Auf Rewe und Nutella folgt der „Robinson Club“: Andrea Kiewel mit nächstem Fauxpas im „ZDF-Fernsehgarten“

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Auf Rewe und Nutella folgt der „Robinson Club“: Andrea Kiewel mit nächstem Fauxpas im „ZDF-Fernsehgarten“

Schon wieder Regelverstoß im „ZDF-Fernsehgarten“: Andrea Kiewel sorgt mit Urlaubserinnerung für Fauxpas

Stand: 07.09.2026, 22:55 Uhr

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Der nächste Fauxpas: Andrea Kiewel nennt im „ZDF-Fernsehgarten“ spontan den Namen einer deutschen Hotelkette – erlaubt ist das bei dem Sender eigentlich nicht.

Mainz – Im „ZDF-Fernsehgarten“ drehte sich am Sonntag (6. September) alles um Sport. Andrea Kiewel (61) bekam es dabei mit Golf zu tun. Auch bei einer anderen Sportart sorgte sie für Aufsehen. Gemeinsam mit Mathias Mester, Alexandra Försterling und einem Zuschauer fuhr die Moderatorin in einem Golfcart zu einer Rasenfläche am Rande des Studiogeländes.

Andrea Kiewel im „ZDF-Fernsehgarten“ am 6. September 2026

Andrea Kiewel ist als „ZDF-Fernsehgarten“-Moderatorin beliebt. © IMAGO / BOBO

Am Ziel angekommen, blieb Kiewel zunächst im Cart sitzen und erzählte von ihren eigenen Erfahrungen mit dem Sport. Ihre Geschichte führte zurück in die Zeit, als sie noch beim „Sat.1-Frühstücksfernsehen“ arbeitete – und enthielt neben einer selbstironischen Pointe auch eine eindeutige Markennennung, die so eigentlich im ZDF nicht erlaubt ist.

Andrea Kiewel erzählt im „ZDF-Fernsehgarten“ von Golftrip – und nennt konkrete Markennamen

„97/98, als ich noch beim Sat.1-Frühstücksfernsehen war“, begann Kiewel ihre Urlaubserinnerung. Damals habe der „Robinson Club“ in Mexiko ein Angebot für Journalisten gemacht – offensichtlich eine Pressereise: Innerhalb einer Woche konnten alle die Platzreife erwerben. Den Club gebe es heute nicht mehr, ergänzte die Moderatorin. Er sei später bei einem Tsunami „komplett verwüstet“ worden.

„20 Journalisten waren dabei, 19 haben’s geschafft. Eine nicht“, sagte Kiewel und zeigte dabei mit beiden Daumen auf sich selbst. Sie habe „null Talent“, liebe den Golfsport aber trotzdem. Später ergänzte sie, dass sie sogar an der Xbox Golf gespielt habe – ebenfalls ohne Erfolg. In der Geschichte nannte sie also nicht nur konkret die Marke „Robinson Club“, sondern direkt auch noch Xbox.

ZDF-Richtlinien sind eindeutig: Marken sollen nicht ohne Weiteres Teil einer Sendung werden

Eine werbliche Absicht war in Kiewels Golf-Anekdote zwar nicht erkennbar. Das ZDF-Reglement macht jedoch deutlich, dass Marken nicht ohne Weiteres Teil einer Sendung werden sollen. Eine entsprechende Kennzeichnung gab es in dem Moment nicht. Deshalb sorgen die „Robinson Club“- und Xbox-Nennung – unabhängig von der spontanen Urlaubserinnerung – für den nächsten Schleichwerbungs-Vorwurf.

Die einschlägigen ZDF-Richtlinien für Werbung, Sponsoring, Gewinnspiele und Produktionshilfe enthalten unter Punkt 8 nämlich das „Verbot von Schleichwerbung und Themenplatzierung“. Dort wird Schleichwerbung als die Erwähnung oder Darstellung von „Waren, Dienstleistungen, Namen, Marken oder Tätigkeiten eines Herstellers von Waren oder eines Erbringers von Dienstleistungen in Sendungen“ definiert, wenn sie absichtlich zu Werbezwecken vorgesehen ist und das Publikum über den eigentlichen Zweck getäuscht werden kann. In Punkt 8.2 heißt es zudem: „Schleichwerbung, Themenplatzierung und entsprechende Praktiken sind unzulässig.“

Nicht der erste Marken-Fauxpas von Andrea Kiewel: Auch Rewe und Nutella waren schon Thema

Es ist nicht das erste Mal in dieser Saison, dass die Moderatorin im „ZDF-Fernsehgarten“ konkrete Markennamen nennt. Bereits in der Koch-Battle-Ausgabe am 24. Mai hatte sie beim Probieren eines Gerichts erklärt, die verwendete Garnele sei „vom Rewe in Mainz“. Wenige Tage später sorgte zudem ein „Nutella-Brötchen“ für Diskussionen, nachdem Kiewel den Markennamen spontan in der Sendung verwendet hatte. Auch damals war keine werbliche Absicht erkennbar. Dennoch stand jeweils eine Marke im Mittelpunkt eines Live-Moments.

Ihre aktuelle Rolle auf dem Golfplatz beschrieb Kiewel nach ihren Markennennungen mit gewohntem Humor: Sie begleite inzwischen Familienmitglieder zu Golfplätzen. „Das sieht so aus, dass ich das Golfcart fahre, kluge Hinweise gebe und selber nichts kann“, scherzte die Moderatorin. Passenderweise bezeichnete sie sich selbst als „Fan ohne Mitspiel-Ambitionen“. Im Mittelpunkt des Beitrags standen anschließend die Golf-Profis und die sportliche Aktion. (Quellen: ZDF/ZDF-Fernsehgarten/Ausgabe 6. September, ZDF, eigene Recherche) (jh)