Umfrage-Kritik an Merz: 78 Prozent mit Arbeit seiner Koalition unzufrieden – AfD trotz Verlusten vorn
StartseitePolitikNeue Umfrage zeigt Trend: AfD verliert, SPD gewinnt dazuStand: 06.09.2026, 14:09 UhrKommentareUns auf Google folgenSchwarz-Rot ohne Mehrheit: Während die AfD bei 28 Prozent verweilt, stürzt die...
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Neue Umfrage zeigt Trend: AfD verliert, SPD gewinnt dazu
Stand: 06.09.2026, 14:09 Uhr
Schwarz-Rot ohne Mehrheit: Während die AfD bei 28 Prozent verweilt, stürzt die Regierung ab. Nur eine Kenia-Koalition hätte derzeit eine Chance.
Berlin – Die AfD muss in der bundesweiten Wählergunst leichte Einbußen hinnehmen, während die SPD knapp zulegt. Das zeigt der aktuelle INSA-Meinungstrend, der im Auftrag der Bild am Sonntag erhoben wurde. Trotz des minimalen Rückgangs bleibt die AfD mit deutlichem Abstand stärkste politische Kraft in Deutschland.
Die aktuellen Zahlen im Überblick
Laut den Daten kommt die AfD aktuell auf 28 Prozent – ein Minus von einem Prozentpunkt im Vergleich zur Vorwoche. Die SPD gewinnt einen Prozentpunkt und schließt mit 13 Prozent zu den Grünen auf, die ihren Wert halten.

Die Ergebnisse der Sonntagsfrage im Detail:
- AfD: 28 Prozent (-1 )
- Union: 20 Prozent (unverändert)
- Grüne: 13 Prozent (unverändert)
- SPD: 13 Prozent (+1)
- Linke: 10 Prozent (unverändert)
- BSW: 4 Prozent (unverändert)
- FDP: 4 Prozent (unverändert)
Für BSW und FDP würde es damit derzeit nicht für einen Einzug in den Bundestag reichen. Für die Erhebung zur Sonntagsfrage befragte das Institut INSA zwischen dem 31. August und dem 4. September insgesamt 1.206 Personen.
Neue Sonntagsfrage von INSA: massive Kritik an Merz-Regierung
Die amtierende Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz (CDU) kämpft weiterhin mit massiver Ablehnung in der Bevölkerung. Wie die INSA-Umfrage zeigt, sind 78 Prozent der Befragten mit der Arbeit der schwarz-roten Regierung unzufrieden. Nur 17 Prozent äußern sich zufrieden.
Besonders die persönlichen Werte der Regierungsspitze fallen negativ aus. 77 Prozent zeigen sich unzufrieden mit der Arbeit von Kanzler Merz. Lediglich 16 Prozent stellen ihm ein positives Zeugnis aus. Vizekanzler und Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) schneidet in der Datenanalyse von Bild.de mit 65 Prozent Unzufriedenheit und 19 Prozent Zustimmung nur unwesentlich besser ab.
Aktuelles Umfrage-Szenario: Mehrheit der Deutschen für eine „Kenia“-Koalition
Die Analyse von Bild.de verdeutlicht die komplexen Mehrheitsverhältnisse. Da 16 Prozent der Stimmen auf Parteien entfallen, die an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern, genügen bereits gut 42 Prozent für eine parlamentarische Mehrheit.
Die aktuelle schwarz-rote Koalition aus Union und SPD käme laut der Umfrage gemeinsam auf lediglich 33 Prozent. Eine sogenannte „Kenia“-Koalition aus CDU/CSU, SPD und Grünen würde laut den Bild-Berechnungen mit 46 Prozent eine Mehrheit erreichen. Ein Bündnis aus SPD, Grünen und Linken würde diese Mehrheit mit 36 Prozent hingegen verfehlen. (Quelle: Bild) (frs)