Zukunft des Anne-Frank-Gymnasiums: Stadt Werne legt neue Zahlen auf den Tisch

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Zukunft des Anne-Frank-Gymnasiums: Stadt Werne legt neue Zahlen auf den Tisch

Stand: 06.09.2026, 19:31 Uhr

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Die Zukunft des Anne-Frank-Gymnasiums steht im Fokus: Vier Sanierungs- und Neubauvarianten werden in einer gemeinsamen Sitzung der Ausschüsse diskutiert.

Werne – Machen Stadt und Politik jetzt endlich Nägel mit Köpfen? Diese Frage kann man sich beim Blick in den Kalender für die kommenden Sitzungen der politischen Gremien durchaus stellen. Denn hier tagen Schulausschuss und der Ausschuss für den Kommunalbetrieb Werne (KBW) gemeinsam am 17. September um 17.30 Uhr. Auf der Tagesordnung steht lediglich ein einziger Punkt.

Das Anne-Frank-Gymnasium in Werne

Das Anne-Frank-Gymnasium (AFG) im August 2026: Künftig soll sich hier einiges ändern - und zwar baulich. © Felix Püschner

Doch spätestens der Ort der Sitzung verrät, worum es geht: das Anne-Frank-Gymnasium (AFG) beziehungsweise die Ergebnisse der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung der Sanierungsmaßnahmen. Ein Thema also, über das seit graumer Zeit diskutiert wird und bei dem das letzte Wort noch längst nicht gesprochen ist.

Vier Varianten für Neubau oder Sanierung des Anne-Frank-Gymnasiums

Auf dem Tisch liegen vier Varianten. Die erste wird als Basisvariante („Variante 0“) bezeichnet und umfasst folgende Punkte:

  • Abschnittsweise Sanierung im laufenden Betrieb zum Funktionserhalt
  • Teilweises Ausweichen des Schulbetriebs in Interimscontainer
  • Erweiterungsbau als Neubau zur Deckung des Raumprogramms

Variante 1 meint eine Grundsanierung. Im Detail bedeutet das:

  • Ganzheitliche Sanierung des Bestandsgebäudes
  • Erweiterungsbau als Neubau zur Deckung des Raumprogramms
  • Effizientere Raumaufteilung des Bestandsgebäudes
  • Ausweichen des Schulbetriebs in Interimscontainer

Zur Neubauvariante (Variante 2) gehören:

  • Neubau in Modulbauweise an geeigneter Stelle
  • Abriss des Bestandsgebäudes (Altbau)

Die Kombinationsvariante (Variante 3) umfasst folgende Punkte:

  • Sanierung des naturwissenschaftlichen Traktes
  • Modulbauten als „Klassenhaus“ an geeigneter Stelle
  • Teilabriss des Bestandsgebäudes (Altbau)

Eine Entscheidung wird es am 17. September allerdings noch nicht geben. Laut Vorlage ist zunächst eine Beratung in den Fraktionen vorgesehen. Im Anschluss erfolgt eine getrennte Vorberatung in den Fachausschüssen sowie eine abschließende Beschlussfassung in der Sitzung des Rates am 14. Oktober. (von Felix Püschner)