Brisantes Wetter-Phänomen über dem Nordpol könnte Deutschland in Schnee und Frost stürzen
StartseiteDeutschlandEiswinter statt Dauerregen? Kollaps über dem Nordpol könnte Deutschland in Schnee und Frost stürzenStand: 06.09.2026, 13:33 UhrKommentareUns auf Google folgenDie Prognosen sprechen von Stur...
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Eiswinter statt Dauerregen? Kollaps über dem Nordpol könnte Deutschland in Schnee und Frost stürzen
Stand: 06.09.2026, 13:33 Uhr
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Die Prognosen sprechen von Sturm und Dauerregen im Winter. Doch ein Ereignis über der Arktis könnte alles umwerfen. Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.
München – Man muss es ehrlich sagen: Wer in diesen Tagen auf die Wetterkarten schaut, findet keine Spur von Winter. Die Modelle rechnen mit einer Sturmserie vom Atlantik, dazu Dauerregen und viel zu milde Temperaturen. Ein weißes Weihnachten? Momentan reine Wunschvorstellung.

Und doch lohnt sich ein Gedankenspiel, das viele Wetterfrösche insgeheim im Hinterkopf behalten. Denn dieser Winter ist noch längst nicht gelaufen – entschieden wird er nicht am Boden, sondern in gut 30 Kilometern Höhe. Den ersten Schnee könnte es aber bald schon geben.
Polarwirbel könnte Wetter in Deutschland beeinflussen
Dort oben, hoch über der Arktis, dreht sich der sogenannte Polarwirbel – ein gewaltiges Windband, das die bitterkalte Polarluft wie hinter einer Mauer festhält. Solange dieser Wirbel kräftig rotiert, bleibt die Kälte weit weg, und der milde Westwind hat leichtes Spiel.
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Doch er ist störanfällig. Erwärmt sich die Luft in der Höhe schlagartig, kann der Wirbel abbremsen, sich verformen oder sogar in zwei Teile zerreißen. Und genau dann, so die Spekulation, könnte bei uns das große Zittern beginnen.
Was passieren müsste
Reißt der Polarwirbel, würde sich die Großwetterlage komplett umkrempeln. Über Skandinavien oder Grönland müsste sich ein mächtiges Hoch aufbauen, das den Atlantiktiefs den Weg abschneidet. Der Wind würde auf Ost drehen und eiskalte Festlandsluft aus Russland heranschaufeln – aus Regen würde Schnee, aus milden Plusgraden strenger Dauerfrost. Klingt nach Science-Fiction?
Genau so lief es im Februar 2018, als der „Beast from the East“ halb Europa lahmlegte. Sicher ist ein solcher Umschwung nicht, seriös vorhersagen lässt er sich nur wenige Wochen im Voraus. Doch möglich ist er in jedem Winter. Und deshalb sollte die Schneeschaufel besser griffbereit bleiben.