Modernstes russisches Kampfflugzeug stürzt bei Moskau ab
Newsblog zum Krieg in der Ukraine Russisches Kampfflugzeug stürzt bei Moskau abAktualisiert am 23.07.2026 - 15:29 UhrLesedauer: 11 Min.Das modernste russische Kampfflugzeug ist in der Region Moskau abgestürzt. ...
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Newsblog zum Krieg in der Ukraine
Russisches Kampfflugzeug stürzt bei Moskau ab
Aktualisiert am 23.07.2026 - 15:29 UhrLesedauer: 11 Min.
Das modernste russische Kampfflugzeug ist in der Region Moskau abgestürzt. In ukrainischen Häfen können keine Schiffe mehr einlaufen. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Donnerstag, 23. Juli
"Er hasst uns wirklich": Russen fürchten neuen Ukraine-Armeechef
Die Ernennung von Mychajlo Drapatyj zum neuen Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte löst in Russland ungewöhnlich offene Reaktionen aus. Militärblogger warnen – der Kreml gibt sich dagegen demonstrativ gelassen. Lesen Sie den ganzen Artikel hier.
Mehrere Tote nach russischen Bomben auf Pawlohrad
Bei russischen Bombenangriffen auf die Industriestadt Pawlohrad in der Ostukraine sind mindestens drei Menschen getötet worden. Gut ein Dutzend seien verletzt worden, teilte Präsident Wolodymyr Selenskyj bei Telegram mit. Angegriffen worden sei das Gelände eines Unternehmens. Verletzte habe es auch bei Attacken auf die Stadt Cherson in der Südukraine gegeben. Selenskyj forderte die westlichen Partnerstaaten erneut zur Lieferung von Flugabwehrraketen für das Patriot-System auf.
Russisches Kampfflugzeug stürzt bei Moskau ab
Ein russisches Su-57-Kampfflugzeug ist in der Region Moskau nahe des Dorfes Lutsino abgestürzt. Das zeigen Aufnahmen in den sozialen Medien. Der Pilot konnte sich offenbar mit dem Schleudersitz retten. Über die Ursache ist noch nichts bekannt. Die Suchoi Su-57 ist Russlands modernster Tarnkappen-Mehrzweckjäger. Russland besitzt schätzungsweise rund 30 dieser Flugzeuge.
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Sicherheit: Schiffsverkehr in ukrainischen Häfen eingestellt
Ukrainische Häfen werden aufgrund russischer Angriffe vorerst nicht mehr von Schiffen angelaufen. "Wir als Staat haben keine Einschränkungen gemacht, das ist eine Entscheidung der Schiffseigner", sagte Agrarminister Taras Wyssozkyj gemäß der staatlichen Nachrichtenagentur Ukrinform. Noch am Vortag hätten "vier bis fünf Schiffe" in ukrainischen Häfen angelegt. Wyssozkyj machte demnach keine Angaben, ob das nur die Seehäfen betrifft oder auch der Schiffsverkehr zu den Donauhäfen eingestellt wurde.
Anfang Juli begannen die ukrainischen Drohnentruppen mit Angriffen auf Schiffe, die russisch kontrollierte Häfen im Schwarzen und vor allem im benachbarten Asowschen Meer ansteuerten. Damit sollte vor allem der Export von russischem Öl und die Versorgung der von Russland annektierten Halbinsel Krim auf dem Seeweg gestört werden. Dabei wurden ukrainischen Angaben nach fast 200 Tanker und Frachtschiffe beschädigt. Im Gegenzug intensivierte das russische Militär seine Attacken auf ukrainische Hafenanlagen und Frachter, die diese anliefen. Moskau zufolge sind nur Schiffe mit für das Militär bestimmten Gütern angegriffen worden. Kiew sprach von Getreidetransporten. Von unabhängiger Seite sind die Angaben der Kriegsparteien nicht überprüfbar.
Kreml dämpft nach Lawrow-Rubio-Treffen Hoffnung auf baldige Lösung
Nach einem Treffen der Außenminister Russlands und der USA, Sergej Lawrow und Marco Rubio, in Manila schätzt der Kreml die Aussichten auf ein schnelles Abkommen zur Beendigung des Ukraine-Kriegs als wenig optimistisch ein. Präsidialamtssprecher Dmitri Peskow betonte gleichwohl, dass Russland den Dialog mit den USA fortsetzen werde. Er hoffe auf einen Besuch der US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Moskau, sobald diese verfügbar seien. Washingtons Friedensbemühungen für die Ukraine sind angesichts des US-Krieges im Iran weitgehend ins Stocken geraten.
