Jedes Jahr ohne Sparplan kostet Sie 65.000 Euro – warum Sie mit 40 sofort starten sollten

tzWirtschaftMit 40 finanziell neu aufstellen: Der Plan, der jetzt noch funktioniertStand: 22.07.2026, 13:58 UhrKommentareUns auf Google folgenFinanziell neu aufstellen. ©  IMAGO / allOver-MEVMit 40 ist vieles a...

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Jedes Jahr ohne Sparplan kostet Sie 65.000 Euro – warum Sie mit 40 sofort starten sollten

Mit 40 finanziell neu aufstellen: Der Plan, der jetzt noch funktioniert

Stand: 22.07.2026, 13:58 Uhr

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Junge Frau zaehlt Geld

Finanziell neu aufstellen. ©  IMAGO / allOver-MEV

Mit 40 ist vieles anders als mit 30. Das Einkommen ist oft höher, die Ziele klarer, die Zeit kürzer. Was jetzt zählt und was nicht mehr warten sollte.

Mit 40 schaut man anders auf Geld als mit 25. Die großen Lebensentscheidungen sind meistens getroffen. Die Karriere hat eine Richtung. Die Familie ist da oder nicht. Was jetzt fehlt, ist oft kein Plan für den Moment, sondern ein Plan für das, was in 25 Jahren sein soll.

Content-Partnerschaft:

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit Fortunalista entstanden. Fortunalista ist eine Plattform für Finanzbildung, die Frauen dabei unterstützt, ihre Finanzen selbstbestimmt zu gestalten. Mit einem klaren Verständnis für die Herausforderungen rund um Geld zeigt Fortunalista, wie Frauen mit dem Investment Code ihren Weg in die finanzielle Unabhängigkeit finden.

Und genau der fehlt bei vielen.

„Mit 40 hat man alle Zutaten für eine solide Finanzplanung“, sagt Margarethe Honisch, Finanzexpertin und Gründerin von Fortunalista. „Mehr Einkommen als mit 25, klarere Ziele als mit 30 und noch genug Zeit, um wirklich etwas aufzubauen. Was fehlt, ist meistens nur der Anfang.“

Was mit 40 anders ist als mit 25

Mit 25 ist der Zeithorizont lang, das Einkommen oft niedrig, die Ziele abstrakt. Mit 40 ist der Zeithorizont kürzer, das Einkommen oft höher und die Ziele konkret.

Was das für die Finanzplanung bedeutet: weniger Zeit für den Zinseszins, aber mehr Kapital, das investiert werden kann. Was an Zeit verloren wurde, kann zum Teil durch höhere Beträge ausgeglichen werden.

Wer mit 40 beginnt und monatlich 300 Euro investiert, hat mit 67 bei 7 Prozent Rendite rund 272.000 Euro. Wer 500 Euro investiert, kommt auf rund 454.000 Euro.

Das sind keine kleinen Summen. Sie entstehen nicht durch Glück, sondern durch einen Plan, der jetzt beginnt.

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Die fünf Schritte für den Neustart mit 40

  1. Den Ist-Zustand ehrlich aufnehmen: Was ist auf dem Konto? Was steckt im Rentenbescheid? Was gibt es an Schulden, Versicherungen, Verträgen? Wer nicht weiß, wo er steht, kann nicht entscheiden, wohin er geht.
  2. Die Rentenlücke berechnen: Monatlicher Bedarf im Alter minus voraussichtliche Nettorente. Diese Zahl ist der Ausgangspunkt für alles andere. Wer sie kennt, weiß, wie viel privat aufgebaut werden muss.
  3. Hochverzinste Schulden tilgen: Wer noch einen Dispokredit oder teure Ratenkredite hat, tilgt diese zuerst. Kein Investment bringt dauerhaft 10 bis 15 Prozent Rendite. Was der Dispo kostet, übersteigt fast jede Anlagerendite.
  4. Depot eröffnen und Sparplan einrichten: Ein breit gestreuter ETF, ein monatlicher Betrag, ein Dauerauftrag. Was mit 300 Euro beginnt, kann mit jeder Gehaltserhöhung wachsen. Was nicht begonnen wird, bleibt null.
  5. Das Rentenkonto prüfen: Kindererziehungszeiten, Ausbildungszeiten, Pflegezeiten: Was fehlt, lässt sich noch nachmelden. Zwei vergessene Jahre bedeuten fast 20.000 Euro mehr Rente über 20 Jahre.

Was nicht mehr gewartet werden sollte

Jedes Jahr ohne Sparplan kostet messbar Endvermögen. Wer mit 40 anfängt, hat 27 Jahre bis zur Rente. Wer mit 45 anfängt, hat 22 Jahre. Der Unterschied bei 200 Euro monatlich: rund 65.000 Euro weniger Endkapital.

Was jetzt aufgeschoben wird, ist nicht neutral. Es kostet.

„Mit 40 neu anzufangen ist kein Rückstand“, betont Margarethe Honisch. „Es ist ein Neustart mit besseren Voraussetzungen als mit 25. Wer das versteht, fängt heute an.“