„Wo bleibt das Geld?“: „Traumschiff“-Star rechnet mit Sparkurs im öffentlich-rechtlichen TV ab

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„Wo bleibt das Geld?“: „Traumschiff“-Star rechnet mit Sparkurs im öffentlich-rechtlichen TV ab

Stand: 11.09.2026, 08:21 Uhr

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Seit Jahren gehört Daniel Morgenroth zur Crew des ZDF‑„Traumschiffs“. Nun spricht der TV-Star über Veränderungen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen.

Schorfheide – Seit April 2019 gehört Daniel Morgenroth (62) zum festen Ensemble des ZDF‑„Traumschiffs“. Als Staff-Kapitän Martin Grimm steht der Schauspieler regelmäßig an der Seite von Florian Silbereisen (45) auf der Brücke des Kreuzfahrtschiffs. Er stieß zur Serie dazu, nachdem Sascha Hehn (71) als Kapitän Victor Burger ausgestiegen war.

Florian Silbereisen, Daniel Morgenroth und Collien Monica Fernandes in „Das Traumschiff“.

Daniel Morgenroth (l.), Collien Monica Fernandes und Florian Silbereisen auf dem „Traumschiff“. © Dirk Bartling/ZDF

Im November 2026 feiert das „Traumschiff“ nun sein 45-jähriges Bestehen. Von diesem lang anhaltenden Erfolg können andere TV-Formate nur träumen. Immer mehr Sendungen stehen unter Spardruck oder verschwinden ganz aus dem Programm. Erst kürzlich setzte der MDR aus Kostengründen den Dresdner „Tatort“ für drei Jahre aus. Dasselbe gilt für die Krimireihe „Polizeiruf 110“.

„Traumschiff“-Star Daniel Morgenroth fordert mehr Transparenz von öffentlich-rechtlichen Sendern

In einem Interview mit t-online kritisierte Daniel Morgenroth den Sparkurs im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Aus seiner Sicht geht es dabei nicht allein darum, dass Produktionen gestrichen oder gekürzt werden. „Bei der Sparpolitik ist für mich die entscheidende Frage: Wo bleibt das Geld stattdessen, wenn es nicht mehr für bestimmte Formate ausgegeben wird?“, sagte der 62-Jährige.

Morgenroth fordert deshalb mehr Transparenz von den Sendern. „Das müsste man transparent kommunizieren und klar benennen. Erst dann kann man sinnvoll darüber diskutieren, warum etwas wegfällt und an anderer Stelle vielleicht etwas Neues entsteht“, erklärte er. Das „Traumschiff“ ist von den Einsparungen nicht betroffen. Dennoch bewegen den Schauspieler solche finanzielle Themen.

Morgenroth machte 2025 in der ZDF-Sendung „Volle Kanne“ etwa auf die Bezahlung von Nachwuchsschauspielern aufmerksam. „Die Anfängergelder, die liegen immer noch bei unter 3000 Euro brutto“, enthüllte er. Wer heute den Wunsch habe, eine Schauspielkarriere einzuschlagen, müsse sich „warm anziehen“. Morgenroth kommt selbst vom Theater und erlangte durch seine „Traumschiff“-Rolle zusätzliche Bekanntheit. „Sagen wir so: Ich kann mich nicht beklagen“, verriet er gegenüber dem Portal Digital Fernsehen. (Quellen: t-online.de, „Volle Kanne“, digitalfernsehen.de)