Einigung in Brüssel: EU verhängt neue Russland-Sanktionen
Die EU-Staaten haben sich angesichts des anhaltenden russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine auf ein neues Sanktionspaket verständigt. Die Pläne sehen unter anderem weitere Maßnahmen gegen den russischen Finanz- und Energiesektor sowie ein Einreiseverbot für russische Soldaten vor, wie EU-Diplomaten in Brüssel mitteilten.
Um Russlands Einnahmen aus Ölexporten zu begrenzen, ist geplant, die automatische Anpassung des sogenannten Ölpreisdeckels für zwölf Monate auszusetzen. Dieser müsste sonst wegen der gestiegenen Weltmarktpreise infolge des Iran-Kriegs und der weitgehenden Blockade der Straße von Hormus angehoben werden, was mehr Geld für Russland bedeuten würde.
Der Einigung waren wochenlange schwierige Verhandlungen zwischen den Mitgliedstaaten vorausgegangen. Mehrere Hauptstädte setzten dabei Abschwächungen oder Zugeständnisse zugunsten heimischer Unternehmen durch. Sie argumentierten unter anderem, die Sanktionen dürften in der EU keine größeren wirtschaftlichen Schäden verursachen als in Russland.
Russland: Lawrow und Rubio wollen Beziehungen normalisieren
Die Außenminister der USA und Russlands, Marco Rubio und Sergej Lawrow, sind russischen Medienberichten zufolge in Manila zusammengekommen. Die Begegnung habe am Rande eines Treffens des Verbands Südostasiatischer Nationen (Asean) in der philippinischen Hauptstadt stattgefunden und mehr als eineinhalb Stunden gedauert, meldet die Nachrichtenagentur Tass. Thema sei die Ukraine gewesen, berichtet die Agentur Riaunter Berufung auf das russische Außenministerium.
Lawrow habe Russlands Bereitschaft zu einer politischen und diplomatischen Lösung des Konflikts in der Ukraine bekräftigt. Außerdem sei es um die Normalisierung der Beziehungen zwischen Russland und den USA gegangen. Beide Außenminister hätten sich darauf verständigt, in Kontakt zu bleiben.
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Ukrainischer Angriff setzt Raffinerie in Brand
In der Nacht zum 23. Juli sind nach Angaben russischer Telegram-Medien mehrere Regionen Russlands von Drohnenangriffen aus der Ukraine getroffen worden. Die Kanäle berufen sich dabei auf Berichte lokaler Bewohner, denen zufolge in verschiedenen Städten des Landes Ziele attackiert wurden.
Besondere Aufmerksamkeit erregte ein Vorfall in der Region Uljanowsk: Aus der Gemeinde Nowospasskoje wurde ein großer Brand an der NS-Oil-Raffinerie gemeldet. Bilder und Schilderungen aus den sozialen Medien sollen demnach zeigen, wie Flammen aus dem Gelände der Anlage schlagen. Hintergrund ist ein mutmaßlicher ukrainischer Drohnenangriff, der die Raffinerie in Brand gesetzt haben soll.
Die NS-Oil-Raffinerie gilt als vergleichsweise kleine Anlage im russischen Ölsektor. Sie liegt rund 650 Kilometer – etwa 400 Meilen – von der Grenze zur Ukraine entfernt und produziert vor allem Mineralölprodukte. Die jährliche Verarbeitungskapazität wird mit rund 600.000 Tonnen Rohöl angegeben. Wie stark die Infrastruktur durch den Brand tatsächlich beschädigt wurde, war zunächst unklar.
Offizielle Stellungnahmen zu dem Vorfall lagen in den ersten Stunden nach den Berichten nicht vor. Auch unabhängige Bestätigungen der beschriebenen Schäden standen noch aus. Dennoch reiht sich der Angriff in eine Serie von Attacken auf russische Energieanlagen ein, die in den vergangenen Monaten gemeldet wurden.