WoW: Titel und Mounts bald futsch? Blizzard prüft geboostete Chars

In WoW: Midnight haben die Entwickler von Blizzards Online-Rollenspiel mehr Anreize geschaffen, eine hohe Mythisch-Plus-Wertung zu erspielen. Neben der Möglichkeit, für eine hohe Schlüsselstein-Wertung speziell...

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WoW: Titel und Mounts bald futsch? Blizzard prüft geboostete Chars

In WoW: Midnight haben die Entwickler von Blizzards Online-Rollenspiel mehr Anreize geschaffen, eine hohe Mythisch-Plus-Wertung zu erspielen. Neben der Möglichkeit, für eine hohe Schlüsselstein-Wertung spezielle Mounts vergangener Erweiterungen kaufen zu können, wurde der Erfolg „ Schattenchampion von Midnight: Saison 1 “ eingeführt.

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Dieses Achievement erhalten nur die Top 1 % der Mythisch-Plus-Spieler. Als Belohnung winkt der Feuerfalke Umbralasche, mit dem Spieler ihre Mythisch-Plus-Künste vor anderen Spielern zur Schau stellen können. Vor allem dieses neue 1%-Reittier hat offenbar dazu geführt, dass sich viele Spieler für Gold (und vielleicht Echtgeld) Rating-Boosts gekauft haben. Statt aus eigener Kraft an die benötigte Schlüsselstein-Wertung zu gelangen, haben sie andere Spieler dafür bezahlt, dass sie durchgezogen werden. Laut einem Bericht von PC Gamer könnten geboostete Spieler ihren Titel samt Mount bald wieder verlieren.

Top-1%-Titel sollen aberkannt werden

Gegenüber PC Gamer sagt WoWs (jetzt kaufen ) Game Director Ion Hazzikostas, dass die Entwickler aktuell die Ranglisten der Top-1%-Spieler in Mythisch-Plus-Dungeons durchforsten. Man wolle herausfinden, wer sich auf seine Mythisch-Plus-Wertung hat boosten lassen und dafür gezahlt hat.


Blizzard is scrubbing through its new World of Warcraft Mythic Plus Dungeon top-1% rankings for people who paid for carries“ - World of Warcrafts Game Director Ion Hazzikostas.


Die buchstäbliche Preisfrage ist, ob damit Carry-Runs gegen Gold (Ingamewährung) oder gegen Echtgeld gemeint sind. Boost-Runs für Gold sind in Blizzards Online-Rollenspiel nicht verboten. Alles, was Echtgeld betrifft, hingegen schon. Allerdings besteht über die WoW-Marke auch die Möglichkeit, gegen Echtgeld Gold zu kaufen und umgekehrt WoW-Tokens in Battle.net-Guthaben umzuwandeln …

Ion Hazzikostas deutet an, dass es Konsequenzen für geboostete Spieler geben wird. Zu PC Gamer sagt er: „The team is doing a thorough scrub of this for Season 1 and will share more with the community soon about how we approached that review, as well as the final results.“

Das Entwicklerteam von Blizzard wird also bald die Ergebnisse dieser Untersuchung der Mythisch-Plus-Rankings mit der Community teilen. Bis dahin bleibt abzuwarten, ob oder welche Strafen es für Spieler gibt, die sich ihren 1%-Titel erkauft haben.

Aus unserer Erfahrung hält sich Blizzard nicht damit zurück, hart gegen Cheater und Echtgeld-Booster vorzugehen. Auch bei Boosts gegen die Ingamewährung Gold laufen teils krumme Geschäfte, die schwer für die Entwickler zu beweisen sind. Allgemein sind Boosts gegen Gold, wie zuvor erwähnt, aber nicht verboten.

  • Die WoW-Entwickler prüfen Spieler, die sich ihre Mythisch-Plus-Wertung für den 1%-Titel erkauft haben.
  • Die Ergebnisse der Untersuchung werden bald mit der Community geteilt.
  • Für einen breiteren Wettkampf könnten Spielweisen-Rankings samt Titeln und Belohnungen vergeben werden.

Nur die wenigsten Spieler haben eine Chance auf den begehrten 1%-Titel samt Mount. Umso mehr können Booster verlangen, um Spieler auf das passende Schlüsselstein-Rating zu hieven.

Je nach Klasse schaffen es teilweise weniger als 20 Spieler einer Klasse in die Top 1 %. Auch deshalb steht die Idee für eine Rangliste im Raum, die Titel nach einzelnen Specs und nicht nach Klassen verteilt. Diese Rangliste würde aber frühestens in Saison 3 von WoW: Midnight implementiert werden.

Über diese Idee und weitere spannende Themen wie neue WoW-Classic-Server sprachen die Entwickler kürzlich im Interview mit WoW-Content-Creator Psybear. Was denkt ihr, passiert mit geboosteten Titeln? Wir sind auf eure Kommentare gespannt. Beachtet dabei bitte die Forenregeln und die allgemeine Netiquette im Internet. Solltet ihr noch keinen Account haben, könnt ihr über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Unsere Video-Inhalte findet ihr bei Youtube, Instagram und Tiktok.

Quelle: PC Gamer