17-Jähriger mit viel zu schnellem E-Scooter gestoppt

Polizei Großkontrolle in Hamburg: Polizei zieht rasanten E-Scooter aus dem Verkehr Normalerweise dürfen E-Scooter nur 20 Kilometer pro Stunde schnell sein. (Symbolbild) picture alli...

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17-Jähriger mit viel zu schnellem E-Scooter gestoppt

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Großkontrolle in Hamburg: Polizei zieht rasanten E-Scooter aus dem Verkehr

Normalerweise dürfen E-Scooter nur 20 Kilometer pro Stunde schnell sein. (Symbolbild)
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Bei einer Großkontrolle im Hamburger Verkehr deckte die Polizei zahlreiche Verstöße auf: Mehr als 300 Fahrfehler, mehrere Straftaten – und ein besonderer Fall auf der Holsteiner Chaussee.

Mit einem E-Scooter, der bis zu 50 Kilometer pro Stunde schaffen konnte, ist ein 17-Jähriger in eine großangelegte Verkehrskontrolle geraten. Doch nicht nur das Tempo fiel den Beamten auf: Eine Fahrerlaubnis und die erforderliche Versicherung konnte der Jugendliche laut Polizei ebenfalls nicht vorlegen. 

Der Fall war eine von mehreren Auffälligkeiten bei einem hamburgweiten Einsatz am Donnerstag. Zwischen 6 und 22 Uhr kontrollierten rund 150 Einsatzkräfte insgesamt 550 Fahrzeuge und 535 Personen. Im Mittelpunkt standen Verstöße beim Abbiegen, Wenden und gegen die Vorfahrt.

Großkontrolle: Mehr als 300 Fehler beim Abbiegen und Wenden

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Besonders häufig stellten die Beamten Fehler beim Abbiegen und Wenden fest. In 332 Fällen leiteten sie Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Hinzu kamen 96 Parkverstöße, 37 Fälle verbotener Handynutzung durch Auto- oder Radfahrer und 34-mal wurde eine rote Ampel missachtet. Außerdem registrierte die Polizei elf Geschwindigkeitsverstöße, neun Verstöße gegen die Anschnallpflicht und zwei Fahrten unter dem Einfluss berauschender Mittel.

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In einem Fall war ein Kind nicht ordnungsgemäß gesichert. Weitere 106 Verfahren betrafen sonstige Ordnungswidrigkeiten.

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Auch mehrere Straftaten kamen so ans Licht: Fünf Menschen waren ohne Fahrerlaubnis unterwegs, in vier Fällen bestand der Verdacht eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Dazu kamen ein Kennzeichenmissbrauch und drei weitere Straftaten.

Hamburg: Polizei stellt E-Scooter sicher

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Auf der Holsteiner Chaussee kontrollierten Polizisten den 17 Jahre alten E-Scooter-Fahrer. Das Fahrzeug konnte nach Angaben der Polizei Geschwindigkeiten von bis zu 50 Kilometern pro Stunde erreichen und entsprach nicht den Vorschriften.

Zudem ergaben sich demnach Hinweise darauf, dass der Jugendliche ohne die erforderliche Fahrerlaubnis unterwegs war. Eine Versicherung für das Fahrzeug habe er ebenfalls nicht vorlegen können. Die Beamten beschlagnahmten den E-Scooter und leiteten Strafverfahren ein.

Polizei: 40-Jähriger vorläufig festgenommen

Bei einer weiteren Kontrolle stellten Beamte fest, dass ein Autofahrer keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Zudem besteht der Verdacht, dass sich der 40 Jahre alte Albaner illegal im Bundesgebiet aufhält und das Fahrzeug nicht wie erfordert versichert war. Die Polizisten nahmen den Mann vorläufig fest und leiteten entsprechende Strafverfahren ein.

Insgesamt stellten die Einsatzkräfte 27 Mängelmeldungen aus, unter anderem wegen fehlender Dokumente oder technischer Defekte. Sie ordneten zwei Blutproben an, untersagten vier Fahrzeugführern vorläufig die Weiterfahrt und beschlagnahmten ein Fahrzeug.

Unfälle mit Lkw: Diese Aktion soll sensibilisieren

Begleitend zu den Kontrollen unternahm die Polizei im Bereich Kennedybrücke und Alsterufer eine Präventionsaktion unter dem Titel „Perspektivwechsel“. Dabei simulierten die Einsatzkräfte mit einem Lastwagen eine Abbiegesituation. Die Aktion sollte auf Unfälle zwischen Lkw und anderen Verkehrsteilnehmern aufmerksam machen. Bürger konnten in der Fahrerkabine Platz nehmen und die Situation aus der Perspektive eines Lkw-Fahrers betrachten. (nf)