Top-Schiedsrichter stirbt mit nur 38 Jahren – vor der WM stand ein schlimmer Verdacht gegen ihn im Raum
StartseiteSportFußballSchiedsrichter stirbt mit 38 Jahren – vor der WM liefen Ermittlungen gegen ihn Stand: 13.07.2026, 20:32 UhrKommentareUns auf Google folgenReferee Rob Dieperink sollte bei der WM pfeifen, ...
- 3 min read
Schiedsrichter stirbt mit 38 Jahren – vor der WM liefen Ermittlungen gegen ihn
Stand: 13.07.2026, 20:32 Uhr
Referee Rob Dieperink sollte bei der WM pfeifen, dann stand plötzlich ein schlimmer Verdacht gegen ihn im Raum. Nun ist der Niederländer tot.
Amsterdam – Der niederländische Fußball hat einen seiner bekanntesten Unparteiischen verloren. Rob Dieperink ist im Alter von nur 38 Jahren gestorben. Das bestätigte der niederländische Fußballverband KNVB am frühen Montagabend (13. Juli) in den sozialen Medien. Über die genaue Todesursache macht der Verband keine Angaben.

„Mit Bestürzung und großer Trauer haben wir vom Tod von Rob Dieperink erfahren“, teilte der KNVB mit und würdigte den Verstorbenen als „einen geschätzten Schiedsrichter mit internationaler Erfahrung“, aber besonders als „einen lieben Kollegen“. Weiter ließ der Verband verlauten: „Unsere Gedanken sind bei seiner Familie, seinen Freunden und allen, die ihm nahestanden. Wir wünschen ihnen viel Kraft und Stärke bei der Bewältigung dieses großen Verlusts.“
Schiedsrichter Dieperink stirbt mit 38 Jahren – FIFA strich ihn kurz vor der WM aus dem Aufgebot
Dieperinks plötzlicher Tod kommt nur wenige Wochen, nachdem sein Name mit einem ganz anderen Thema Schlagzeilen gemacht hatte. Der Weltverband FIFA hatte ihn Mitte Mai nämlich überraschend von der Schiedsrichter-Liste für die Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko gestrichen – ohne dafür eine offizielle Begründung zu liefern. Bei der WM war auch nur ein deutscher Referee dabei.
„Die WM-WG“: Unsere tägliche Fußball-Show wird dein Ritual zur Weltmeisterschaft

Alle WM-Fans aufgepasst: Ihr wollt beim Mega-Event des Jahres nichts verpassen? Dann seid Ihr in der neuen Show „Die WM-WG“ von Absolut Fussball genau richtig.
Jeden WM-Tag (12 Uhr) streamen wir 30 Minuten lang eine frische Ausgabe im entspannten WG-Setting auf YouTube. Mit prominenten Gästen!
Hier geht‘s zu unserem YouTube-Kanal!
Dieperink war ursprünglich als Video-Assistent im Team seines Landsmanns Danny Makkelie vorgesehen gewesen. Doch dazu kam es erst gar nicht. Hintergrund der Aussortierung war eine Festnahme im April in London: Die dortige Polizei hatte laut The Athletic und De Telegraaf gegen den Niederländer wegen des Verdachts der sexuellen Nötigung eines Jugendlichen ermittelt.
Die anschließende Untersuchung der Metropolitan Police zog sich über mehrere Wochen hin und umfasste unter anderem die Auswertung von Überwachungsaufnahmen sowie digitalen Geräten. Am Ende reichte die Beweislage aus Sicht der Ermittler allerdings nicht für eine Anklage – das Verfahren wurde eingestellt.
Dieperink selbst hatte die Vorwürfe von Anfang an zurückgewiesen und nach eigenen Angaben uneingeschränkt mit den Behörden zusammengearbeitet. Zudem informierte er sowohl die FIFA als auch die UEFA und den heimischen Verband KNVB über den Vorgang. Trotz der eingestellten Ermittlungen blieb die FIFA jedoch bei ihrer Entscheidung und strich ihn aus dem WM-Aufgebot. Bereits vor der WM gab es Schlagzeilen um einen Schiedsrichter, dem die Einreise in die USA verwehrt wurde. (kus)