Sportfeld Saarbrücken: Neuer Rasen für den FCS – interessant, wer ihn bezahlt

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Sportfeld Saarbrücken: Neuer Rasen für den FCS – interessant, wer ihn bezahlt

Sportfeld Saarbrücken Neuer Rasen für den FCS – interessant, wer ihn bezahlt

Saarbrücken · Nach dem Rasen-Chaos von 2024 läuft beim FCS inzwischen vieles glatter – auch die Sanierung des Trainingsplatzes am Sportfeld.

26.07.2026 , 12:45 Uhr

Das Sportfeld hat einen neuen Rasen.

Das Sportfeld hat einen neuen Rasen.

Foto: Thomas Schäfer

„Rasen“ und „Saarbrücken“ – das ist seit dem „Wasser-Chaos“ plus Spielabsage im DFB-Pokal Anfang 2024 eine äußerst schwierige Beziehung. Stadt und Verein blamierten sich seinerzeit in ungewohnt trauter Einigkeit nach Kräften bis auf die Knochen, wurden bundesweit mit Hohn und Spott übergossen.

Vorbei. Zum Glück. Denn es war wirklich etwas peinlich. Seitdem gibt es scheinbar überhaupt kein Problem mehr mit dem Rasen im Ludwigspark. Und auch die in diesem Jahr erfolgte Sanierung eines Kunstrasens auf dem Trainingsgelände des 1. FC Saarbrücken am Sportfeld neben der Saarlandhalle lief, nach allem, was bekannt ist, ohne Zwischenfälle. Der vor allem von der FCS-Jugend genutzte Platz war in einem jämmerlichen Zustand und konnte, da die Special Olympics im Saarland vor der Tür standen, in Rekordzeit und mit finanzieller Unterstützung des Landes erneuert werden.

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Das sind die Gegner des 1. FC Saarbrücken in der 3. Liga

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Foto: Swen Pförtner/dpa/Swen Pförtner

Bessere Bedingungen für Fußballer des 1. FC Saarbrücken

So weit, so gut beziehungsweise besser sind also die Bedingungen für die Fußballer in Blau-Schwarz. Nicht besonders gut aber waren bis zuletzt die Bedingungen ausgerechnet für die Profis der Drittligamannschaft, die auf dem Naturrasen im Sportfeld trainieren. Oder trainieren wollten. Denn nach Auskunft des FCS habe „aufgrund der Beschädigungen des alten Rasens kein qualitativ hochwertiges Training mehr am Sportfeld gewährleistet werden“ können.

So sah es Mitte vergangener Woche im Sportfeld aus.

So sah es Mitte vergangener Woche im Sportfeld aus.

Foto: Thomas Schäfer

Und so kommt es, dass nach dem Kunstrasenplatz gerade der nächste Rasen saniert wird, eigentlich wurde. Denn wieder wurde äußerst zügig gearbeitet, von einer Firma aus Bayern. Nachdem am vergangenen Mittwoch bereits etwa die Hälfte der Spielfläche mit neuem Grün ausgestattet war, sieht inzwischen alles fertig aus. Der Rasen wird aber wohl noch rund zwei Wochen geschont, bevor dort tatsächlich trainiert wird. Die Erneuerung des Naturrasens sei „zum jetzigen Zeitpunkt notwendig“, eine Investition in neuen Rollrasen „unumgänglich“, wie Pressesprecher Dominik Hechler auf SZ-Anfrage erklärte.

Das kostet ein neuer Rasen

Der neue Rasen soll demnach „ab dem Start in die neue Saison bestmögliche Trainingsbedingungen für die Profis des 1. FC Saarbrücken garantieren“. Die Saison beginnt am 9. August mit einem Heimspiel gegen Essen. Zwischenzeitlich, das hatte der Verein mitgeteilt, trainieren die Profis regelmäßig in Quierschied. Zu den Kosten der Sanierung im Sportfeld macht der FCS keine Angaben.

Warum sollte der FCS das auch tun? Schließlich ist der Eigentümer des Geländes der Gebäudemanagementbetrieb (GMS) der Landeshauptstadt Saarbrücken. Allerdings, und das dürfte den einen oder anderen möglicherweise überraschen, bezahlt nicht die Stadt die Sanierung, sondern der Verein selbst. Und zwar, so heißt es aus dem Rathaus, „alleinig“. Die Stadt trage „keine Kosten“.

Für gewöhnlich, so kann man im Internet nachlesen, kostet ein neuer Rasen inklusive Lieferung und Verlegung zwischen 200.000 und 300.000 Euro. Ein Anbieter aus Holland sagte unserer Zeitung, man müsse mit Ausgaben von 150.000 bis 200.000 Euro rechnen. (sas)

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