Brünig-Schwinget - Staudenmann schliesst Lücke – teilt den Sieg aber mit Trio

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Brünig-Schwinget - Staudenmann schliesst Lücke – teilt den Sieg aber mit Trio

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  • Der Brünig-Schwinget bringt gleich vier Sieger hervor: Fabian Staudenmann, Armon Orlik, Werner Schlegel und Matthieu Burger.
  • Der Schlussgang zwischen Staudenmann und Orlik endet gestellt. Der Berner erhält als aktiverer Schwinger die Note 9.
  • Staudenmann hat damit alle Bergkranzfeste mindestens einmal gewonnen.
  • Die Fête Romande in Freiburg wird zur Beute von Michael Moser.

Im Schlussgang des Brünig-Schwinget standen sich mit Schwingerkönig Armon Orlik und Fabian Staudenmann zwei Schwergewichte gegenüber. Doch wie schon im 4. Gang neutralisierten sich der Bündner und der Berner gegenseitig. Weil Staudenmann während der 12 Minuten mehr versuchte und Orlik weitgehend passiv blieb, differenzierten die Kampfrichter bei der Punktzahl: Staudenmann erhielt eine 9, Orlik nur eine 8,75.

Staudenmann holte den Viertelpunkt Rückstand, mit dem er in die Entscheidung gegangen war, damit auf und zog mit Orlik gleich. Er war aber nicht der Einzige: Werner Schlegel (Plattwurf gegen Dominik Gasser) und Matthieu Burger (9,75 gegen Luc Bissig) kamen ebenfalls auf ein Total von 57,25 Zähler. Damit reisen gleich vier Schwinger rundum zufrieden vom Pass ab, der die beiden Kantone Obwalden und Bern miteinander verbindet.

Staudenmann erreicht Meilenstein

Für Staudenmann hat der Sieg indes wohl noch eine etwas grössere Bedeutung. Zusammen mit Martin Grab ist er nun der einzige Schwinger, der alle 6 Bergkranzfeste für sich entscheiden konnte. Vor einer Woche hatte er bereits zum zweiten Mal auf der Rigi triumphiert.

König Orlik fuhr nach den Siegen am Bündner-Glarner und am Glarner-Bündner seinen grössten Saisonerfolg ein. Wie die beiden Schwergewichte blieb auch Burger den ganzen Tag ungeschlagen. An einem Bergkranzfest hatte der Mann aus dem Berner Seeland zuvor noch nie gewonnen.

Versöhnliches Ende für Schlegel

Für Schlegel war der Triumph auf dem Brünig eine besondere Geschichte. Der St. Galler schien nach dem 4. Gang bereits aus der Entscheidung gefallen zu sein. Nachdem er im Anschwingen gegen den Berner Eidgenossen Michael Ledermann nicht über einen Gestellten hinauskam, musste er sich nach dem Mittag gar geschlagen geben. Das Resultat für den Luzerner Teilverbandskranzer Jonas Amrhyn war jedoch sehr umstritten, da Schlegel nicht mit beiden Schulterblättern im Sägemehl schien. Am Ende konnte der Toggenburger dennoch lachen.

Moser in Freiburg nicht zu bezwingen

Am Sonntag fand ausserdem noch das ebenfalls stark besetzte Südwestschweizer Teilverbandsfest in Freiburg statt. Diesem drückte der Berner Michael Moser seinen Stempel auf. Vier Tage nach seinem 21. Geburtstag zeigte sich der Emmentaler unwiderstehlich. Nach fünf Gängen und fünf Siegen – vier davon mit der Maximalnote legte er im Schlussgang auch Verbandskollege Adrian Walther auf den Rücken.

Resultate

SRF 1, Sportlive, 26.07.2026, 07:50 Uhr ;  czü/sda