Mini-Drohnen sollen Mücken ausschalten: Warum ein Startup die Blutsauger eliminieren will

Verpasse keine News mehr! Das Startup Tornyol hat Mücken und anderen Insekten den Kampf angesagt. Eine Mini-Droh...

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Mini-Drohnen sollen Mücken ausschalten: Warum ein Startup die Blutsauger eliminieren will

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Das Startup Tornyol hat Mücken und anderen Insekten den Kampf angesagt. Eine Mini-Drohne soll sich als effizientes Mittel gegen die Blutsauger erweisen. Jetzt demonstriert das Startup erstmals, wie das aussieht.

Statt Fliegenklatsche: So sollen Mini-Drohnen Mücken bekämpfen

Können Mini-Drohnen Mücken bekämpfen? (Bild: Shutterstock/Gulf MG)

Es gibt zahlreiche Startups, die ungewöhnliche Ideen verfolgen. Ein junges Unternehmen, das wohl an die Spitze der kuriosesten Pläne gehört, ist Tornyol. Sie wollen Mücken und andere nervige Insekten mit einer autonomen Mini-Drohne ausschalten. Tornyol-Mitgründer Alex Toussaint demonstriert die Technik dahinter jetzt in einem ersten Live-Versuch.

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So soll die Mini-Drohne Mücken ausschalten

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Der erste Test läuft allerdings nicht mit einer Mücke, sondern mit einer Motte ab. Im Video ist zu sehen, dass die Drohne automatisch nach dem Insekt sucht, sich annähert und dann durch die Motte hindurchfliegt, um sie zu töten. Toussaint schreibt dazu: „Sehr erfreut, den ersten Luft-zu-Luft-Abschuss einer fliegenden Motte durch eine autonome Micro-Drohen anzukündigen. Dies ist ein großer Schritt zur vollständigen Ausrottung von Mücken.“

Unter dem Beitrag sammeln sich hauptsächlich Worte der Warnung und der Kritik. Viele X-User:innen werfen Toussaint vor, nicht die weitreichenden Auswirkungen auf die Umwelt zu bedenken, die seine Pläne haben könnten. Werden Mücken und Insekten großflächig von den Drohnen ausgeschaltet, fehlt es anderen Lebewesen an Nahrung. Die Nahrungskette könnte dadurch ins Wanken geraten.

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Das Unternehmen schreibt als Verteidigung auf der eigenen Webseite: „Mücken sind einer der ältesten und schlimmsten Feinde der Menschheit. Sie töten jährlich mehr als 700.000 Menschen – mehr als alle aktuellen Kriege zusammen. Mehr als 700.000 Menschen erleiden jährlich eine Krankheit, die von Mücken übertragen wird.“

Kann die Drohne, was sie verspricht?

Deshalb will das Unternehmen „kleine, günstige und doch sehr schnelle“ Drohnen entwickeln, die „Mücken in einem nie dagewesenen Umfang und Kostenfaktor töten können.“ Noch befindet sich die Drohne in einem frühen Stadium. Erste Versionen sollen 2027 ausgeliefert werden. Schon jetzt können die Geräte trotzdem vorbestellt werden. Die Vorbestellungen offenbaren aber, dass es sich um kein sonderlich günstiges Gadget handelt.

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Interessierte Kund:innen müssen zunächst 100 US-Dollar für die Reservierung anzahlen. Danach können sie entscheiden, wie sie für das Gerät bei Auslieferung bezahlen wollen. Zur Auswahl stehen ein monatliches Abo für 50 Dollar im Monat oder eine Einmalzahlung in Höhe von 1.100 Dollar (abzüglich der Anzahlung). Die Technik selbst lässt aber auch noch Zweifel daran, ob die Drohne wirklich so „effizient“ ist, wie die Macher:innen behaupten.

Denn laut Informationen auf der Webseite des Unternehmens kann die Drohne zwar autonom ein Gebiet abfliegen, das vorab in einer App festgelegt wurde. Doch hat die Drohne lediglich drei Minuten Flugzeit, bevor der Akku leer ist. Danach kehrt sie zur Ladestation zurück und muss dort 30 Minuten aufladen. Dennoch soll eine einzelne Drohne laut den Verantwortlichen in der Lage sein, bis zu fünf Hektar Fläche vor Mücken zu schützen. Wie das möglich ist und ob das Startup wirklich Kund:innen findet, muss sich noch in der Praxis zeigen.

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