Heftiger Sturz: Pogacar scheidet aus der Spanien-Rundfahrt aus
Tadej Pogacar hat die Spanien-Rundfahrt auf der achten Etappe vorzeitig beenden müssen. 32 Kilometer vor dem Ziel ist der Slowene heftig gestürzt und kopfüber über den Lenker geflogen.
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Tadej Pogacar muss die Vuelta nach einem heftigen Sturz aufgeben
Tadej Pogacar hat die Spanien-Rundfahrt auf der achten Etappe vorzeitig beenden müssen. 32 Kilometer vor dem Ziel ist der Slowene heftig gestürzt und kopfüber über den Lenker geflogen.
29.08.2026, 19.55 Uhr
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(sda/dpa)/biv. Für Tadej Pogacar ist die Vuelta nach einem heftigen Sturz beendet. Der slowenische Strassenrad-Weltmeister ist rund 32 Kilometer vor dem Ziel der achten Etappe in Xeraco zu Fall gekommen und hat aufgeben müssen. Gesiegt hat der Franzose Bryan Coquard im Sprint.
Pogacar ist nach einem Schlenker kopfüber über den Lenker gestürzt. Dabei hat er noch zwei andere Fahrer mitgerissen. Was die genaue Ursache gewesen ist, ist zunächst unklar geblieben. Der 27-Jährige hat nach dem Sturz mit blutenden Wunden an der linken Schulter und am Kopf auf dem Asphalt gesessen, dann hat er sich sein Rennrad geschnappt und den Sieg bei der Vuelta nicht aufgeben wollen. Doch nichts ist mehr gegangen, die Schmerzen sind zu gross gewesen. Er ist schliesslich in den Spitalwagen gestiegen und hat die Spanien-Rundfahrt aufgegeben.
Pogacar ist auf dem besten Weg gewesen, erstmals die Vuelta zu gewinnen. Nach drei Etappensiegen hat er vor der achten Etappe in der Gesamtwertung bereits 3:50 Minuten vor dem Spanier Enric Mas gelegen. Die Spanien-Rundfahrt ist die einzige Grand Tour, die Pogacar in seinem Palmarès noch fehlt. Ende Juli hat er zum fünften Mal die Tour de France gewonnen, dazu hat er 2024 beim Giro d’Italia gesiegt.
Fraglich ist nach dem Sturz auch, ob Pogacar seinen WM-Titel bei den Titelkämpfen in Montreal im September verteidigen kann. Der Slowene hat 2024 und 2025 jeweils das WM-Strassenrennen gewonnen.

Vor seinem Sturz auf der achten Etappe hat der Slowene an der Spitze der Gesamtwertung gelegen.
Sirotti Stefano / Imago
Der Ausgang der achten Etappe, die über 171 Kilometer von Puçol nach Xeraco geführt hat, ist in Anbetracht der Umstände zur Nebensache verkommen. Kurz vor dem Ziel ist es noch zu einem heftigen Massensturz gekommen. Nur eine kleine Gruppe hat noch um den Sieg gesprintet. Diesen hat sich der Franzose Bryan Coquard vor dem Dänen Mads Pedersen und Jordi Meeus aus Belgien gesichert.
Neuer Spitzenreiter ist Mas, der 1:11 Minuten Vorsprung auf den Österreicher Felix Gall hat. Dahinter darf sich auch der viermalige Gesamtsieger Primoz Roglic Hoffnungen auf einen weiteren Erfolg machen. Der Slowene liegt 1:33 Minuten hinter dem Spanier.
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