Alexander Herrmann stichelt bei „Grill den Henssler“ gegen den FC Bayern: „Ein bisschen Blattgold drauf“

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Alexander Herrmann stichelt bei „Grill den Henssler“ gegen den FC Bayern: „Ein bisschen Blattgold drauf“

Stand: 06.09.2026, 20:00 Uhr

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Grill den Henssler Sommer-Special 2026 - 3 - Alexander Herrmann verband bei "Grill den Henssler Sommer-Special" (VOX) seine Leidenschaften Kochen und Fußball.

Grill den Henssler Sommer-Special 2026 - 3 - Alexander Herrmann verband bei "Grill den Henssler Sommer-Special" (VOX) seine Leidenschaften Kochen und Fußball. © RTL/Markus Hertrich

Seit 2025 ist Sternekoch Alexander Herrmann Juror bei „Grill den Henssler“. Dort verknüpfte er nun das Kochen mit einer anderen, wenn auch eher passiven Leidenschaft: dem Fußball.

Alexander Herrmann (55) ist Franke mit Leib und Seele. In Kulmbach geboren, machte er seine Lehre in Nürnberg, übernahm den Familienbetrieb mit Hotel und Restaurant in Wirsberg, führt in Nürnberg diverse Restaurants. Und als echter Franke ist er Fan vom „Clubb“, dem 1. FC Nürnberg. Mit dem ist er sogar beruflich verbandelt und engagiert sich seit Jahren als offizieller Gastronomie- und Kooperationspartner im VIP-Bereich.

Grill den Henssler Sommer-Special 2026 - 3 - Das "Coach-Special" bei "Grill den Henssler": Lucki Maurer, Steffen Henssler, Ralf Zacherl, Max Stiegl, AlexanderHerrmann, Jana Ina Zarrella, Laura Wontorra, Joachim Llambi und "Miss Sachsen-Anhalt" Charlotte Bangemann (von links) trafen sich zum Grillabend.

Grill den Henssler Sommer-Special 2026 - 3 - Das „Coach-Special“ bei „Grill den Henssler“: Lucki Maurer, Steffen Henssler, Ralf Zacherl, Max Stiegl, AlexanderHerrmann, Jana Ina Zarrella, Laura Wontorra, Joachim Llambi und „Miss Sachsen-Anhalt“ Charlotte Bangemann (von links) trafen sich zum Grillabend. © RTL/Markus Hertrich

Nun ist der Club, neunmaliger Deutscher Meister, Bundesliga-Gründungsmitglied und ehemaliger deutscher Rekordmeister, derzeit fußballerisch nur zweitklassig. Der „ewige“ Konkurrent sind die großen Bayern aus dem oberbayerischen München, die dem Noris-Club 1987 den Rang als Rekordmeister abliefen. Und dem Franken macht es immer Spaß, die Oberbayern zu ärgern. Beim „Coach-Special“, der dritten Show im diesjährigen „Grill den Henssler Sommer-Special“ (VOX), landete Herrmann genüsslich ein paar kleine Spitzen gegen die Bayern.

Auslöser war aber kein kulinarischer Reinfall, sondern im Gegenteil der pure Genuss. Denn im Hauptgang hatten Gastgeber Steffen Henssler und Kontrahent Ralf Zacherl „unvorstellbar“ gut aufgekocht, wie Herrmanns Jury-Kollege Joachim Llambi schwärmte. Herrmann, erst zum 13. Mal Juror bei GDH, aber schon für seine bildhaften Urteile berüchtigt, suchte nach Worten und Metaphern - und fand sie.

Blattgold für die Bayern-Spieler?

Aus Kalbskotelett, süß-saurer Soße und Pilzen hatten die Koch-Gegner in 27 Minuten wahrlich Edles gezaubert. Herrmann: „Den roten Teller sehe ich am Starnberger See in einem Nobel-Biergarten, da gehört das hin. Ein bisschen Blattgold drauf, drüber dann würden es auch die Bayern-Spieler essen.“ Eine kleine Breitseite gegen Bayern und seine Ikone Franck Ribèry? Der hatte 2019 für Schlagzeilen gesorgt, als er in Dubai ein mit Blattgold umhülltes Steak für 1.200 Euro verzehrte.

Und der blaue Teller? Herrmann: „Wenn der Vorstand des FC Bayern beim Käfer sitzt und die großen Verträge unterschreibt - dann kriegen die das!“ Also noch eine Etage höher im Regal der Kulinarik. Herrmann, der sonst mit den Punkten eher knausert („Sieben Punkte ist Restaurant-Qualität“), wertete 10:8 für blau - und somit für Henssler. Der konnte es kaum fassen: „Das waren die ersten zehn Punkte von Alexander Herrmann für mich!“ Und es blieb nicht dabei. Denn auch Llambi und Jan Ina Zarrella werteten 10:8, immer für Henssler.

Henssler Erfolgs-Geheimnis: Er kann nicht nur kochen, sondern auch zocken

Die Hauptspeise (30:28) war ein Highlight an einem „fantastischen Abend der Kulinarik“, wie Llambi meinte. Denn auch im Dessert gab es zwischen Henssler und Max Stiegl (28:29) noch dreimal die Bestnote. Llambi wollte sich nicht entscheiden und gab 10:10, Herrmann wertete 9:9. Das Zünglein an der Waage wurde Zarrella, die Stiegl knapp vorne sah.

Dritter im Bunde der Koch-Coaches, die Henssler grillen wollten, war Lucki Maurer. Der holte sich die Vorspeise mit 26:23. Den Impro-Gang, bei dem Hensslers Gegner zu dritt in der Küche standen, sicherte sich Henssler mit 25:22.

Rein nach der Wertung in den Kochgängen lag Henssler mit 106:105 nur hauchdünn vorn. Dass es zum Schluss doch noch fast wie ein Kantersieg anmutete, lag an den drei Küchen-Competitions. In den „Zwischenspielen“, jeweils drei Punkte wert, gewann immer Henssler - Endstand: 115:105. „Wenn's mit dem Kochen nicht klappt, musst du gut spielen“, meinte Henssler schon nach der zweiten Küchen-Competition nach der Vorspeisen-Niederlage gegen Maurer. Moderatorin Laura Wontorra feierte ihren „Koch-König“: „Es reichen nicht mal drei Superköche, um Steffen Henssler zu bezwingen.“

Aber vielleicht schafft es einer im Alleingang? Nächsten Sonntag stellt sich Comedian und Hobbykoch Mario Barth im Solo gegen Henssler. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit teleschau.)