Stranger than Heaven: Brutaler Kampf-Showcase begeistert die Community

„Stranger Than Heaven" gehörte zu den Titeln, die auf der gamescom eine spielbare Demo bieten. Ein aktuelles Video zeigt nun knapp 12 Minuten Gameplay für alle, die nicht selbst vor Ort sind.

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Stranger than Heaven: Brutaler Kampf-Showcase begeistert die Community

„Stranger Than Heaven" gehörte zu den Titeln, die auf der gamescom eine spielbare Demo bieten. Ein aktuelles Video zeigt nun knapp 12 Minuten Gameplay für alle, die nicht selbst vor Ort sind.

Stranger Than Heaven: Historische Szene in Kokura 1915 mit roter Straßenbahn, rauchenden Schornsteinen und Frauen in traditioneller Kleidung.
Hier bekommt ihr einen ausführlichen Blick auf das Kampfsystem von „Stranger Than Heaven“. Bild: SEGA

Auf der gamescom lässt sich unter anderem „Stranger Than Heaven“ anspielen. Passend dazu hat Sega einen intensiven Nahkampf-Abschnitt auf YouTube hochgeladen. Das Video zeigt die Demo-Szene in voller Länge.

Zu sehen ist ein rohes Kampfsystem, das stark auf Ausweichen und Kontern setzt, während gleichzeitig die eigene Stamina im Blick bleiben muss. Der Protagonist prügelt sich dabei durch mehrere Gegner gleichzeitig, wobei die Animationen spürbar an Wucht gewinnen. Besonders auffällig ist zudem die brutale Straßenkampf-Ästhetik, die den gesamten Showcase prägt.

Stamina als Schlüssel zum Überleben im Kampf

Die Stamina wird im Video als eine Art Schallplatte dargestellt, was zur musikalischen Showman-Mechanik des Spiels passt. Sinkt sie zu stark, gerät der Protagonist ins Straucheln und wird angreifbar. Geschicktes Timing bei Ausweichmanövern füllt die Anzeige dagegen wieder auf.

Gegner reagieren im Video erstaunlich dynamisch und suchen bei ungünstiger Lage sogar das Weite. Der Protagonist selbst wirkt dabei durch seine schiere Größe und Statur einschüchternd. Zwischen den Prügeleien blitzt immer wieder der für die Macher typische Mix aus Humor und Brutalität durch. Die gezeigte Sequenz läuft außerdem ungewöhnlich lang – ganz ohne Unterbrechung durch Story-Elemente.

Der Kampf ist hier nur ein Ausschnitt aus einer deutlich größeren Geschichte. „Stranger Than Heaven“ erstreckt sich über fünfzig Jahre und führt durch fünf Städte sowie Epochen des modernen Japan. Überleben sichert dabei vor allem rohe Gewalt, während musikalisches Talent den Aufstieg zum gefeierten Showman ermöglicht.

Das Stamina-System in Schallplatten-Optik kommt in der Community sehr gut an, weil es perfekt zum Showbiz-Thema passt. Mehrere Spieler fühlen sich zudem an klassische PS2-Prügler wie „God Hand“ oder „Urban Rain“ erinnert. Der optionale Bosskampf gegen Amon wird bereits jetzt gefürchtet, obwohl ihn noch niemand gesehen hat. Gleichzeitig fordern viele Fans lautstark eine spielbare Demo.

Kritischer sehen manche Spieler dagegen das Kampftempo, das ihnen noch zu träge und unpoliert vorkommt. Auch die Größe des Protagonisten ist für einige ungewohnt, weil er im Vergleich zu Gegnern geradezu riesig wirkt. Vereinzelt wünschen sich Fans übrigens aggressivere Gegner, um mehr Druck im Kampf zu erzeugen. Trotz dieser Kritik überwiegt die Vorfreude deutlich. Ein Nutzer bringt es mit den Worten „Just take my money“ auf den Punkt.



Genug Zeit für Feinschliff bleibt jedenfalls noch, bis „Stranger Than Heaven“ am 15. Januar 2027 in den Handel kommt. Die Vorfreude in der Community dürfte bis dahin weiter zunehmen.

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