Hohe Armutsgefahr und viele Alleinerziehende: Unterhaltsvorschuss-Sparpläne sorgen für Kritik
Ein neues Smartphone, neue Sneaker, ein voller Kühlschrank: Je älter Kinder werden, desto höher sind oft die Ausgaben. Besonders Alleinerziehende geraten finanziell unter Druck, wenn der Ex-Partner keinen Unterhalt zahlt. Dann springt bis zur Volljährigkeit der Staat mit dem Unterhaltsvorschuss ein. Bundesfamilienministerin Karin Prien will die Leistung nun kürzen – und stößt damit auf Kritik. Warum Verbände gerade in Sachsen-Anhalt vor den Folgen warnen.