Trotz Sieglos-Serie: Göttlich setzt weiter auf St. Pauli

Anzeige FC St. Pauli „Es nervt ein bisschen“: Klartext und „Bock“-Ansage von St. Pauli-Boss Göttlich Oke Göttlich äuß...

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Trotz Sieglos-Serie: Göttlich setzt weiter auf St. Pauli

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FC St. Pauli

„Es nervt ein bisschen“: Klartext und „Bock“-Ansage von St. Pauli-Boss Göttlich

Oke Göttlich äußerte sich vor dem St. Pauli-Spiel in Bielefeld
Witters

St. Paulis Präsident will partout nicht mitmachen bei der schlechten Stimmung, die sich um seinen Verein herum breit macht. Oke Göttlich glaubt nach wie vor, dass der Kiezklub oben mitmischen kann.

Das Gespräch bei Sky hatte vor dem Anpfiff in Bielefeld stattgefunden. Aber es ist einigermaßen wahrscheinlich, dass Oke Göttlich auch nach dem 2:2 seines FC St. Pauli dieselben oder zumindest sehr ähnliche Worte gewählt hätte. Der Kiezklub-Boss hat seinen Glauben ans Gute nicht verloren.

„So sind wir auf St. Pauli nicht, so sind wir intern nicht“, sagte Göttlich, nachdem ihm Sky-Moderator Yannick Erkenbrecher nochmals vorgerechnet hatte, wie lange der letzte Sieg schon zurückliegt. Schönreden wolle man den Status auch nicht, „aber wir sehen, dass eine Mannschaft sich langsam entwickelt, dass eine Mannschaft da ist, dass eine Mannschaft sich ihre Chancen erarbeitet“. Man sehe andererseits auch die Defizite, ergänzte Göttlich und erklärte: „Diese 2. Liga ist übrigens die siebtbeste Liga in Europa. Und insofern wissen wir schon, worauf wir uns hier einlassen.“

Göttlich will bei St. Pauli nicht den Kopf in den Sand stecken

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Dennoch sei man aktuell natürlich nicht da, wo man eigentlich sein wollte. „Und es nervt natürlich auch ein bisschen, dass man immer damit konfrontiert wird. Aber es ist für uns ja keine Option, den Kopf in den Sand zu stecken. Sondern für uns ist das, was wir sehen auf dem Feld, als Personen, als Charaktere und als Führungskräfte, Anlass dafür, zu sagen: Wir glauben an diese Jungs.“

Auch weil die Qualität für deutlich mehr reichen muss als das, was bisher an Zählbarem eingefahren wurde. St. Pauli, rechnete Erkenbrecher vor, habe den zweitteuersten Kader der Liga nach dem VfL Wolfsburg, und im Idealfall möchte Göttlich tabellarisch genau da hin.

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St. Paulis Präsident Göttlich ist überzeugt vom Weg

„Natürlich wollen wir oben mitspielen“, sagte er und machte eine kleine Ansage: „Da haben wir Bock drauf. Und es ist auch so, dass wir die Möglichkeit haben. Mit dem Kader, den wir haben, sehen wir uns jetzt nicht schlechter als vermeintliche Aufstiegskandidaten.“

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Überhaupt fehle es intern gewiss nicht an Ambitionen, ob nun sportlicher oder infrastruktureller Natur. „Den Kies, den wir haben, den verbuddeln wir gerade in Trainingsplätzen“, spielte Göttlich auf die umfangreichen Baumaßnahmen an der Kollaustraße an. Talentförderung sei etwas, was man anschieben wolle. „Und ich bin wirklich fest davon überzeugt, dass das, was Marcel Rapp mit dieser Mannschaft hier entwickelt hat in einer relativ kurzen Zeit, das ist, was wir wollen. Und das wird auch zu Punkten führen.“ Am Freitagabend sprang nach dem Interview nur der eine Zähler in Bielefeld heraus.

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