Trump gibt offen zu: „Niemand wird es tun, wenn ich weg bin“

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Trump gibt offen zu: „Niemand wird es tun, wenn ich weg bin“

Stand: 07.09.2026, 13:59 Uhr

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Trump räumt offen ein, dass seine Bauprojekte auch seinem eigenen Vermächtnis dienen.

Donald Trump macht keinen Hehl daraus, dass seine Bauprojekte in Washington auch seinem eigenen Vermächtnis dienen. Der US-Präsident räumte offen in einem Interview ein, sich mit den geplanten Monumenten selbst ein dauerhaftes Andenken schaffen zu wollen.

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Dieser Artikel entstand in Kooperation mit newsinfive.de.

Trump spricht offen über Denkmäler für sich selbst

Im Interview mit dem US-Magazin New York Magazine wurde Trump mit einer Aussage des demokratischen Senators Jon Ossoff konfrontiert. Der hatte gesagt, Trump baue Monumente für sich selbst, weil später niemand anderes welche für ihn errichten werde. Trump gab offen zu: „Das stimmt. Niemand wird das tun, wenn ich weg bin. Wenn ich hier raus bin, niemand.“

Trump gibt offen zu: „Niemand wird es tun, wenn ich weg bin“

Trump räumt offen ein, dass seine Bauprojekte auch seinem eigenen Vermächtnis dienen. © © IMAGO / Capital Pictures / Archivbild

Der 80-Jährige treibt in seiner zweiten Amtszeit vor allem einen neuen Ballsaal am Weißen Haus und weitere Bauvorhaben voran. Ein hochrangiger Mitarbeiter des Weißen Hauses erklärte dem New York Magazine, Trump sehe die Projekte als Teil seines Vermächtnisses. Der Zeitdruck sei groß, weil spätere demokratische Regierungen fertige Gebäude nur schwer wieder beseitigen könnten.

Trump selbst hält einen Abriss des Ballsaals sogar technisch für kaum machbar. Die Konstruktion bestehe aus besonders starkem Stahl und extrem hartem Beton, sagte er dem Magazin. „Ich glaube, es wäre sehr schwer“, erklärte er. Das Gebäude sei zudem für den Fall eines Atomangriffs ausgelegt.

Das Bauvorhaben ist außerdem in Rechtsstreitigkeiten verwickelt, die bis vor den Supreme Court gelangt sind, berichtet das New York Magazine. Einige Geldgeber fürchten zudem, sich vor Ausschüssen wiederzufinden, sollten die Demokraten bei den Zwischenwahlen die Mehrheit im Kongress erreichen.

Triumphbogen bei Arlington soll folgen

Nach Angaben des US-Senders CNN argumentiert Trump für den Ballsaal auch mit Sicherheitsgründen. Geplant seien unter anderem ein Start- und Landeplatz für Drohnen auf dem Dach sowie ein unterirdischer Schutzraum. Auch kugelsichere Fenster seien vorgesehen.

Ein weiteres Projekt ist ein rund 76 Meter hoher Triumphbogen nahe dem Nationalfriedhof Arlington. Der Baubeginn soll laut CNN innerhalb der kommenden zwei Wochen erfolgen.

Die Projekte stoßen allerdings auch im eigenen politischen Lager auf Bedenken. Einige republikanische Kongressmitglieder und Trump-Berater fürchten dem Sender zufolge, dass die ständige Beschäftigung mit dem Ballsaal den Republikanern bei den Zwischenwahlen schaden und andere politische Botschaften verdrängen könnte. Trump hält dagegen. „Die Leute sollten dankbar sein“, sagte er im Interview.

Für Trump geht es um sein Vermächtnis

Hinter den Projekten steht nach Einschätzung mehrerer Personen aus Trumps Umfeld vor allem die Frage, was von seiner Präsidentschaft bleibt. Eine ihm nahestehende Quelle sagte CNN bereits im Mai, politische Entscheidungen könnten spätere Präsidenten zurückdrehen. Gebäude seien schwieriger zu beseitigen. Genau deshalb sei der Ballsaal für Trump so wichtig. Quellen: CNN, New York Magazine, nif/red.