Nachhaltig gestalten: Mit „Hassendorf 2040“ setzen die Grünen auf Dorfentwicklung und Bürgerbeteiligung

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Nachhaltig gestalten: Mit „Hassendorf 2040“ setzen die Grünen auf Dorfentwicklung und Bürgerbeteiligung

Stand: 24.07.2026, 06:30 Uhr

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Für Die Grünen/Bündnis 90 kandidieren in Hassendorf: Laura Schlag (von links), Robert Schlag, Heike Stäcker, Birte Ströhlein, Nils Kjell Beck und Guido Ströhlein.

Für die Grünen/Bündnis 90 kandidieren in Hassendorf: Laura Schlag (v.l.), Robert Schlag, Heike Stäcker, Birte Ströhlein, Nils Kjell Beck und Guido Ströhlein. © Antje Holsten-Körner

Sechs Kandidierende treten in Hassendorf für die Grünen bei der Kommunalwahl an. Im Fokus stehen Dorfentwicklung, Ehrenamt, Naturschutz und Bürgerbeteiligung.

Hassendorf – Nicht reagieren, sondern agieren. Unter diesem Leitgedanken wurde unter Federführung von Heike Stäcker „Hassendorf 2040“ ins Leben gerufen. „Mit der vorausschauenden und nachhaltigen Dorfentwicklung möchte ich die Bürgerbeteiligung stärken und klare Perspektiven für die Zukunft unseres Dorfes entwickeln“, sagt Heike Stäcker, die auch in der kommenden Legislaturperiode für Bündnis 90/Die Grünen im Hassendorfer Gemeinderat vertreten sein möchte.

Zu den Projekten der 68-Jährigen zählen neben „Hassendorf 2040“ unter anderem die Dorffunk-App, die Bauanalyse des alten Kindergartengebäudes sowie die Initiierung eines Konzepts zum Schutz und zur Weiterentwicklung der Heckenbiotope. „Diese Projekte stehen für mein Ziel, die Lebensqualität im Dorf zu erhalten und nachhaltig weiterzuentwickeln“, betont Stäcker. Gemeinsam mit ihr kandidieren auf der Grünen-Liste Laura Schlag, Birte Ströhlein, Robert Schlag, Guido Ströhlein und Nils Kjell Beck.

Auch die Initiative für die Bauanalyse des alten Kindergartengebäudes geht auf das Konto von Heike Stäcker.

Auch die Initiative für die Bauanalyse des alten Kindergartengebäudes geht auf das Konto von Heike Stäcker. © Antje Holsten-Körner

„Wir haben tolle Leute, die etwas bewegen können“, schwärmt Stäcker von ihrem Team. Aktiv einbringen möchte sich auch Guido Ströhlein. Aufgrund seiner beruflichen Erfahrung als Geschäftsbereichsleiter und Start-up-Gründer ist der 49-jährige Unternehmensberater gewohnt, mit Budgets umzugehen, Zahlen zu bewerten und Entscheidungen unter finanziellen Gesichtspunkten nachvollziehbar vorzubereiten. „Mir ist wichtig, dass im Gemeinderat transparent und pragmatisch über den Haushalt entschieden wird und gemeinsam tragfähige sowie nachhaltige Lösungen für die Entwicklung unserer Gemeinde gefunden werden“, so Ströhlein.

Zur Wahl steht am 13. September auch Birte Ströhlein. „Für die Grünen in Hassendorf kandidiere ich, weil ich mich für ein gutes Miteinander im Ort einsetzen und das Gemeinschaftsleben aktiv mitgestalten möchte“, betont die 44-jährige Grundschullehrerin, die den Schutz der Natur zu ihren Schwerpunkten zählt. Besonders wichtig sind ihr zudem gute Angebote für Familien – von der Kinderbetreuung bis zu Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche – sowie Begegnungsmöglichkeiten für ältere Menschen.

Mit der vorausschauenden und nachhaltigen Dorfentwicklung möchte ich die Bürgerbeteiligung stärken und klare Perspektiven für die Zukunft unseres Dorfes entwickeln.

Dies liegt ebenfalls Laura Schlag (32) besonders am Herzen. „Für mich bedeutet Kommunalpolitik, Entscheidungen zu treffen, die das Wohl des ganzen Ortes berücksichtigen – ohne Einzelinteressen“, sagt die Gesundheits- und Krankenpflegerin, die zudem Pflegewissenschaftlerin ist. Durch ihre berufliche Erfahrung kann sie Abläufe analysieren, strukturieren und optimieren. „Ich kann dazu beitragen, Hassendorf nachhaltig weiterzuentwickeln“, verspricht Schlag.

Auf Teamarbeit im Rat möchte Robert Schlag setzen. „In meinem Berufsalltag sehe ich jeden Tag, wie viele unterschiedliche Kompetenzen es braucht, um ein Bauvorhaben erfolgreich zum Ziel zu bringen“, berichtet der 34-Jährige, der als Zimmerer und Holzbauingenieur tätig ist. „Auch Hassendorf ist für mich ein Ort, den wir gemeinsam durch die Nutzung der vorhandenen Kompetenzen und Ressourcen gestalten können“, hebt Schlag hervor. Dabei ist ihm eine vorausschauende und nachhaltige Planung wichtig. Auch der Klimaschutz gehört dazu, der sich in vielen kleinen lokalen Entscheidungen vor Ort zeigt. So könne Hassendorf gemeinsam fit für die Zukunft gemacht werden, führt er weiter aus.

Bei seiner Kandidatur legt Nils Kjell Beck den Schwerpunkt auf das ehrenamtliche Engagement vieler Menschen. „Ich kandidiere, weil ich dazu beitragen möchte, dass Gemeinschaft und Ehrenamt auch in Zukunft ein zentraler Bestandteil unseres Dorfes bleiben“, sagt der 34-jährige Ingenieur und Elektriker, der den Sportverein als Kassenwart unterstützt und daher weiß, wie viel ehrenamtliche Arbeit hinter einem lebendigen Vereinsleben steckt. „Deshalb möchte ich mich besonders für die Unterstützung unserer Vereine und den Zusammenhalt in Hassendorf einsetzen.“