Agrafrost: CDU drängt auf mehr Sicherheit, Landesbehörde sieht keinen Handlungsbedarf

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Agrafrost: CDU drängt auf mehr Sicherheit, Landesbehörde sieht keinen Handlungsbedarf

Stand: 22.07.2026, 06:30 Uhr

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Ein Verkehrszähler steht aktuell an der Goldenstedter Straße kurz vor der Abbiegung zur Firma Agrarfrost.

Aus Richtung Wildeshausen kommend, soll eine Linksabbiegerspur zum Agrarfrostwerk gebaut werden. Oder alternativ ein Kreisverkehr. So lauten die Vorschläge der CDU. Jetzt macht die Partei bei der Stadt Druck. © Stadt

Die CDU fordert eine Linksabbiegerspur an der Kreuzung zur Agrarfrost. Die Landesbehörde in Oldenburg sieht trotz Verkehrszählungen keinen Bedarf.

Hanstedt/Aldrup – Die Wildeshauser CDU fordert Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit in den Bauerschaften Hanstedt und Aldrup. In einer Pressemitteilung heißt es, bereits im September 2025 habe die Fraktion beantragt, eine Linksabbiegerspur oder einen Kreisverkehr an der Kreuzung der Landesstraße 882 und der Abzweigung zum Agrarfrostwerk einzurichten. Damit könne ein seit Jahren bekannter Unfallschwerpunkt entschärft werden, so die CDU jetzt. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens durch Lastwagen, landwirtschaftliche Fahrzeuge und den täglichen Pendlerverkehr von rund 450 Agrarfrost-Mitarbeitern bestehe dringender Handlungsbedarf.

Zusätzlich fordert die Partei den Bau eines sicheren Radwegs in Aldrup als Ersatz für den nach Angaben der Christdemokraten maroden und zugewachsenen Gehweg. Immer mehr Beschäftigte würden das Fahrrad für den Arbeitsweg verwenden, müssten derzeit jedoch die stark befahrene Aldruper Straße nutzen.

Der Bauausschuss hatte Ende November auch beschlossen, dass die Verwaltung Gespräche mit der zuständigen Landesbehörde aufnimmt. „Bis heute liegt jedoch keine Stellungnahme vor und konkrete Fortschritte sind ausgeblieben“, ärgern sich die Christdemokraten, die eine klare Erwartung haben: „Die CDU fordert die Verwaltung daher auf, beide Projekte mit höchster Priorität voranzutreiben. Das Ziel ist klar: mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer und eine bessere Verkehrsanbindung für den Wirtschaftsstandort Wildeshausen.“

Auf eine Nachfrage der Mediengruppe Kreiszeitung zum aktuellen Stand hieß es aus dem Stadthaus, die Landesbehörde in Oldenburg sehe keinen Bedarf für eine Linksabbiegespur. Zuvor hätten sowohl die Kommune als auch die Behörde jeweils eine Verkehrszählung durchgeführt. Die Verwaltung bleibe aber weiterhin im Gespräch.

„Bezüglich des Radwegs in dem Bereich konnten die Grundstücksverhandlungen für den zusätzlich erforderlichen Grunderwerb noch nicht abgeschlossen werden“, so Stadtsprecher Hans Ufferfilge.