Sachsen-Anhalt: Linke nennt Bedingungen für Zusammenarbeit mit CDU in Sachsen-Anhalt
Die CDU schließt eine Zusammenarbeit mit der Linken aus. Für den Fall einer Minderheitsregierung in Sachsen-Anhalt hat Heidi Reichinnek dennoch Bedingungen genannt. Quelle: ...
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Die CDU schließt eine Zusammenarbeit mit der Linken aus. Für den Fall einer Minderheitsregierung in Sachsen-Anhalt hat Heidi Reichinnek dennoch Bedingungen genannt.
Quelle: DIE ZEIT, AFP,
pip
- August 2026, 7:16 Uhr
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395 KommentareDie Vorsitzende der Fraktion Die Linke, Heidi Reichinnek, hat der CDU in Sachsen-Anhalt Bedingungen für eine mögliche Zusammenarbeit im Falle einer Minderheitsregierung genannt. Reichinnek sagte der Augsburger Allgemeinen, man werde mit niemandem zusammenarbeiten, der am Ende AfD-Politik umsetzen wolle.
Die Linke wolle zudem »Verbesserungen für die Menschen« erreichen. Ihre Forderungen müssten sich daher im Haushalt niederschlagen, denn dort werde es für den Alltag der Menschen konkret.
Die CDU hat einen Unvereinbarkeitsbeschluss für eine Kooperation mit der Linken. Reichinnek kritisierte diesen: Es sage viel über die Union, dass sie ihre Brandmauer zur Linken weiter hochziehe, während sie die zur AfD Stück für Stück zertrümmere.
Faktische Zusammenarbeit in Sachsen und Thüringen
Die Linken-Politikerin verwies darauf, dass die CDU in Sachsen und Thüringen faktisch mit der Linken zusammenarbeite. In Sachsen stimmt sich die Minderheitsregierung von Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) in einem Konsultationsmechanismus mit allen im Landtag vertretenen Parteien außer der AfD ab.
Reichinnek sieht auch eine Mitschuld der Bundesregierung für die derzeit hohen Umfragewerte der AfD. Der Acht-Stunden-Tag werde angegriffen, die gesetzliche Rente werde »sturmreif geschossen«, die Gesundheitsversorgung und die Pflegeversicherung würden teurer, dafür aber schlechter, kritisierte sie. Bei den Menschen wachse der Frust, weil sie das Gefühl hätten, dass die Politik ihnen nicht zuhöre.
Am 6. September 2026 finden die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt statt. Laut Umfragen liegt die AfD klar vorn.