Bei Trauerfeier für König Harald: Körpersprache-Expertin enthüllt, was Prinz Williams Haltung verrät
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Stand: 10.09.2026, 20:07 Uhr
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Prinz William vertrat König Charles in Oslo – und zeigte bei der Trauerfeier für König Harald nebenbei, was ihn als künftigen Monarchen auszeichnet.
Oslo – Einen Tag nach dem Schulstart seines ältesten Sohnes Prinz George in Eton tauscht Prinz William (44) die Vaterrolle gegen royale Staatspflichten. Am 9. September reist der Prince of Wales in die norwegische Hauptstadt, um bei der Trauerfeier für König Harald V. († 89) seinen Vater König Charles III. (77) zu vertreten – britische Monarchen nehmen traditionsgemäß nicht an Beerdigungen ausländischer Staatsoberhäupter teil. An Williams Seite: seine Tante Prinzessin Anne (75), Patentante des neuen norwegischen Königs Haakon VIII (53).

Tausende Trauernde säumen die Straßen Oslos, als der Sarg König Haralds – der am 28. August im Alter von 89 Jahren nach 35-jähriger Regentschaft starb – in einer feierlichen Prozession vom Königlichen Palast zum Osloer Dom geführt wird. Prinz William schreitet dabei Seite an Seite mit Prinzessin Anne, ohne jede Geste, die eine Rangordnung zwischen den beiden betonen würde. Laut dem britischen Magazin Hello! beobachtet Körpersprache-Expertin Judi James, wie sich Prinz William in der Prozession durch „ruhige, konzentrierte, gefasste Würde“ von den übrigen Trauergästen abhebt.
Prinz William in Oslo: Körpersprache-Expertin analysiert seinen Auftritt als künftiger König
Im Inneren des Doms nimmt Prinz William seinen Platz neben dem dänischen Kronprinzen Christian (20) ein und tauscht herzliche Gesten mit Spaniens Königin Sofía (87), die auf seiner anderen Seite sitzt, aus. Dass er dabei die Stimmung seiner Sitznachbarin erst genau liest, bevor er reagiert, entgeht der Expertin nicht. Für Judi James, die Hello! ihre Einschätzung mitteilt, zeigt dieser Auftritt „den evolutionären Aufstieg der Signale charismatischer Führung, die er in seine künftige Rolle als König einbringen wird.“ Wie The Independent berichtet, zählen zur internationalen Trauergemeinde auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (48) und dessen Ehefrau Olena Selenska (48) – ein Zeichen für das hohe diplomatische Gewicht der Zeremonie.

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Prinz William ist in der royalen Diplomatie längst kein Unbekannter mehr. Seit Jahren übernimmt er zunehmend repräsentative Aufgaben, die früher König Charles zukamen, und bewies zuletzt bei Staatsbesuchen in mehreren Ländern ein sicheres Gespür für den richtigen Ton. Dass er nun ausgerechnet bei einem Ereignis, das Monarchen aus ganz Europa versammelt, als Gesicht des britischen Königshauses auftritt, ist kein Zufall – sondern ein klares Signal des Palastes, wie ernst man die Übergabe der Verantwortung nimmt. Prinzessin Anne hätte auch alleine nach Oslo kommen können.
Wie Judi James gegenüber dem Magazin zusammenfasst: „Seine Körpergröße und seine zunehmend mühelose Eleganz zeigen, wie gut er in eine diplomatische Rolle auf der Weltbühne hineinwächst.“ Und weiter: „Williams nonverbale Signale deuten auf einen Mann hin, der in der Lage ist, Situationen zu lesen und vorauszusehen, Empathie zu zeigen und sich mit den Menschen um ihn herum zu synchronisieren, anstatt zu dominieren, wie es viele Royals tun.“ Für Prinz William ist Oslo an diesem Herbsttag mehr als ein Trauertermin – es ist ein stilles Versprechen an die Zukunft. Verwendete Quellen: hellomagazine.com, independent.co.uk