"Peinlich": Trump droht plötzlich mit Abriss des Kennedy-Centers
Newsblog zur US-Politik "Peinlich": Trump droht plötzlich mit Abriss des Kennedy-CentersAktualisiert am 25.08.2026 - 22:13 UhrLesedauer: 29 Min.Ärzte sind besorgt über Donald Trumps Gewicht. Seine Regierung dro...
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Newsblog zur US-Politik
"Peinlich": Trump droht plötzlich mit Abriss des Kennedy-Centers
Aktualisiert am 25.08.2026 - 22:13 UhrLesedauer: 29 Min.
Ärzte sind besorgt über Donald Trumps Gewicht. Seine Regierung droht mit dem Abriss des Kennedy-Centers. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Dienstag, 25. August 2026
Nach Dolly Partons Tod: Trump lässt US-Flaggen eine Woche lang auf halbmast setzen
US-Präsident Donald Trump hat nach dem Tod von Countrysängerin Dolly Parton angeordnet, die US-Flaggen für eine Woche auf halbmast zu setzen. Dies geschiehe zu ihren Ehren und gelte in den gesamten Vereinigten Staaten. Dolly Parton sei eine der größten Country-Sängerinnen aller Zeiten, ihr Tod sei ein wahrer Verlust für Millionen von Menschen, schrieb der US-Präsident auf seinem Onlinedienst Truth Social. "Es hat nie jemanden wie sie gegeben, und es wird auch nie wieder jemanden wie sie geben", teilte Trump mit. Er schloss seine Onlinebotschaft mit den Worten: "Ruhe in Frieden, Dolly! Die Welt liebt dich."
Wie ihre Familie am Dienstag mitteilte, ist Dolly Parton im Alter von 80 Jahren friedlich in Nashville im US-Bundesstaat Tennessee gestorben. Parton blickte auf eine jahrzehntelange Karriere als US-Musikstar zurück. Zu ihren bekannten Songs gehören "Jolene" und "I Will Alway Love You", das später auch Whitney Houston großen Erfolg einbrachte.
"Peinlich": Trump droht plötzlich mit Abriss des Kennedy-Centers
Die Trump-Regierung hat im Streit um die Sanierung des Kennedy Center die Rhetorik deutlich verschärft – und erstmals offen mit dem Abriss des berühmten Kulturhauses in Washington gedroht. In einem Gerichtsdokument warnt das Justizministerium, ohne eine zweijährige vollständige Schließung für Renovierungsarbeiten werde das Zentrum weiter verfallen und letztlich zu einem "unsicheren, heruntergekommenen Bau", der abgerissen werden müsse. Die Anwälte des Ministeriums bezeichnen das Haus zudem als "peinlich für die Hauptstadt".
Bislang hatte die Leitung des Kennedy Centers lediglich von einer umfassenden technischen Erneuerung gesprochen: Austausch von Bühnenliften, weitreichende Elektroarbeiten, Abdichtung gegen Lecks – all das ließe sich nach ihrer Darstellung in zwei Jahren erledigen, wenn das Haus in dieser Zeit geschlossen bleibt. Von einem möglichen Abriss war bisher nie die Rede. Nun skizziert die Regierung in dem Schriftsatz sogar ein alternatives Szenario: ein großes Freiluft-Amphitheater mit Blick auf den Potomac-Fluss, das zwar einfacher und günstiger zu bauen und zu betreiben wäre, nach eigener Einschätzung aber Präsident John F. Kennedy "weniger angemessen ehren" würde.
Seit Monaten gibt es Klagen und Kritik von Demokraten, Musikern und Mitgliedern der Kennedy-Familie. Die Regierung verweist derweil auf Donald Trumps angeblich Expertise in Immobilien und präsentiert ihn als besonders qualifiziert für das Projekt. Parallel versucht der von Trump ernannte Vorstand, den Namen des Präsidenten erneut an der Fassade anzubringen – obwohl ein Gericht eine frühere Umbenennung untersagt hatte. Die demokratische Abgeordnete Joyce Beatty will sowohl die vollständige Schließung als auch die Namenspläne vor Gericht stoppen; sie wirft dem Gremium eine überhastete Entscheidung ohne ausreichende Informationen vor. Am Donnerstag soll ein Gericht in Washington über Schließung und Namensstreit weiter verhandeln – und damit auch darüber, wie weit die Abrissdrohung als politisches Druckmittel trägt.
