Liveblog zum Krieg in Nahost: Trump will Iran für Schäden an Schiffen bezahlen lassen

Viele Angaben über den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu Kämpfen lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenture...

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Liveblog zum Krieg in Nahost: Trump will Iran für Schäden an Schiffen bezahlen lassen

Viele Angaben über den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu Kämpfen lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.

Wichtige Updates

USA starten die 13. Nacht in Folge Angriffe gegen Iran

Trump warnt Iran wegen Angriffen der Huthi-Miliz auf Schiffe

Preis für Brent-Rohöl steigt wieder auf 100 Dollar 

Bericht: USA entsenden Spezialeinheiten, Bomber in Bereitschaft

Behörde: Schiff im Roten Meer beschossen

Luzia Geier

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USA beenden ihre jüngste Angriffswelle gegen Iran

Das US-Militär hat nach eigenen Angaben die 13. Nacht in Folge militärische Ziele in Iran angegriffen. Die jüngste Angriffswelle endete um 21 Uhr US-Ostküstenzeit (4.30 Ortszeit in Iran) nach gut zwei Stunden, wie das für die Region zuständige US-Kommando Centcom über die Plattform X mitteilte. Die US-Streitkräfte nahmen demnach unter anderem Kommandozentralen, Drohnenlager und Küstenüberwachungsanlagen ins Visier.

Erklärtes Ziel war wie bei vorherigen Angriffen, von Iran ausgehende Bedrohungen der Handelsschiffe und zivilen Seeleute in der Straße von Hormus zu unterbinden. Das US-Militär bekräftigte auch die bekannte US-Darstellung, dass die für den weltweiten Ölhandel zentrale Meerenge offenbleibe und Handelsschiffe sie mit Unterstützung des US-Militärs durchfahren könnten.

Wie in den vorangegangenen Nächten reagierte Iran mit Gegenangriffen. So wehrten die Streitkräfte in Kuwait nach eigenen Angaben erneut Raketen und Drohnen aus Iran ab. Die Bevölkerung des Emirats wurde aufgerufen, Sicherheits- und Schutzanweisungen zu befolgen. Laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim galten die Attacken einem Militärstützpunkt, der auch von der US-Luftwaffe genutzt wird.

Kuwait gehört zu den Staaten am Golf, die zuletzt immer wieder Ziel iranischer Gegenangriffe wurden. Die Länder des sogenannten Golfkooperationsrats sowie Jordanien verurteilten am Donnerstag die Attacken, die sich auch gegen die Zivilbevölkerung und nicht-militärische Infrastruktur wie Wasserentsalzungsanlagen und Flughäfen richteten. Dem Golfkooperationsrat gehören Bahrain, Katar, Kuwait, Oman, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate an.

Teheran: Beschlagnahmung von Vermögen führt zu Chaos 

Iran hat auf die von US-Präsident Donald Trump angekündigte Verwendung iranischer Gelder zur Begleichung von Schäden an Handelsschiffen mit warnenden Worten reagiert. Die Beschlagnahmung von Vermögenswerten eines anderen Landes zur Begleichung künftiger Forderungen, die in keinem Zusammenhang stünden, sei ein „brandgefährlicher Präzedenzfall“, schrieb Außenminister Abbas Araghtschi auf der Plattform X.

Im Streit um die für den globalen Handel mit Öl, Gas und Dünger wichtige Straße von Hormus hatte Trump kurz zuvor angekündigt, Iran für Schäden an Schiffen und Frachtgut aufkommen zu lassen.

Araghtschi warnte daraufhin andere Länder. Wer solche Gelder feiere oder davon profitiere, solle bedenken: „Sobald Regierungen die Beschlagnahmung zur Normalität machen, sind die Vermögenswerte von niemandem mehr sicher. Das daraus resultierende Chaos wird weder schön noch friedlich sein“, schrieb er. Wie Trump sein angekündigtes Vorgehen rechtlich begründen und umsetzen will, ist unklar.

Luzia Geier

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Erneut nächtliche Explosionen in Iran

Nach Beginn der erneuten Angriffswelle des US-Militärs gegen Ziele in Iran haben örtliche Medien mehrere Explosionen gemeldet. Wie die iranische Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf amtliche Angaben berichtete, wurden unter anderem Gebiete nahe den Städten Ahwaz, Andimeschk und Omidiyeh in der Provinz Chusestan Ziel von US-Attacken. Auch aus dem Bereich der Insel Gheschm in der Straße von Hormus sowie bei der Großstadt Bandar Abbas gebe es Berichte über Explosionen, hieß es. 

