Nach Krawallen: FCK vor St. Pauli mit Aufarbeitung beschäftigt
<strong>Nach den Krawallen von Mannheim äußert sich der 1. FC Kaiserslautern bisher nicht konkret zu den Vorfällen. Bei Coach Lieberknecht geht der Blick auf die Partie beim FC St. Pauli.</strong>
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Stand: 28.08.2026 • 19:29 Uhr
Nach den Krawallen von Mannheim äußert sich der 1. FC Kaiserslautern bisher nicht konkret zu den Vorfällen. Bei Coach Lieberknecht geht der Blick auf die Partie beim FC St. Pauli.
Von SWR
Nach den massiven Fan-Ausschreitungen im Pokal-Derby in Mannheim und einer angeblich verwüsteten Gäste-Kabine sieht sich der 1. FC Kaiserslautern weiter mit Fragen zu den Vorfällen konfrontiert. Konkrete Antworten gab es vonseiten des Fußball-Zweitligisten vor dem Auswärtsspiel beim FC St. Pauli am Sonntag (13.30 Uhr, live im Audiostream auf Sportschau.de) nicht.
FCK schweigt vorerst zum Derby-Eklat
"Wir befinden uns in der Aufarbeitung der Vorfälle", sagte FCK-Pressesprecherin Ann-Kathrin Beisiegel-Hauck. "Das geschieht natürlich in Abstimmung mit unseren eigenen Fans, aber auch gemeinsam mit dem DFB, den zuständigen Behörden und dem SV Waldhof Mannheim. Deshalb bitten wir um Verständnis, dass wir alles, was neben dem Platz in Mannheim passiert, an dieser Stelle nicht weiter kommentieren möchten. Wir werden uns dazu äußern, sobald es etwas mitzuteilen gibt."
Beim 1:0-Erfolg nach Verlängerung war die Situation nach 90 torlosen Minuten im Carl-Benz-Stadion eskaliert, als nach einer Rudelbildung zwischen den Spielern auf dem Rasen aus dem FCK-Block Böller in den Sitzplatzbereich geschossen wurden. Daraufhin wollten einige Mannheimer Fans auf den Platz stürmen. Auch berittene Polizisten mussten einschreiten, um die Lage zu beruhigen. Zeitweise drohte ein Abbruch des Spiels.
FCK jagt das erste Tor in der 2. Bundesliga
Lautern-Coach Torsten Lieberknecht war am Freitagnachmittag (28.08.) darum bemüht, den Fokus auf das Sportliche und die anstehende Aufgabe in Hamburg zu legen. "Für mich war der Abend mit allem, was ich dort nach dem Spiel besprochen und in die Kameras gesagt habe, abgehakt", sagte er.
Mit Mario Sauer vom FC Toulouse und perspektivisch auch mit Milos Lukovic erhält Lieberknecht zwei zusätzliche Optionen für eine Offensive, die bislang nicht zu überzeugen wusste. Zweimal trennte sich der FCK von seinen Gegnern VfL Wolfsburg und Karlsruher SC torlos. Lukovic ist jedoch noch keine Option.
"Milos hatte in den vergangenen Wochen mit Muskelproblemen zu kämpfen, war drei Wochen nicht im Mannschaftstraining und hat nur individuell mit einem Reha-Trainer gearbeitet. Deshalb müssen wir mit ihm sehr achtsam umgehen", erklärte Lieberknecht. Auch Naatan Skyttä (Knieverletzung) und Ivan Prtajin (Achillessehnenriss) werden fehlen.