabei, Ansah sagt ab und wehrt sich

Das Istaf gehört zu den traditionsreichsten Leichtathletik-Events. Mehr als 150 Athleten und über 40.000 Fans werden am Sonntag erwartet. Insgesamt sind 16 deutsche Medaillengewinner von der EM in Birmingham am Start - darunter auch Kugelstoßerin Yemisi Mabry, Sprinterin Gina Lückenkemper und Speerwurf-Europameister Julian Weber. Ein besonderes Highlight soll die Mixed-Staffel über 4 x 100 Meter werden.

Weitspringerin Malaika Mihambo und 200-Meter-Europameister Owen Ansah sagten ihre Teilnahme verletzungsbedingt ab. Am Freitagmorgen war bekanntgeworden, dass sich Ansah gegen die mehrjährige Sperre der Nationalen Anti Doping Agentur wehren will, die ihm wegen eines angeblich verweigerten Dopingtests droht. Der deutsche Leichtathletik-Star beantragte die Eröffnung eines Disziplinarverfahrens beim Deutschen Sportschiedsgericht.

© dpa-infocom, dpa:260828-930-596960/1

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