Luzia Geier

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USA starten die 13. Nacht in Folge Angriffe gegen Iran

Das US-Militär greift nach eigenen Angaben wieder militärische Ziele in Iran an - die 13. Nacht in Folge. Die jüngste Angriffswelle begann um 18.45 Uhr US-Ostküstenzeit (2.15 Ortszeit in Iran), wie das für die Region zuständige US-Kommando Centcom über die Plattform X mitteilte. Ziel sei es, Iran zur Rechenschaft zu ziehen und die Bedrohung der Handelsschifffahrt durch die iranischen Revolutionsgarden zu verringern.

Der Iran-Krieg war Anfang des Monats erneut eskaliert, nachdem Irans Streitkräfte Handelsschiffe in der Straße von Hormus beschossen hatten.

Luzia Geier

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Trump will Iran für Schäden an Schiffen bezahlen lassen

Inmitten des Streits um die Straße von Hormus will US-Präsident Donald Trump Iran für Schäden an Schiffen und Frachtgut zur Rechenschaft ziehen. Jegliche Schäden dieser Art würden ab sofort mit iranischem Geld beglichen, das von den USA kontrolliert werde, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Damit bezog er sich offensichtlich auf eingefrorene iranische Vermögenswerte, allerdings blieb unklar, wie genau Trump das Vorgehen rechtlich begründen will. Der US-Präsident sprach von einer „fairen und gerechten Vorgehensweise“, selbst wenn die Entschädigungen erheblich sein könnten. 

Der Iran-Krieg war Anfang des Monats erneut eskaliert, nachdem Irans Streitkräfte Handelsschiffe in der Straße von Hormus beschossen hatten. Trump nannte die für den globalen Ölhandel wichtige Meerenge in seinem Post nun nicht explizit. Seit Tagen greift das US-Militär aber immer wieder Ziele in Iran an mit der erklärten Absicht, Iran an weiteren Attacken auf Handelsschiffe und Seeleute zu hindern.

Merz verurteilt Huthi-Seeblockade

Bundeskanzler Friedrich Merz hat die jemenitische Huthi-Miliz für ihre Versuche, die Durchfahrt durchs Rote Meer zu sperren, kritisiert. „Die Bundesregierung verurteilt die Angriffe der Huthi auf saudische Schiffe [...] auf das Schärfste. Sie müssen unverzüglich eingestellt werden“, erklärte er in einer Mitteilung.

„Die Bundesregierung verurteilt die Angriffe der Huthi auf saudische Schiffe im Roten Meer auf das Schärfste. Sie müssen unverzüglich eingestellt werden.“

Bundeskanzler Friedrich Merz

Die Attacken gefährdeten die Freiheit der Schifffahrt und drohten die regionale Stabilität weiter zu untergraben. Deutschland stehe solidarisch an der Seite Saudi-Arabiens und der Partner in der Region. 

Deutsche Kriegsschiffe werden aus Nahost ins Mittelmeer verlegt

Angesichts des andauernden Iran-Kriegs will die Bundesregierung zwei nahe der Region stationierte deutsche Schiffe in den kommenden Tagen ins östliche Mittelmeer verlegen. Die Schiffe, die Teil einer möglichen Militärmission zur Sicherung der Straße von Hormus sein sollten, befinden sich nach Angaben eines Sprechers des Verteidigungsministeriums noch im ostafrikanischen Dschibuti am Golf von Aden. Das Verteidigungsministerium in Berlin machte in einer Mitteilung deutlich, dass nicht damit gerechnet werde, dass sich die volatile politische Lage zeitnah so stabilisiert, dass ein Einsatz zur Sicherung der Route möglich wäre. Die Schiffe sollen sich im Mittelmeer in Bereitschaft halten, bis ein Missionsbeginn absehbar sei, heißt es. Die Bundesregierung hatte das Minenjagdboot „Fulda“ und das Versorgungsschiff „Mosel“ in die Region geschickt, um dort für einen möglichen Einsatz zur Räumung von Minen bereitzustehen. 

Trump warnt Iran wegen Angriffen der Huthi-Miliz auf Schiffe

Nach Angriffen der Huthi-Miliz im Roten Meer hat US-Präsident Donald Trump Iran im Falle einer erneuten Attacke mit Vergeltung gedroht. „Sollten sie dies erneut tun, werden die USA Iran zur Rechenschaft ziehen, da die Huthi als Stellvertreter Irans agieren“, teilte Trump auf seiner Plattform Truth Social mit. Er kündigte „schwere militärische Strafen gegen Iran und natürlich auch gegen die Huthi selbst“ an. Zugleich zeigte sich Trump von der Miliz enttäuscht, die sich zuletzt „sehr verantwortungsbewusst“ verhalten habe.

