Hunderte Bayern-Fans dürfen nach Schlägerei nicht ins Stadion gegen Schalke

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Hunderte Bayern-Fans dürfen nach Schlägerei nicht ins Stadion gegen Schalke

Stand: 05.09.2026, 19:51 Uhr

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Schlechte Nachrichten für den FC Bayern und seine Fans: Hunderte Anhänger des Rekordmeisters dürfen nicht in die Veltins Arena und verpassen das Spiel gegen Schalke.

Gelsenkirchen – Update vom 5. September, 19.43 Uhr: Der Vorfall rund um die Fans des FC Bayern ist inzwischen vom Rekordmeister bestätigt worden. Demnach kam es vor dem Anpfiff der Partie zu einer Prügelei und 500 Fans wurde von der Polizei der Zutritt ins Stadion verwehrt. Der Auslöser ist unbekannt.

Der FC Bayern muss gegen Schalke auf hunderte Fans in der Veltins-Arena verzichten.

Der FC Bayern muss gegen Schalke auf hunderte Fans in der Veltins-Arena verzichten. © picture alliance/dpa | Fabian Strauch

Erstmeldung vom 5. September, 18.39 Uhr: Es ist ein Klassiker in der Geschichte des deutschen Fußballs: Schalke 04 gegen den FC Bayern München. Nach dem Aufstieg der Schalker in die Bundesliga kommt es am Samstagabend (18.30 Uhr, hier zum Liveticker) früh am 2. Spieltag der neuen Saison zum Duell – doch für viele Bayern-Anhänger endet die Anreise nach Gelsenkirchen mit einer Enttäuschung.

Laut Informationen von Absolut Bayern von vor Ort erhielten Hunderte FCB‑Fans einen Platzverweis und durften anschließend nicht in die Veltins-Arena. Demnach soll es auf einem Parkplatz zu einer Schlägerei zwischen Schalke- und Bayern-Anhängern gekommen sein. Die genauen Hintergründe sind aber noch unklar.

FC Bayern gegen Schalke ohne hunderte Anhänger

Wie Sport1 berichtet, soll es nach dem „Handgemenge“ auch zu einer erkennungsdienstlichen Behandlung der Bayern-Fans durch die Polizei gekommen sein. Anschließend mussten die Münchener Anhänger offenbar die Heimreise mit dem Bus antreten.

Die übrigen Bayern-Fans in der Veltins-Arena boykottierten wegen der Vorkommnisse und wegen des Platzverweises die Partie. Deshalb kamen weder Banner zum Einsatz, noch wurde eine Choreo veranstaltet. Stattdessen mussten die Anhänger mit anhören, wie Kapitän und Ex-Schalker Manuel Neuer beim Einlaufen und anschließend bei jedem Ballkontakt lautstark ausgepfiffen wurde.

Die Situation erinnert stark an die Vorkommnisse im Februar 2026. Damals war es vor dem Topspiel des FC Bayern gegen Schalke-Rivale Borussia Dortmund vor dem Signal-Iduna-Park zu einem Zusammenstoß der Fans mit der Polizei gekommen. 500 FCB-Anhänger boykottierten damals die Partie und gingen freiwillig nicht ins Stadion – heute traf die Polizei die Entscheidung. (LuHa)