Kurz vor Fortsetzung: Termin im Block-Prozess plötzlich abgesagt
Gericht Nach zwei Wochen Pause: Block-Prozess kurzfristig abgesagt Christina Block und ihr Anwalt Ingo Bott am 8. Juli 2026 im Landgericht Hamburg. Marcus Brandt/dpa Am...
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Gericht
Nach zwei Wochen Pause: Block-Prozess kurzfristig abgesagt
Am Montag sollte der Block-Prozess weitergehen. Doch daraus wird nichts – das ist der Grund.
Nach der Aussage des schwedisch-israelischen Models Jonathan G. waren zwei Wochen Pause im Block-Prozess anberaumt. Am Montag sollte es jetzt eigentlich wieder weitergehen, doch der Termin wurde kurzfristig vom Gericht abgesagt.
Grund dafür ist die „Erkrankung einer Person aus dem Kreis der Verfahrensbeteiligten“, teilte eine Gerichtssprecherin mit. Derzeit gehe die Strafkammer am Landgericht davon aus, dass die Hauptverhandlung am Dienstag fortgesetzt werden könne.
Sachverständige soll ihr Gutachten zu den Kindern vorstellen
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Der Planung zufolge soll die jugendpsychiatrische Sachverständige an diesem Tag ihr Gutachten vorstellen. Sie sitzt seit Beginn des Prozesses im Gerichtssaal und konnte bei Bedarf die Zeugen und Angeklagten befragen. Das Gutachten soll klären, welche Folgen die Entführung für die beiden Kinder von Christina Block und ihrem Ex-Mann Stephan Hensel hatte.
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Bei der Anhörung der Sachverständigen könnte die Öffentlichkeit ausgeschlossen werden. Die Entscheidung muss das Gericht aber noch treffen.
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Block-Prozess: Israelisch-schwedisches Model sagte als Zeuge aus
Vor zwei Wochen sagte zuletzt das schwedisch-israelische Model Jonathan G. als Zeuge aus. Auch er soll Teil des Entführungskommandos in der Silvesternacht 2023/2024 gewesen sein. Dort erzählte er nicht nur abenteuerliche Fluchtgeschichten, sondern belastete auch Christina Block.
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Die Hamburger Unternehmerin ist angeklagt, eine israelische Sicherheitsfirma im Zuge eines langen Sorgerechtsstreits mit ihrem Ex-Mann damit beauftragt zu haben, ihre beiden jüngsten Kinder – damals zehn und 13 Jahre alt – vom Wohnort des Vaters in Dänemark zu entführen. Die Tochter des Gründers der Steakhaus-Kette „Block House“ bestreitet die Vorwürfe. Es gibt noch sechs weitere Angeklagte.
Der Prozess hat bereits 63 Verhandlungstage gesehen. Weitere Termine sind bis Ende des Jahres angesetzt. (dpa/aba)