Die Huthi hatten am Montag eine „Blockade“ der Seefahrt für Saudi-Arabien erklärt. In der Nacht zum Donnerstag wurde der saudische Öltanker Encelia angegriffen, woraufhin an Bord ein Feuer ausbrach. Ein Beamter der saudischen Verkehrsbehörde TGA sagte, der Angriff verstoße gegen das Völkerrecht und das Prinzip der sicheren Passage von Handelsschiffen. Der Vorfall ereignete sich laut der britischen Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt UKMTO knapp 130 Kilometer südwestlich des Küstenorts Al-Schukaik in Saudi-Arabien.

Die Huthi-Miliz teilte etwa zur gleichen Zeit mit, sie habe zwei saudische Öltanker angegriffen, die die von ihr ausgerufene „Blockade“ im Roten Meer verletzt hätten, wie die von der Miliz kontrollierte Nachrichtenagentur Saba berichtete. Es seien Raketen, Marschflugkörper und Drohnen eingesetzt worden. Auf beiden Schiffen brachen demnach Feuer aus, etwa zehn Schiffe seien zur Umkehr gezwungen worden.

Preis für Brent-Rohöl steigt wieder auf 100 Dollar 

Der Preis für Rohöl der Referenzsorte Brent ist auf 100 Dollar je Barrel (159 Liter) gestiegen. Das entspricht einem Preisanstieg von 6,5 Prozent. Damit erreicht der Preis erstmals seit Ende Mai die 100-Dollar-Marke. US-Leichtöl WTI legt um rund 5,5 Prozent auf 91,49 Dollar pro Barrel zu.

Grund für den Preisanstieg sind die anhaltenden Angriffe im Iran-Krieg. Die von Iran unterstützten Huthi-Rebellen in Jemen hatten zuvor nach eigenen Angaben zwei saudische Öltanker angegriffen. Das schürte die Sorge vor einer Ausweitung der Lieferunterbrechungen im Nahen Osten.

Neben dem Konflikt ​um die Straße von Hormus haben die Huthi eine neue Front eröffnet und nehmen nun auch Schiffe mit saudischem Öl in der Meerenge Bab el-Mandeb am Roten Meer ins Visier. Sollte auch die Straße von Hormus länger blockiert bleiben, könnte ⁠der Preis für Brent im vierten Quartal die Marke von 120 Dollar pro Barrel überschreiten, schreiben die Analysten von Goldman Sachs.

Mehr zu den Angriffen der Huthi auf einen Öltanker im Roten Meer lesen sie hier:

Lilly Zerbst

Kuwait meldet Drohnenangriff auf Grenzübergang zum Irak – Angriffe auch in Jordanien

Ein Grenzübergang zwischen Kuwait und dem Irak ist nach Angaben des kuwaitischen Verteidigungsministeriums von Drohnen angegriffen worden. Bei dem Angriff auf den Grenzübergang Al-Abdali seien Sachschäden entstanden, Verletzte habe es nicht gegeben, teilte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums mit. Seit der jüngsten Eskalation zwischen den USA und Iran stand Kuwait erneut mehrfach unter Beschuss. In dem Golfstaat sind wie in anderen Ländern der Region US-Truppen stationiert, die wiederholt zum Ziel iranischer Vergeltungsangriffe geworden sind.

Zuvor hatte Iran gemeldet, US-Camps in Kuwait angegriffen zu haben. Es seien die Stützpunkte Al-Adiri, Doha und Arifjan sowie die Luftwaffenbasis ​Ali Al-Salem ​ins Visier genommen worden.

Auch Jordanien steht nach eigenen Angaben weiterhin unter iranischem Beschuss. Dort seien ​US-Raketensysteme sowie ​Waffen- und Treibstofflager die Ziele ‌gewesen. Die jordanische Luftwaffe habe innerhalb von 24 Stunden wiederholt iranische Raketen und Drohnen abgefangen, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Petra unter Berufung auf die jordanischen Streitkräfte. Drei Raketen seien abgeschossen worden, eine vierte sei in einem abgelegenen, unbewohntem Gebiet niedergegangen.

Rubio: Iran bricht immer wieder Vereinbarungen

US-Außenminister Marco Rubio hat Iran vorgeworfen, Vereinbarungen mit ​den Vereinigten Staaten systematisch zu brechen. Die USA hätten sich an ihre Zusagen gehalten, ⁠während die Führung in Teheran Abkommen immer wieder verletze, sagt Rubio am Rande der Konferenz der südostasiatischen Staatengemeinschaft Asean ​in ​der philippinischen Hauptstadt Manila.

„Diese Leute schließen Vereinbarungen und ‌brechen sie fast umgehend wieder oder beschließen, ‌die Vereinbarung zu ändern“, erklärte er. So funktioniere das nicht. Iran zahle nun den Preis dafür. Möglicherweise ​ändere die ​Führung in Teheran in den kommenden Tagen ​ihre Meinung, während das Land weiterhin große Verluste erleide, fügt Rubio hinzu.

