Luise-Kiesselbach-Tunnel Am Waldfriedhof nach Brandschaden früher als erwartet wieder frei
tzMünchenStadtSendling-WestparkStand: 23.07.2026, 12:43 UhrKommentareUns auf Google folgenIn Sendling-Westpark ist der Luise-Kiesselbach-Tunnel nach einem Lkw-Brand früher als geplant wieder in beiden Fahrtrich...
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Stand: 23.07.2026, 12:43 Uhr
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Der Luise-Kiesselbach-Tunnel Am Waldfriedhof ist früher als geplant wieder in beiden Fahrtrichtungen befahrbar. Die Instandsetzung endet zum Wochenende.
Sendling-Westpark – Der Luise-Kiesselbach-Tunnel ist voraussichtlich ab Freitag, 24. Juli, wieder in beiden Fahrtrichtungen vollständig befahrbar. Das teilt die Stadt München mit. Ursprünglich hatte das Baureferat die Sperrung bis spätestens 2. August geplant.
Sendling-Westpark: Luise-Kiesselbach-Tunnel nach Brandschaden früher für den Verkehr freigegeben
Das Mobilitätsreferat gibt den Tunnel ab Freitag wieder für den Verkehr frei, der Verkehrsfluss ist dann wieder wie zuvor gewährleistet. Die zuvor an der Brudermühlstraße, Plinganserstraße und Passauerstraße eingerichteten Sperren hat das Mobilitätsreferat bereits früher aufgehoben. Der Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) erklärte: „Die vorgezogene Wiedereröffnung des Luise-Kiesselbach-Tunnels ist eine gute Nachricht für Sendling-Westpark und alle, die regelmäßig auf dieser Strecke unterwegs sind. [...]“
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Schicht- und Nachtarbeit ermöglichten zügigen Abschluss der Arbeiten
Möglich wurde die frühere Fertigstellung durch detaillierte Bauablaufplanung sowie Schicht- und teilweise Nachtarbeit der städtischen Fachstellen und der beauftragten Fachfirmen. Insgesamt waren während der Sperrung mehr als 15 Firmen eng getaktet im Tunnelbauwerk im Einsatz. Krause dankte den Teams ausdrücklich: „Unsere städtischen Teams haben mit den beauftragten Baufirmen in Schichten und teilweise nachts gearbeitet, um die Sperrung möglichst kurz zu halten.“
Lkw-Brand im April verursachte erhebliche Schäden an Decke und Infrastruktur
Auslöser der Sperrung war ein schwerer Lkw-Brand am 17. April 2024, der erhebliche Schäden an der Tunneldecke und der technischen Infrastruktur der Oströhre in Fahrtrichtung Nord verursacht hatte. Im Rahmen der Instandsetzung setzte das Baureferat die Betondecke der Tunneldecke instand und ersetzte sämtliche durch den Brand beschädigten Sicherheitssysteme – darunter Lüftung, Brandmeldung, Funk, Beleuchtung und Löschwasserleitung. Für die Arbeiten mussten alle sicherheitsrelevanten Überwachungssysteme vorübergehend demontiert werden, weshalb eine vollständige Sperrung der Fahrtrichtung Nord zwingend erforderlich war.
Weitere Reparaturen und laufende Baumaßnahmen im Münchner Westen
Das Baureferat nutzte die Sperrung auch für weitere Reparaturarbeiten im Tunnel: Lüfter wurden gereinigt, Schachtdeckel getauscht sowie Beschmutzungen und weitere Unfallschäden beseitigt. Die Instandsetzungsarbeiten an der Donnersbergerbrücke und der Ring-Brücke über die Dachauer Straße werden fortgesetzt. Oberbürgermeister Krause kündigte an: „Deshalb werden wir auch bei den weiteren Instandsetzungen aufs Tempo drücken.“ (Quelle: Landeshauptstadt München)