Trump übernimmt historisches Zentrum – Einnahmen brechen ein
Die Finanzlage des Kennedy-Centers in Washington hat sich nach der Übernahme durch US-Präsident Donald Trump und der Umbenennung nach ihm einem Bericht zufolge deutlich verschlechtert. Wie die "Washington Post" unter Berufung auf interne Unterlagen berichtet, sind Ticketverkäufe und Spenden nach Trumps Machtübernahme und insbesondere nach der Namensänderung massiv eingebrochen.
Demnach hatte das Haus für das laufende Haushaltsjahr Einnahmen von rund 220 Millionen Dollar eingeplant, erwartet werden nun aber nur etwa 124 Millionen Dollar. Trotz deutlicher Einsparungen rechne das Kennedy Center mit einem Defizit von rund 23 Millionen Dollar und verfehle sein Einnahmenziel damit um fast 100 Millionen Dollar, zitiert die Zeitung interne Prognosen. Experten sprechen dem Bericht zufolge von einem außergewöhnlich starken Rückgang im Vergleich zu anderen großen US-Kulturinstitutionen.
Trumps Lager macht die frühere Führung des Zentrums für die Probleme verantwortlich und verweist auf Renovierungspläne, zusätzliche Spenden und umfangreiche Bundesmittel für Bauarbeiten. Eine nicht von Trump ernannte Treuhänderin klagt hingegen gegen den Vorstand und kritisiert die beschlossene zweijährige Schließung für Umbauten als Fehlentscheidung, die die Folgen der politisch umstrittenen Umbenennung kaschieren solle.
Streit mit Kanada: Trump droht mit Umbenennung von See
Im Handelsstreit mit Kanada hat US-Präsident Donald Trump mit der Umbenennung des Ontariosees gedroht. "Die Vereinigten Staaten erwägen ernsthaft, den Namen des Ontariosees in Lake America zu ändern, da wir nicht mehr erwarten, viel Handel mit Ontario zu treiben", schrieb er in den sozialen Medien.
Im vergangenen Jahr hatte Trump bereits den Golf von Mexiko in Golf von Amerika umbenannt. International wurde diese Umbenennung allerdings weitgehend nicht adaptiert.
Trump nimmt mehr als zehn Kilogramm zu – Ärzte äußern sich besorgt
Donald Trump hat in den vergangenen drei Jahren um 23 Pfund (10,5 Kilogramm) zugenommen. Das hat eine Auswertung der "New York Times" ergeben. So habe der US-Präsident im August 2023 97,5 Kilogramm gewogen, im Mai 2026 108 Kilogramm. Trumps BMI liegt damit bei 29,7 – ab einem Wert von 30 gilt man als fettleibig. Die Gewichtsangaben stammen aus öffentlich zugänglichen Dokumenten über den Präsidenten.
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Mehrere Experten äußern sich deshalb besorgt über den Präsidenten. Scott Kahan von der George-Washington-Universität sagte der Zeitung: "Wir wissen, dass Übergewicht ein starker Risikofaktor für eine ganze Reihe gesundheitlicher Probleme ist – inklusive Behinderung und Tod." Trumps Gesundheit sollte "eine Priorität sein, die dem Schutz seines Lebens durch den Secret Service gleichkommt". David Kessler, Gesundheitsexperte der Regierungen von George H. W. Bush und Bill Clinton, erklärte: "Das Bauchfett ist Fett an der Leber, Pankreas und am Herzen, wo es nicht hingehört."
Trump weist Spekulationen über seine Gesundheit regelmäßig klar zurück. Ganz aufhalten kann er sie nicht: Immer wieder diskutieren Medien nicht nur Trumps Gewicht, sondern unter anderem Verfärbungen an seiner Hand und eine augenscheinliche Müdigkeit und Konzentrationsschwächen. Öffentlich bescheinigen Trumps Ärzte dem US-Präsidenten eine ausgezeichnete Gesundheit – wobei auch sie seit Jahren auf Trumps ungesunde Essgewohnheiten hinweisen. Der US-Präsident macht aus seiner Vorliebe für Softdrinks und Fast Food (insbesondere McDonald's) kein Geheimnis.
Montag, 24. August
USA streichen Syrien von Terrorliste
Die USA haben ihre Sanktionen gegen Syrien weiter gelockert. Die US-Regierung strich das Land am Montag nach fast fünf Jahrzehnten von der Liste der "staatlichen Unterstützer des Terrorismus", wie das Außenministerium in Washington mitteilte. Die USA hatten Syrien erstmals Ende 1979 auf ihre Schwarze Liste gesetzt und damit Investitionen in das Land weitgehend unterbunden.