Luzia Geier

Luzia Geier

US-Militär beendet nächste Angriffswelle gegen Iran

Die fünfstündige Angriffswelle des US-Militärs gegen Iran ist nach eigenen Angaben um 22.30 US-Ostküstenzeit (6.00 Uhr Ortszeit in Iran) beendet worden. Das teilte das für die Region zuständige US-Kommando Centcom über die Plattform X mit. 

Zu den Zielen zählten demnach Raketen- und Drohnenlager, Anlagen zur Küstenüberwachung sowie die Flugabwehr Irans. Die Angriffe sollten künftige Attacken auf Handelsschiffe und zivile Seeleute verhindern, hieß es. Es war die zwölfte Nacht in Folge, in der die USA die Islamische Republik angriffen.

Luzia Geier

Luzia Geier

Bericht: USA entsenden Spezialeinheiten, Bomber in Bereitschaft

Wegen des Streits um die für den weltweiten Handel mit Energieträgern wie Öl und Flüssiggas wichtige Straße von Hormus eskaliert der Iran-Krieg seit Anfang des Monats wieder. US-Medien berichten seit Tagen über Indizien für eine mögliche Ausweitung der US-Angriffe – etwa über die Verlegung weiterer Kampfflugzeuge in die Region.

Das Wall Street Journal berichtet nun über weitere Anzeichen dafür. So seien in der vergangenen Woche laut Flugverfolgungsdaten und Aussagen von US-Beamten Spezialeinheiten in die Region entsandt worden. Zudem befänden sich Bomber auf Stützpunkten in den USA und Großbritannien in höchster Einsatzbereitschaft, zitiert die Zeitung einen der Beamten. Außerdem seien in den vergangenen Tagen mehr als 150 Sanitäter im Landstuhl Regional Medical Center in Rheinland-Pfalz eingetroffen, der wichtigsten Anlaufstelle für die Behandlung von im Nahen Osten verletzten US-Soldaten. 

Nach Einschätzung des Wall Street Journal könnte die Truppenverstärkung auch darauf abzielen, US-Präsident Donald Trump mehr Handlungsspielraum zu geben, um gegen die von Iran unterstützte Huthi-Miliz in Jemen vorzugehen. Die Islamisten hatten am Montag eine „Blockade“ für saudische Schiffe angekündigt.

Luzia Geier

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US-Angriffe auf Iran und Huthi-Attacken lassen Ölpreis steigen

Angesichts der Eskalation der Konflikte im Nahen Osten ist der Ölpreis auf den höchsten Stand seit mehr als sechs Wochen gestiegen. Ein Fass der Nordseesorte Brent verteuerte sich um zwei Prozent auf 96 Dollar. Als Gründe nannten Händler die fortgesetzten US-Angriffe auf Iran sowie Attacken der Huthi-Rebellen auf Öltanker im Roten Meer. Die Angriffe schüren Sorgen vor einer Beeinträchtigung der wichtigen Schifffahrtsrouten durch die Straße von Hormus und das Rote Meer, was die weltweite Energieversorgung gefährden könnte.

Luzia Geier

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USA starten neue Angriffe gegen Iran

Das US-Militär hat nach eigenen Angaben neue Angriffe gegen militärische Ziele in Iran gestartet. Diese hätten um 17.30 US-Ostküstenzeit (1.00 Uhr Ortszeit in Iran) begonnen, teilte das für die Region zuständige US-Kommando Centcom auf der Plattform X mit. Ziel sei es, die Fähigkeiten Irans weiter zu schwächen, Handelsschiffe und zivile Seeleute zu bedrohen. Es ist die zwölfte Nacht in Folge, in der die USA die Islamische Republik angriffen.

Kurz zuvor hatte US-Präsident Donald Trump bei einer Veranstaltung in Marietta im US-Bundesstaat Georgia betont, dass Iran aus seiner Sicht noch nicht bereit für einen Deal sei. Immer wenn Teheran einen Kompromiss schließe, wollten sie ihn danach wieder ändern, kritisierte Trump. „Sie sind noch nicht bereit. Sie werden aber sehr bald bereit sein“, betonte er – was sich als indirekte Drohung interpretieren ließ.

Bereits am Mittwochmorgen (US-Ostküstenzeit) hatte Trump Iran sehr deutlich gedroht: Die Vereinigten Staaten würden künftig jedes Mal eine Brücke oder ein Kraftwerk in Iran „bombardieren und zerstören“, wenn die Islamische Republik ein Schiff in der Straße von Hormus beschießt, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social.

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