Es geht um Fake News – Transfer-Gurus gehen aufeinander los

In der Welt der Fussball-Transfers gelten sie als renommierte Stimmen, nun liefern sich Fabrizio Romano und Florian Plettenberg auf X einen Schlagabtausch – und beschuldigen sich gegenseitig der Fake News.

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Es geht um Fake News – Transfer-Gurus gehen aufeinander los

Vorwurf der Fake News

Transfer-Gurus gehen aufeinander los

In der Welt der Fussball-Transfers gelten sie als renommierte Stimmen, nun liefern sich Fabrizio Romano und Florian Plettenberg auf X einen Schlagabtausch – und beschuldigen sich gegenseitig der Fake News.

Publiziert: 18:01 Uhr

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft

  • Transfer-Journalisten Romano und Plettenberg streiten öffentlich auf X über Transfers.
  • Romano beschuldigt Plettenberg falscher Berichte, Plettenberg kritisiert Romanos Methoden.
  • Auslöser: Streit um Diomande-Transfer zu Real Madrid für über 100 Millionen Euro
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Gian-Andri BaumgartnerRedaktor Sport

Irgendwann kommt der Streit dann sogar auf der persönlichen Ebene an: «Vielleicht sollte ich die Nachrichten, die du mir vor ein paar Jahren geschickt und mich gefragt hast: ‹Wie kann ich die Follower-Zahl erhöhen?› oder ‹Deine Arbeit ist meine Motivation›, öffentlich machen... da du jetzt derjenige bist, der hier erklärt, wie man diesen Job machen soll», schreibt Transfer-Journalist Fabrizio Romano (33) auf X.

Sein Adressat: Florian Plettenberg (38), Fussball-Reporter bei Sky und ebenfalls ein Fachmann in Sachen Transfers. Und dieser schlägt nur kurz darauf ebenfalls auf X zurück: «Gut zu wissen, dass du bereit dazu bist, private Mitteilungen zu teilen. Eine traurige Entwicklung. Du warst für viele ein Vorbild, auch für mich. Für mich bist du das leider nicht mehr.»

Was ist passiert? Die beiden Transfer-Gurus, auf deren Informationen auch Blick regelmässig zurückgreift, haben sich in der Nacht auf Montag einen öffentlichen Schlagabtausch auf Social Media geliefert. Der Auslöser: Romanos Ankündigung, dass Leipzigs Yan Diomande (19) zu Real Madrid wechselt – für eine Ablösesumme von «über 100 Millionen Euro».

«Prüfe deine eigenen News»

Es ist ein «Here we go», wie Romano schon Tausende vermeldet hat – doch nun gibts Widerspruch von Plettenberg: Es gebe keine Einigung zwischen Leipzig und Real.

Romano sieht das anders – und wirft Plettenberg Falschmeldungen vor: «Wie ist das mit den Fake News von gestern, wonach Manchester City 100 Millionen Euro für Diomande bietet? Prüfe zuerst deine eigenen News, bevor du über mich redest.» Die Skyblues seien schon länger raus aus dem Poker um den ivorischen Flügelstürmer.

Plettenberg hat am Samstag berichtet, dass Manchester City dazu bereit sei, für Diomande ebenfalls 100 Millionen Euro zu bieten – von einem offiziellen Angebot ist dabei aber keine Rede gewesen.

Mit dem Fake-News-Vorwurf sieht Plettenberg eine Linie überschritten, weshalb er in einem nächsten Post wiederum den Italiener fragwürdigen Methoden bezichtigt: «Dein Klopp-Bericht war einfach lächerlich und respektlos gegenüber jedem Journalisten, der echte Berichterstattung betreibt.» Romano habe die Verpflichtung von Jürgen Klopp (59) als DFB-Trainer auf der Basis von weithin bekannten Wahrscheinlichkeiten verkündet, nicht aufgrund von tatsächlichen Vereinbarungen.

Der falsche Resultat-Post

Und der Sky-Reporter geht noch weiter: «Solange du falsche ‹Here we go's› löschst und Resultate Minuten vor dem Abpfiff postest, um schneller als andere Seiten zu sein, nur um sie fünf Minuten später wieder zu löschen, weil Neymar trifft, solltest du insgesamt leiser sein.» Als Beweis präsentiert er einen Screenshot vom Romanos Resultat-Post des WM-Achtelfinals zwischen Norwegen und Brasilien. Dieser ist offenbar noch während des Spiels abgesetzt worden – mit dem Zwischenresultat von 2:0 für die Skandinavier, ehe Neymar noch den brasilianischen Anschlusstreffer erzielt hat.

Es ist der Moment in der Auseinandersetzung, in der Romano mit der Erwähnung privater Nachrichten von Plettenberg die nächste Eskalationsstufe zündet – danach scheint die Streitlust auf beiden Seiten befriedigt: Mit den Worten «Habe einen schönen Tag, Legende» (Plettenberg) und «Lasst uns zur Arbeit zurückkehren» (Romano) schliessen die beiden ihren Schlagabtausch einigermassen versöhnlich ab.