AfD in Sachsen-Anhalt: Frieden mit Russland? Schön wär’s, AfD
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Die AfD will mit Russland verhandeln. Tatsächlich gibt es längst Gespräche. Aber Putin macht deutlich, was er von ihnen hält.
Aus der Kolumne: Fünf vor acht
- September 2026, 7:43 Uhr
Die Freude über den Sieg der rechtsradikalen AfD in Sachsen-Anhalt dürfte sich in Moskau noch kaum gelegt haben, da starteten die Wahltriumphierer in Deutschland so richtig durch. Gleich am Montag behauptete der AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund, sein Wahlergebnis sei »eine klare Botschaft für Frieden«. Das Geld, mit dem Deutschland der Ukraine helfe, behauptet Siegmund weiter, treibe das »Leid der Menschen dort voran, ohne ein Ergebnis«. Niemand in Deutschland wolle das.
Tags darauf attackierte die Co-Vorsitzende der Partei, Alice Weidel, Bundeskanzler Friedrich Merz im Parlament mit ähnlichen Argumenten: Merz verschärfe die Kriegspropaganda, die Konfrontation mit Russland und breche die letzten Brücken ab. Die USA hingegen, würden wenigstens »einen weiteren Versuch unternehmen, den mörderischen Ukrainekrieg zu beenden«. In verschiedenen Medien meldete sich zwischendurch auch AfD-Co-Chef Tino Chrupalla zu Wort. Im Morgenmagazin der ARD forderte er zum Beispiel »wieder gute Beziehungen mit Russland« und ein Ende der Sanktionspolitik.
Automatische Zusammenfassung
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Diese Fragen beantwortet der Artikel:
- Zeigt der Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt eine Mehrheit gegen deutsche Ukrainehilfen?
- Warum führen Gespräche mit Russland derzeit kaum zu einem Waffenstillstand?