Küche ist zu voll: „Das perfekte Dinner“-Kandidatin muss ins Badezimmer ausweichen

Sie selbst beschreibt sich als „kleinen Tollpatsch“. An Tag 2 von „Das perfekte Dinner“ (VOX) in und um Koblenz macht Michelle (29) dieser Selbstironie alle Ehre. Weil sich ihre Küche beim Kochen im Handumdrehen bis zum Anschlag füllt, muss das Kartoffelwasser woanders hin - nämlich ins Bad!

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Küche ist zu voll: „Das perfekte Dinner“-Kandidatin muss ins Badezimmer ausweichen

Stand: 28.07.2026, 19:30 Uhr

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Das perfekte Dinner - Tag 2 in Koblenz - "Ich bin etwas tollpatschig", sagt Kandidatin Michelle (29) über sich selbst.

Das perfekte Dinner - Tag 2 in Koblenz - "Ich bin etwas tollpatschig", sagt Kandidatin Michelle (29) über sich selbst. © RTL

Sie selbst beschreibt sich als „kleinen Tollpatsch“. An Tag 2 von „Das perfekte Dinner“ (VOX) in und um Koblenz macht Michelle (29) dieser Selbstironie alle Ehre. Weil sich ihre Küche beim Kochen im Handumdrehen bis zum Anschlag füllt, muss das Kartoffelwasser woanders hin - nämlich ins Bad!

Michelle (29) aus Neuwied bei Koblenz bezeichnet sich als „rustikale Köchin“ und setzt dabei auf die deutsche Variante. Dabei kocht die Bürokauffrau nicht nach Rezept, sondern aus dem Bauch heraus. Auch privat kommt's offenbar wie's kommt: Sie habe „das Herz auf der Zunge“ und sei ein „kleiner Tollpatsch“.

Das perfekte Dinner - Tag 2 in Koblenz - Gastgeberin an Tag 2 in Koblenz ist Michelle (29).

Das perfekte Dinner - Tag 2 in Koblenz - Gastgeberin an Tag 2 in Koblenz ist Michelle (29). © RTL

„Ich vermute Hausmannskost“, tippt Julia (34). Ja - und gleichzeitig überrascht Michelle mit einem ambitionierten Menü unter dem Motto „Von knusprig bis cremig - ein Abend voller Lieblingsaromen“. Schon während der Vorbereitungen zeigt sich allerdings, dass Michelles größte Herausforderung nicht das Kochen ist - sondern der Platz. Zwischen Töpfen, Pfannen, Backblechen und Zutaten wird es in ihrer Küche immer enger. Als schließlich die Kartoffeln für den Hauptgang fertig sind, steht sie ratlos vor der Frage: „Ich weiß nicht so recht, wie ich das alles mache.“

  • Vorspeise: Bruschetta Tricolore - Tomate und Trüffel / Pilz und Avocado / Zucchini und Parmesan
  • Hauptspeise: Beef Wellington mit Kartoffel-Kürbis-Stampf, karamellisierten Möhren und Salbeibutter
  • Nachspeise: Hefezopf gefüllt mit Vanillepudding und Schokolade, dazu eine leichte Creme und Früchte der Saison

„Ich liebe Trüffel, aber habe keinen geschmeckt“

Die Lösung für Michelles Platzproblem liefert ausgerechnet das Kamerateam mit seinem Vorschlag: Warum das Kartoffelwasser nicht einfach im Badezimmer ausschütten? Gesagt, getan. Michelle trägt den dampfenden Topf ins Bad und kippt das Wasser dort ins Waschbecken - um es anschließend in aller Seelenruhe wieder zu reinigen. Zeitmanagement hin oder her - Hygiene muss schließlich sein!

„Allmählich bekomme ich Hunger“, gesteht Kevin (35), als der Hauptgang auf sich warten lässt, und verlangt nach etwas Baguette. Bereits bei der Vorspeise gehen die Meinungen auseinander. Jenny (42) ist bekennender Trüffel-Fan, doch vermisst ihn bei der so ausgewiesenen Bruschetta schmerzlich: „Ich liebe Trüffel, aber ich habe keinen geschmeckt.“ Kevin hat derweil mit einer anderen Zutat zu kämpfen: Beim geriebenen Parmesan muss er kräftig husten - er habe ihn regelrecht „eingeatmet“. Bleibt Jennys kritisches Urteil. Bruschetta sei für sie eine „safe Bank - Brot mit Topping“ und passe nicht unbedingt zu einem perfekten Dinner.

Beim Hauptgang punktet Michelle dann deutlich stärker. Zwar vermisst Julia die angekündigte Salbeibutter, weil stattdessen eine kräftige Soße aus Rinderfond und Schalotten serviert wird. „Wir sind doch Soßenjungs und Soßenmädchen“, lautet Michelles Erfahrungswert vom Vorabend bei Jockel (60). Kevin ist allerdings begeistert: Das Beef Wellington sei „perfekt“, der (beim Bäcker gekaufte) Blätterteig „eine Sensation“ und insgesamt „1A“. Jenny dagegen stören die Proportionen. Fleisch und Hefezopf seien „riesig“ portioniert und die zusätzliche Creme beim Dessert überflüssig.

Trotz der Kritik bleibt vor allem Michelles sympathische Art in Erinnerung. Julia bringt es am Ende auf den Punkt: Michelle sei „authentisch, ehrlich und so lieb“. Jenny wiederum ist wegen der späten Essenszeit verstimmt und vergibt lediglich sechs Punkte. Das wird Kevin wundern: Von ihm gibt es die Höchstzahl! Insgesamt sammelt Michelle 33 Punkte ein. Damit bleibt sie im Rennen um den Wochensieg - und beweist, dass man für ein perfektes Dinner manchmal eben auch ungewöhnliche Wege gehen muss. Sogar bis ins Badezimmer. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit teleschau.)