„Das größte Deckenfresko, das je gemalt wurde“ befindet sich in Bayern
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Stand: 12.07.2026, 19:59 Uhr
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Es gilt als das „außergewöhnlichste aller Barockschlösser“ und beeindruckt Besucher mit einem ganz besonderen Highlight.
Würzburg – Die Würzburger Residenz samt Hofgarten und Residenzplatz wurden 1981 in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen. Demnach wird die Residenz „als das einheitlichste und außergewöhnlichste aller Barockschlösser betrachtet und veranschaulicht einen der strahlendsten Fürstenhöfe Europas“, heißt es damals in der Begründung. Dort gibt es für Besucher auch eine Besonderheit zu sehen.

Das größte Deckenfresko der Welt ist in der Würzburger Residenz zu sehen
„Architektonischer Höhepunkt der Residenz ist das Treppenhaus, eine der großartigsten Raumschöpfungen überhaupt, die im Profanbau je gelangen“, berichtet die Residenz auf ihrer Website. Im Gegensatz zu den Wendeltreppen mittelalterlicher Schlösser oder den Stiegenanlagen der Renaissancepaläste wurde das Treppenhaus im Barock mehr und mehr als prunkvoller Empfangsraum gestaltet.
„Hofarchitekt Balthasar Neumann stellte unter ein stützenfreies Muldengewölbe, das mit 23 Metern Scheitelhöhe und einer Grundfläche von 18 x 30 Metern eine bautechnische Meisterleistung ist, eine dreiläufige Treppenanlage mit Umgang“, heißt es weiter. Aus Venedig wurde schließlich Giovanni Battista Tiepolo gerufen. Er „schmückte das Gewölbe 1752/53 mit dem größten Deckenfresko, das je gemalt wurde. Mit höchster malerischer Delikatesse stellte er die exotischen Zauberwelten der durch fürstliche Frauengestalten personifizierten Erdteile Amerika, Asien und Afrika dar.“
Mitten in Bayern: „Das größte Deckenfresko, das je gemalt wurde“
Als Höhepunkt gilt die Allegorie der Europa mit dem Würzburger Hof als Hort der Künste. Das Gemälde misst rund 600 Quadratmeter und „schließt sich mit dem antiken Götterhimmel im Zentrum zu einem Ganzen zusammen.“
Die Würzburger Residenz hat von April bis Oktober von 9 bis 18 Uhr geöffnet, zwischen November und März von 10 bis 16.30 Uhr. Tickets kosten 10 Euro, der Eintritt in Hofkirchen und den Hofgarten ist frei. (Quelle: Residenz Würzburg) (kam)