Kein Beileid aus Nashville nach Dolly Partons Tod: Schwester Stella erhebt Vorwürfe gegen Musikindustrie

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Kein Beileid aus Nashville nach Dolly Partons Tod: Schwester Stella erhebt Vorwürfe gegen Musikindustrie

Kein Beileid aus Nashville: Dolly Partons Schwester erhebt Vorwürfe und vermutet politische Gründe

Stand: 11.09.2026, 14:24 Uhr

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Fans weltweit trauern um Country-Ikone Dolly Parton.

Fans weltweit trauern um Country-Ikone Dolly Parton - doch aus Nashville kam wohl kein Beileid für ihre Schwester Stella. © picture alliance / dpa | Danny Moloshok

Nach dem Tod von Country-Legende Dolly Parton hat ihre Schwester Stella schwere Vorwürfe gegen die Musikindustrie in Nashville erhoben.

Nashville – Die US-Sängerin Stella Parton hat erklärt, dass sich seit dem Tod ihrer Schwester Dolly Parton im vergangenen Monat kein Bekannter aus der Musikszene in Nashville bei ihr gemeldet hat. Wie das Magazin People.com berichtete, vermutet die 77-Jährige, dass ihre eigene politische Haltung und offene Kritik an der Regierung der Grund für das vollständige Ausbleiben von Beileidwünschen sind. Kurz vor dem Tod ihrer Schwester hatte Stella in Online-Beiträgen scharfe Kritik geäußert.

Im Rahmen eines Interviews im US-Fernsehen betonte sie, dass sie trotz bekannter Kontakte zu zahlreichen Entertainern keinerlei Anteilnahme erfahren habe. Die Familie leide unter der Situation, während sie gleichzeitig gegen Falschinformationen im Internet ankämpfen müsse.

Politische Haltung und letzte Wünsche

Dolly Parton selbst hatte ihre politischen Ansichten zeitlebens streng aus der Öffentlichkeit herausgehalten. Auf entsprechende Nachfragen erklärte Stella, dass ihre berühmte Schwester sehr wohl eigene Überzeugungen besessen habe, diese jedoch aus geschäftlichen und strategischen Gründen nicht teilte.

Zu den letzten Momenten zählte ein sehr persönlicher Austausch zwischen den Schwestern, bei dem Dolly vor allem um Gebete bat, wie Page Six anmerkte. Die Familie respektiert den Wunsch der Verstorbenen und hält Details über die genaue Krankheitsgeschichte weiterhin unter Verschluss. (Redaktion)