Zu anfällig: Kassel Huskies verlieren Test bei Dresdner Eislöwen
StartseiteSportKassel HuskiesStand: 06.09.2026, 19:30 UhrKommentareUns auf Google folgenBester Kasseler: Huskies-Torwart Philipp Maurer zeigte – wie hier gegen Tylor Spink – einige Paraden. © Julia PeterVierter...
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Stand: 06.09.2026, 19:30 Uhr
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Vierter Test, zweite Niederlage: Die Kassel Huskies verlieren – ohne manchen Stammspieler – bei den Dresdner Eislöwen 1:4.
Dresden – Es war der letzte Auswärtstest vorm DEL2-Saisonstart – und zugleich ein Vorgeschmack auf den 1. Spieltag in gut anderthalb Wochen. Die Kassel Huskies verlieren bei den Dresdner Eislöwen 1:4 (0:0, 1:3, 0:1). Beim selben Gegner sind sie am Freitag, 18. September, zum Ligaauftakt wieder zu Gast.
Die Huskies müssen in Dresden neben Tyler Benson und Maciej Rutkowski auch auf Yannik Valenti (siehe Infobox) verzichten, Leonhard Korus ist zudem angeschlagen, bei Tristan Keck ist eine Weisheitszahn-OP der Grund für das Fehlen. Bei den Eislöwen fehlen mit Connor Korte, Tyson Spink, Sebastian Gorcik und Torwart Jannik Schwendener ebenfalls Akteure.
Auch Valenti verletzt
Nächster Ausfall im Huskies-Angriff: Nach Maciej Rutkowski und Tyler Benson fällt auch Yannik Valenti aus. Der 25-Jährige zog sich im Training eine Verletzung zu und fällt etwa zwei Monate aus. Aktuell haben die Huskies somit nur zehn gesunde Angreifer im Kader. Der Sturm könnte aber mit Förderlizenzspielern aus Hamm, den Tryout-Akteuren Sebastian Laßmann und Devid Kulpinau oder auch Verteidiger Lucas Dumont aufgefüllt werden. Sportdirektor Daniel Kreutzer sondiert zudem laut Mitteilung den Markt.
Die Partie ist im ersten Drittel dann ausgeglichen, die Hausherren, die am Freitag 5:3 in Weißwasser gewonnen hatten, haben aber die etwas gefährlicheren Möglichkeiten. So schießt Bruno Riedl aus der Distanz, Huskies-Torwart Philipp Maurer ist trotz wenig Sicht auf dem Posten (1.). Tylor Spink trifft außerdem die Scheibe aus guter Position nicht optimal (8.), gegen die Ex-Kasseler Tomas Sykora und Alec Ahlroth rettet wieder Maurer (18.). Die Huskies spielen sich ihrerseits auch gelegentlich nach vorn, brandgefährlich wird es in den ersten 20 Minuten aber nicht.
Das zweite Drittel ist dann ein rabenschwarzes aus Sicht der Huskies. Dresden ist spielbestimmend und nutzt seine Chancen nun. Den Startschuss setzt Drew LeBlanc. Der wird an der Blauen Linie von Tomas Andres bedient, hat dann viel Zeit – und trifft zum 1:0 genau unter die Latte (22.).
So geht es weiter. Simon Karlsson trifft erst den Pfosten, dann mit seinem zweiten Abschluss Maurers Schoner. Von dort springt der Puck zu Dane Fox, der geistesgegenwärtig abstaubt (25.). Drei Minuten später ist es wieder Fox, der von Spink bedient wird und sogar das 3:0 macht. Kurz zuvor hatte auch noch Ricardo Hendreschke den Pfosten getroffen.
Die Huskies sind in diesem Abschnitt offensiv lange unauffällig. Erst kurz vor Drittelende setzen sie sich mal fest, bekommen dann ein Powerplay. Brendan O‘Donnells Schlagschuss geht auf Torwart Marvin Berbner (38.), Sebastian Laßmann macht es besser. Chris Wilkie war per Solo ins Angriffsdrittel gelaufen, sein Querpass ist eigentlich etwas ungenau. Laßmann kontrolliert den aber gut und trifft zum 1:3 (40.).
Das Schlussdrittel ist fast bis zur 50. Minute ereignisarm. Bei den Huskies scheitert O‘Donnell im zweiten Powerplay wieder mit einem Schlagschuss an Berbner (49.), anders läuft es bei Dresdner Überzahl. Da segelt Ahlroths Abfälscher an den Pfosten, Jan Nijenhuis staubt zum 4:1 ab (53.).
Danach vereitelt Maurer ein ums andere Mal einen weiteren Gegentreffer, für die Huskies bleibt Lucas Dumont bei einem Alleingang erst an Berbner hängen. Es bleibt beim 1:4. Bis zum Saisonstart an gleicher Stelle haben die Huskies noch einiges abzuarbeiten.