Public Beta von Apple.: Diese Hardware darf mitspielen und so geht ein Downgrade

Die seit dieser Woche verfügbaren Public Betas von iOS 27, iPadOS 27, macOS 27, watchOS 27, tvOS 27, visionOS 27 sowie der neuen HomePod Software 27 (plus Beta-Firmware für AirPods) verlocken zahlreiche Interes...

  • 3 min read
Public Beta von Apple.: Diese Hardware darf mitspielen und so geht ein Downgrade

Die seit dieser Woche verfügbaren Public Betas von iOS 27, iPadOS 27, macOS 27, watchOS 27, tvOS 27, visionOS 27 sowie der neuen HomePod Software 27 (plus Beta-Firmware für AirPods) verlocken zahlreiche Interessierte, Apples Vorabversionen zu installieren. Einen Hands-on-Bericht dazu lesen Sie hier. Doch bevor man damit loslegt, sollte man sich sein Vorgehen gut überlegen. Läuft die Beta überhaupt auf meinem Gerät? Habe ich eine Test-Hardware, die ich verwenden kann? Mit welchen Daten sollte ich testen? Und wie werde ich die Beta später gegebenenfalls wieder los? Ein Überblick zu den wichtigsten Fragen.

Welche Geräte unterstützen die neuen Systeme?

Beim iPhone geht es bei Generation 11 beziehungsweise SE der dritten Generation los. Beim iPad Pro sind es alle 11-Zoll-Modelle ab der 2. Generation, alle 12,9-Zoll-Modelle ab der 4. Generation, alle iPad-Air-Geräte ab Generation 4, das Standard-iPad ab Generation 9 und das iPad mini ab Generation 6. Beim Mac muss es eine Maschine mit Apple Silicon sein, Intel-Macs sind raus. Die Apple Watch benötigt mindestens Series 9, SE 3 oder Ultra 2, beim Apple TV geht es ab der zweiten Version des 4K-Modells (von 2021) los. visionOS-Geräte werden vollständig unterstützt (M2 und M5).

Auf welcher Hardware sollte ich die Beta installieren?

Grundsätzlich gilt, dass man keinesfalls Produktivgeräte nutzen sollte, so verlockend das auch erscheinen mag. Betas können Datenverluste erzeugen und andere Probleme bereiten, die man auf der täglich in Verwendung befindlichen Hardware nicht sehen möchte. Am sichersten ist es daher, ein eigenes Betagerät aufzusetzen, etwa ein älteres iPhone oder einen älteren Mac. Wer gänzlich auf Nummer sicher gehen will, nutzt für die Beta einen eigenen Apple-Account, um iCloud-Probleme zu vermeiden. Ein Nachteil ist bei alledem, dass man Siri AI dann nicht mit Echtdaten ausprobieren kann. Es ist aber leicht, sich Informationen von seinem Produktivgerät auf die Test-Hardware zu kopieren.

Was mache ich mit meinen Daten?

Vor jeglicher Installation eines neuen Betriebssystems sollte stets ein aktuelles Backup angelegt werden, auf dem iPhone am besten verschlüsselt über den Mac, auf dem Mac etwa via Time Machine oder Werkzeuge wie Carbon Copy Cloner. Setzen Sie für die Public Beta ein Testgerät neu auf, was Sie, wie erwähnt, tun sollten, ist das nicht unbedingt notwendig, kann aber dennoch sinnvoll sein.

Wie werde ich die Beta wieder los?

Wenn Sie, wie oben empfohlen, mit einem Testgerät arbeiten, müssen Sie die Beta nicht löschen. Sie können einfach den gesamten Betazyklus durchlaufen, bis dann (wahrscheinlich) im September die jeweilige Finalversion vorliegt, die auch auf Produktivhardware landen darf. Sobald sich die Finalversion ankündigt, schalten Sie den Bezug der Betaversion in den Systemeinstellungen einfach ab. Sollten Sie wirklich ein Downgrade vornehmen wollen, lässt sich dafür auf iPhone und iPad der Wiederherstellungsmodus über einen Mac oder PC mit anschließendem Einspielen des Backups verwenden. Ähnlich läuft es am Mac, hier gibt es einen eigenen Wiederherstellungsmodus auf dem Gerät selbst. Eine Apple Watch wird über die Apple-Watch-App auf dem iPhone wiederhergestellt, Hinweise zur Wiederherstellung von Apple-TV-Geräten listet Apple hier. Der Prozess ist jeweils langwierig – nicht nur die Wiederherstellung, sondern auch das Einspielen des Backups. Das führt uns erneut zur Empfehlung, für Public Betas ein eigenes Testgerät zu verwenden.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externer Preisvergleich (heise Preisvergleich) geladen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen (heise Preisvergleich) übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

(bsc)