Women’s League: SCB-Stars wechselten zur Konkurrenz

Die drei besten SCB-Ausländerinnen Duvin, Otamo und Rozier gehen in dieser Saison für andere Teams der Women’s League auf Torejagd. Das sind die wichtigsten neuen Spielerinnen der sieben Klubs.

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Women’s League: SCB-Stars wechselten zur Konkurrenz

Die wichtigsten Zuzüge der Women’s-League-Teams

SC Bern verliert Stars an die Konkurrenz

Die drei besten SCB-Ausländerinnen Duvin, Otamo und Rozier gehen in dieser Saison für andere Teams der Women’s League auf Torejagd. Das sind die wichtigsten neuen Spielerinnen der sieben Klubs.

Publiziert: 19:31 Uhr

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft

  • Ambri zog sich aus Women’s League zurück, beste Spielerin geht zum ZSC
  • Fribourg verpflichtet mit Estelle Duvin die zweifache Liga-Topskorerin
  • Davos verstärkt Defensive mit zwei Nati-Spielerinnen: Gaberell und Rossel
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Nicole VandenbrouckReporterin Eishockey

Nach dem Rückzug Ambris nur sechs Wochen vor dem Saisonstart bleiben noch sieben Teams in der Women’s League. Die Leventinerinnen sind mitten im viel zitierten Aufschwung komplett von der Landkarte des Schweizer Frauen-Hockeys verschwunden – Spielerinnen und Perspektiven fehlten. Das hat Zug, Zürich und Neuchâtel dazu bewogen, in einer Mitteilung ihr Bekenntnis zum Frauen-Hockey zu betonen.

Nach verschiedenen Transfers innerhalb der höchsten Liga und Zuzügen aus dem Ausland könnte die Women’s League auf eine ausgeglichenere Saison zusteuern. Hier die wichtigsten neuen Spielerinnen der Klubs.

Bern

Nach der verpassten Titelverteidigung wurde bei den Vizemeisterinnen ein Umbruch eingeleitet. Zehn Spielerinnen verliessen den SCB, unter ihnen die drei Top-Ausländerinnen sowie eine Nati-Verteidigerin – allesamt wechselten zur Konkurrenz. Und ihre Zuzüge? Da sticht Sophie Hudson heraus. Die 23-jährige Kanadierin zählte zu den besten Skorerinnen ihres College-Teams Queen’s University in Kingston (Ontario) und wurde letzte Saison zur MVP, der wertvollsten Spielerin, ihrer Division gekürt. Die 1,78 m grosse Stürmerin soll die namhaften Abgänge kompensieren. Hudson kann offensive Akzente setzen und beim Wechsel aufs grosse Eisfeld helfen ihr ihre läuferischen Qualitäten.

Davos

Die Bündnerinnen verstärkten ihre Defensive mit zwei Nati-Spielerinnen: Von Meister Zug wechselte Elena Gaberell (21) zum HCD, vom SCB Alena Lynn Rossel (20). In der letzten Saison kassierten die Davoserinnen nach den abgeschlagenen Neuchâtel (148) und Langenthal (104, Rückzug des Teams) am drittmeisten Gegentreffer.

Fribourg

In den drei Saisons seit dem Aufstieg haben sich die Fribourg-Gottéron Ladies kontinuierlich entwickelt und verbessert. Nun ist ihnen ein Transfer-Coup gelungen: Fribourg schnappte sich die zweifache Liga-Topskorerin und beste SCB-Ausländerin Estelle Duvin. Die 29-jährige französische Nati-Stürmerin buchte bei Bern in den letzten drei Jahren 21, 23 und 35 Tore.

Neuchâtel

Nicht nur mit ihrem Namen fällt Brooklyn Schneiderhan auf. Die 22-jährige US-Stürmerin spielte die letzten vier Saisons am Saint Anselm College in Manchester (New Hampshire) und setzte so manchen Rekord an ihrer Uni. Für Saint Anselm buchte sie in vier Jahren trotz einiger Verletzungen 124 Punkte in 135 Partien. Zuletzt trumpfte sie als Captain mit 48 Punkten (23 Tore) in 38 Saisonspielen auf. Sie verleiht dem stets strauchelnden Neuchâtel nötige Offensivpower.

Lausanne

Die Aufsteigerinnen langten sogleich kräftig zu auf dem Transfermarkt. Sie lockten von Bern die beiden Top-Ausländerinnen Maija Otamo (32, Fi) und Clara Rozier (29, Fr) in die Westschweiz und stellten sogleich ein kompetitives Team zusammen. Ein Coup könnte Lausanne auch mit der Verpflichtung von Maya Labad (24) gelungen sein, die Kanadierin kommt aus der Profi-Liga PWHL (Montreal), besitzt allerdings eine Ausstiegsklausel im Vertrag, um am Trainingscamp von Las Vegas teilnehmen zu können.

Zürich

Ambris Rückzug hat nicht unzählige Spielerinnen auf den Markt gespült, aber die Dienste der namhaftesten haben sich die ZSC Lions gesichert: Fanny Rask (35). Die Schwedin ist die Schwester von Lakers-Stürmer Victor Rask (33), der sie jahrelang finanziell unterstützt hat. Die einstige Nati-Stürmerin bringt den Zürcherinnen Spielmacher-Qualitäten sowie die Erfahrung aus beinahe 20 Profi-Jahren und ist damit auch für die jungen Talente eine wertvolle Verpflichtung.

Zug

Die Meisterinnen mussten einige gewichtige Abgänge verkraften. Doch statt alle valabel ersetzen zu wollen, hat sich der EVZ bewusst dazu entschieden, vermehrt junge Spielerinnen einzubauen. Zwei routinierte neue Kräfte stellen sie ihnen jedoch zur Seite: Millie Rose Sirum (25, No) und Mira Seregély (23, Ung), beides Nati-Stürmerinnen für ihre jeweiligen Nationen.

Die ersten Spiele der Saison in der Women’s League vom Samstag, 12. September: Fribourg – Bern, 15.45 Uhr; Davos – ZSC Lions, 17 Uhr; Neuchâtel – Zug, 17.45 Uhr.

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