Gartenbrand greift auf Wald über – Feuerwehr verhindert Waldbrand in Nordhessen
StartseiteLokalesMelsungenMelsungenStand: 24.07.2026, 17:45 UhrKommentareUns auf Google folgenDer Brand verwandelt den Garten in eine Mondlandschaft. © Foto: Helmut WenderothIn Melsungen brannten am Freitag ein...
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Stand: 24.07.2026, 17:45 Uhr
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In Melsungen brannten am Freitag eine Grasfläche, Bäume und ein Gartenhaus lichterloh. Durch Funkenflug loderten meterhoch Flammen im angrenzenden Wald.
Melsungen – Großaufgebot der Einsatzkräfte: Am Freitag um 15.10 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr zu einem Feuer an der Küstriner Straße in Melsungen (Schwalm-Eder-Kreis) alarmiert.
Passanten hatten einen Feuerschein gesehen und den Alarm ausgelöst. Zusätzlich rief ein Nachbar dem älteren Ehepaar, welches das Wohnhaus in der Küstriner Straße bewohnt, zu, dass es in ihrem Garten brennen würde. Dicke Rauchwolken, die schon aus mehreren Kilometern Entfernung zu sehen waren, wiesen den Einsatzkräften den Weg zu einem Grundstück am Ende der Straße. Dort stellten sie fest, dass eine Grasfläche, eine Hecke und mehrere Bäume lichterloh brannten. Auch ein großes Gartenhaus war betroffen. Es bestand die Gefahr, dass das Feuer auf das Wohnhaus übergriff.

Atemschutzgeräteträger gingen mit mehreren Strahlrohren gegen das Feuer vor. Durch die große Hitze des Feuers waren mehrere Scheiben des Gartenhauses bereits geplatzt. Auch am Dach des Wohnhauses entstand ein Schaden. Mehrere Bäume und die Hecke waren bereits den Flammen zum Opfer gefallen.

Während noch die Löscharbeiten auf dem Grundstück liefen, wurden die Einsatzkräfte von Spaziergängern darauf hingewiesen, dass es in dem Wald jenseits des Wanderweges auch brannte. Hier schlugen Flammen aus dem Unterholz. Dieses Folgefeuer war vermutlich durch Funkenflug entstanden. Feuerwehrleute überkletterten den Zaun, mit dem das Grundstück eingezäunt war, und löschten die bereits meterhoch lodernden Flammen.
Durch den massiven Löschwassereinsatz konnte dieses Feuer schnell gelöscht werden. Um aber sicherzugehen, dass es durch den Funkenflug bei der enormen Trockenheit nicht zu weiteren Bränden in dem Waldstück zwischen Bundesstraße und Siedlung gekommen war, wurde die Drohneneinheit der Freiwilligen Feuerwehr Malsfeld-Elfershausen nachalarmiert. Bei dem Drohnenüberflug konnten aber keine weiteren Brandstellen in der Nähe des ersten Feuers entdeckt werden.

Zur Brandursache konnte die Polizei noch keine Angaben machen. Weitere Ermittlungen wurden aufgenommen. Insgesamt verbrannten etwa 500 Quadratmeter Rasenfläche, mehrere Bäume und die Hecke. Den Gesamtschaden schätzen die Beamten auf 5000 Euro. Im Einsatz waren 16 Einsatzkräfte aus Melsungen und zwei aus Elfershausen, sowie ein Rettungswagen des DRK und die Polizei. Einsatzleiter war Christof Mühling. Die beiden Hausbewohner blieben unverletzt.