Heftiges Unwetter trifft Norditalien – Frau stirbt in ihrem Auto, Retter kommen Sekunden zu spät

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Heftiges Unwetter trifft Norditalien – Frau stirbt in ihrem Auto, Retter kommen Sekunden zu spät

Unwetter in Norditalien: Frau stirbt in überflutetem Auto – Polizist riskiert sein Leben für sie

Stand: 10.09.2026, 14:18 Uhr

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Eine Autofahrerin ertrinkt in einer überfluteten Unterführung in Italien. Ein mutiger Carabiniere zeigt vollen Einsatz, doch kann sie nicht retten.

Latisana – Im italienischen Latisana in der Provinz Udine ist am Morgen des 10. Septembers eine Frau in ihrem Auto ertrunken. Sie war in einer überfluteten Eisenbahnunterführung eingeschlossen und konnte sich nicht mehr befreien. Ein heftiges Unwetter hatte das Gebiet in den Stunden zuvor getroffen und die Fahrbahn der Via Dietro la Chiesa vollständig überflutet.

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Dieser Artikel von Tiziano Grottolo entstand in Kooperation mit Corriere della Sera.

Unklar ist, ob die Autofahrerin die Gefahr nicht erkannt oder ob das Auto eine Panne hatte. Fest steht, dass sie im Wageninneren eingeklemmt war und sich nicht mehr befreien konnte. Ein Carabiniere, der nach einem Notruf bei der Nummer 112 am Ort eintraf, sprang ins Wasser, um ihr zu helfen. Dem Beamten gelang es, die Frau aus dem Fahrzeug zu ziehen, doch sie war zu diesem Zeitpunkt bereits tot.

Italienische Carabinieri / Polizei

Ein Carabinieri konnte eine mit ihrem Auto verunglückte Frau nur noch tot bergen. (Symbolbild) © Robert Messer/dpa

Im Anschluss wurde der Polizist zur Untersuchung ins Krankenhaus eingeliefert. Vor Ort sind zahlreiche Einsatzteams der Feuerwehr im Einsatz. Die aktuelle Schlechtwetterfront trifft das Gebiet an der Grenze zwischen Venetien und Friaul-Julisch Venetien. Der Fluss Tagliamento ist über die Ufer getreten, während in der Zone zwischen Latisana, Lignano und San Michele al Tagliamento (in der Provinz Venedig) weitläufige Überschwemmungen gemeldet werden.

Heftiges Unwetter kostet Autofahrerin das Leben – Flüsse treten über, schon 45 Einsätze

Besonders kritisch ist die Situation im Ortsteil Cesarolo und in den Gemeinden entlang des Flusslaufs, wo zahlreiche Wohnhäuser von Wasser überflutet wurden. Dutzende Einsätze wurden bislang von der Feuerwehr abgearbeitet. In San Michele al Tagliamento retteten die Einsatzkräfte eine schwangere Frau, die in ihrem Auto eingeschlossen war. Derzeit laufen 45 Einsätze wegen Wasserschäden, auch an der venezianischen Küste zwischen Jesolo, Eraclea und Caorle.

Zur Unterstützung der örtlichen Feuerwehreinheiten wurden Verstärkungskräfte aus den Kommandos von Pordenone und Triest angefordert, außerdem Taucher und ein Hubschrauber aus Venedig. Die Lage bleibt aufgrund der anhaltenden Unwetterentwicklung weiterhin angespannt, und die Einsatzkräfte bereiten sich auf weitere Notrufe aus den betroffenen Gebieten vor.