Der Einkaufsguide für den Italienurlaub: Die 15 wichtigsten Geschäfte

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Der Einkaufsguide für den Italienurlaub: Die 15 wichtigsten Geschäfte

Latteria oder Macelleria? Der Einkaufsguide für den Italienurlaub

Stand: 16.07.2026, 13:01 Uhr

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Genuss in der ewigen Stadt: eine Antica Salumeria in Rom.

Genuss in der ewigen Stadt: eine Antica Salumeria in Rom. © la.-bella-vita.club

Während anderswo ein Supermarkt für alles reicht, gibt es in Italien Spezialläden für alles. Die 15 wichtigsten Geschäfte für den Italienurlaub.

Ein Schild mit drei bis fünf Silben, die klingen wie ein Zauberspruch. Macelleria, Latteria, Salumeria – wo bekommt man eigentlich was in Italien? Warum man wissen sollte, was dahintersteckt: Jedes Fachgeschäft bietet Spezialitäten, die man in einem normalen Discounter in Italien niemals sehen wird.

1. „Macelleria“ – die Metzgerei

Blutrot, ehrlich, unverfälscht: Hier dreht sich alles um rohes Fleisch, frisch vom Metzger geschnitten. Manche haben sich sogar komplett aufs Rind kapriziert, andere schwören nur auf Lamm. Und ganz nebenbei landet meist eine Kostprobe auf der Theke, bevor man überhaupt gefragt hat.

Eine Pasticceria in Neapel: So sieht das Schlemmerparadies aus.

Eine Pasticceria in Neapel: So sieht das Schlemmerparadies aus. © la-bella-vita.club

2. „Salumeria“ - Wurst und Schinken

Wo die Macelleria aufhört, fängt hier die Verführung an: Salame, Schinken, Mortadella, hauchdünn vom Stück geschnitten, nie aus der Plastikpackung. Viele Salumerie führen auch Käse — schwupps hat man den kompletten Aperitivo-Teller beisammen, ganz ohne Umwege, empfiehlt la-bella-vita.club.

3. „Latteria“ und „Caseificio“ - Milch und Käse

Die Latteria war mal der klassische Milchladen, heute steckt meist ein bunter Mix aus Butter, Frischkäse und Milch dahinter. Der Caseificio dagegen macht seinen Käse selbst, direkt vor Ort — Mozzarella, Burrata, Ricotta, alles direkt aus der Herstellung. Auf dem Land ist das oft die Attraktion des Tages.

Auch das gibt es manchmal in einer Salumeria, ein paar Oliven, die Grundversorung an Pasta.

Auch das gibt es manchmal in einer Salumeria, ein paar Oliven, die Grundversorung an Pasta. © la-bella-vita.club

4. „Panetteria“ und „Forno“ – die Backstube

Zwei Namen, ein Duft: frisch gebackenes Brot, mehrmals täglich. Der Forno ist eigentlich die Backstube, die Panetteria der Verkaufsraum — im echten Leben nimmt es mit dem ganz korrekten Begriff aber niemand so genau.

5. „Pasticceria“ – die Konditorei

Kein Brot, dafür Cornetti, Torten und Pralinen wie kleine Kunstwerke. Morgens verwandelt sich so eine Pasticceria gern in eine Bar, an der man den Cornetto direkt an der Theke wegputzt, Kaffee inklusive.

Eine Käseauswahl in Florenz: Pecorino mit Trüffel gibt es ab 45 Euro.

Eine Käseauswahl in Florenz: Pecorino mit Trüffel gibt es ab 45 Euro, das Kilo. © la-bella-vita.club

6. „Pescheria“ – Fische und Meer

An der Küste ein echtes Spektakel: der Fang des Tages, noch tropfnass, glänzend auf Eis. Ein Blick genügt, um zu wissen, was gerade Saison hat — treffsicherer als jeder Reiseführer.

Reisemagazin für Italien

Die Titelseite des PDFs Reiseperlen Italien, auf dem ein schöner Strand zu sehen ist. (Montage)

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7. Enoteca

Mehr Bühne als Laden. Verkosten ist hier Programm, manchmal gibt‘s sogar einen Tisch für ein Glas mit Snacks dazu. Und über guten Wein reden Italiener sowieso für ihr Leben gern — Lebensweisheiten gratis inklusive.

Ein Tante-Emma-Laden im Spanischen Viertel von Neapel: die volle Auswahl auf 15 qm.

Ein Tante-Emma-Laden im Spanischen Viertel von Neapel: die volle Auswahl auf 15 qm. © la-bella-vita.club

8. „Alimentari“ – der Tante-Emma-Laden

Der Alleskönner: Pasta, Konserven, Wein, dazu Käse und Wurst an der Theke. Fernab der Touristenpfade ist die Alimentari oft die letzte Bastion vor dem nächsten großen Supermarkt — und die beste Quelle für den neuesten Dorftratsch gleich mit dazu.

9. „Drogheria“ – die italienische Drogerie

Klingt nach Drogerie, meint aber Gewürze, Putzmittel und Haushaltskram. Kosmetik gibt‘s woanders, siehe Punkt 10.

Minimale Ladenfläche, maximale Auswahl: Nudeln, Brot, eine Frischetheke - offiziell eine Salumeria.

Minimale Ladenfläche, maximale Auswahl: Nudeln, Brot, eine Frischetheke - offiziell eine Salumeria. © la-bella-vita.club

10. „Profumeria“ – gute Düfte und mehr

Hier wird‘s glamourös: Parfüm, Pflege, Kosmetik. Neben den großen Namen präsentieren sich oft kleine, regionale Parfümhäuser und Seifenmanufakturen, die man sonst nie entdecken würde.

11. „Tabaccheria“ – das Multitalent

Weißes T auf dunkelblauem Grund, dahinter ein kleines Multitalent: Bustickets, Parkscheine, Briefmarken, Lottoscheine. Wer Bus fahren will, kommt an ihr nicht vorbei.

Die volle Ladung Süßkrams gibt es in dieser Pasticceria auch nachts.

Die volle Ladung Süßkrams gibt es in dieser Pasticceria auch nachts. © la-bella-vita.club

12. „Pastificio“ – alles um die Nudel

Frische Pasta, am selben Tag gemacht und verkauft — Tagliatelle, Ravioli, Gnocchi. Die günstigste Art, abends wie ein Einheimischer zu essen.

13. „Cartoleria“ – das Schreibwarengeschäft

Postkarten, Geschenkpapier, Schulhefte — und in kleinen Orten oft die einzige Adresse für schnelle Kopien und Ausdrucke.

14. „Erboristeria“ – das italienische Reformhaus

Tees, Naturkosmetik, pflanzliche Extrakte. Eine Erboristeria ist eine Mischung aus Reformhaus, Kräuterladen und Naturkosmetikgeschäft. In Italien viel mehr Alltag als bei uns, mit einer langen Tradition im Rücken.