„Wird sofort nach der Wahl enden“: Trump sagt vor Parteitag der Republikaner Ende des Iran-Kriegs voraus

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„Wird sofort nach der Wahl enden“: Trump sagt vor Parteitag der Republikaner Ende des Iran-Kriegs voraus

Trump sagt Ende des Iran-Kriegs voraus: Teheran „kann nicht länger durchhalten“

Stand: 10.09.2026, 20:05 Uhr

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US-Präsident Trump will erneut wissen, wann der Krieg gegen den Iran endet. In den USA ist sein militärisches Vorgehen nämlich äußerst umstritten.

Washington, D.C. – US-Präsident Donald Trump führt seit Februar 2026 Krieg gegen den Iran, nachdem die USA und Israel gemeinsam das Mullah-Regime angegriffen haben. Eigentlich sollte es eine schnelle Demonstration der Stärke sein, doch es kam anders. Nicht nur, dass der Iran die Nachbarländer angreift, die US-militärische Stützpunkte unterhalten: Das Land nutzt seinen geografischen Vorteil und setzt die ökonomisch bedeutende Straße von Hormus als Druckmittel ein. Seitdem explodieren die Ölpreise weltweit und Trump kommt aus dem Krieg nicht mehr heraus.

Trump in Dallas

Donald Trump sieht vor dem Republikaner-Parteitag das Ende des Iran-Kriegs voraus. © Jacquelyn Martin/picture alliance/dpa

In den USA sind sie davon nicht begeistert – weder die Demokraten, noch ein Großteil der republikanisch Wählenden. Schließlich sorgt der Krieg für stetig steigende Lebenshaltungskosten, zudem widerspricht er Trumps Wahlversprechen: „Ich werde euch nicht in dumme ausländische Kriege schicken, die niemals enden“, sagte er noch 2024.

Trump sieht Ende des Iran-Kriegs direkt nach den Zwischenwahlen

Und eigentlich sieht es aktuell auch nicht nach einer schnellen Friedenslösung aus, doch in den USA sind Anfang November Zwischenwahlen und in den Umfragen steht es für Trump schlecht. Entsprechend hat er knapp zwei Monate vor den Midterms ein neues Datum für das Ende des Iran-Kriegs in Umlauf gebracht. Der Krieg werde direkt nach den Kongresswahlen am 3. November enden, sagte Trump am Mittwoch auf dem Luftwaffenstützpunkt Joint Base Andrews südöstlich von Washington.

„Ich glaube, der Krieg wird sofort nach der Wahl enden“, erklärte der US-Präsident wörtlich gegenüber den Reportern. Der Iran könne „nicht länger durchhalten“. Er warf Teheran vor, den Ausgang der US-Abstimmung beeinflussen zu wollen, damit der Iran weiter ungestört an Atomwaffen arbeiten könne. Zuletzt verschärften die USA und der Iran ihre gegenseitigen Angriffe wieder: Unter anderem griff Teheran Schiffe an, die die Straße von Hormus durchqueren wollten. Wegen der militärischen Eskalation stieg der Ölpreis kurzzeitig erneut auf über 100 Dollar pro Barrel.

Derweil sind die Republikaner wegen der Kongresswahlen zu einem Parteitag zusammengekommen. Der zweitägige Parteitag findet erstmals vor den Midterm-Wahlen statt, wo Trump am Mittwoch (Ortszeit) als Hauptredner in Dallas im Bundesstaat Texas erwartet wurde.

Bei den Kongresswahlen droht den Republikanern eine empfindliche Schlappe. Meinungsforschern zufolge könnte die Regierungspartei die Mehrheit im Repräsentantenhaus verlieren, im Senat droht ein Patt. Vor seinem Abflug nach Dallas äußerte Trump sich erneut zuversichtlich, dass die Verbraucherpreise nach Kriegsende rasch wieder sinken würden. (Quellen: AFP, FR-Berichterstattung) (ktho)