RBL-Geschäftsführerin Haenni: Klopp-Wechsel trifft Leipzig nur indirekt
Am Rande des ersten Trainingstages und der offiziellen Vorstellung des neuen Coaches Martín Demichelis hat sich auch RB Leipzigs Geschäftsführerin Tatjana Haenni geäußert. Natürlich ging es dabei am Montag (13. Juli) auch um Jürgen Klopp.
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Fußball | Bundesliga
Stand: 13.07.2026 18:46 Uhr
Am Rande des ersten Trainingstages und der offiziellen Vorstellung des neuen Coaches Martín Demichelis hat sich auch RB Leipzigs Geschäftsführerin Tatjana Haenni geäußert. Natürlich ging es dabei am Montag (13. Juli) auch um Jürgen Klopp.
Die Schweizerin sieht den sich immer stärker herauskristallisierenden Wechsel von Klopp vom RBL-Mutterkonzern hin zum Deutschen Fußball-Bund (DFB) gelassen. "Die Dynamik ist einfach Teil dieses Geschäfts. Da sind wir nicht wirklich überrascht. Manchmal passieren unerwartete Dinge ganz plötzlich", so die 59-Jährige.
Video: RBL-CEO Haenni: Klopp-Abgang trifft uns nur indirekt (1 Min)
Keine Eile bei der Nachbesetzung
Auf ihre Arbeit in Leipzig habe ein Abschied des "Global Head of Soccer" auch nur geringen Einfluss, so Haenni. "Jürgen Klopp war für uns eine Art Berater. Einen Wechsel trifft uns hier bei RB Leipzig nur indirekt. Wir wollen genau gleich weiterarbeiten, ob mit oder ohne Jürgen Klopp."
Zügigen Handlungsbedarf sieht die erste weibliche CEO in der Fußball-Bundesliga bei der Besetzung der frei werdenden Stelle auch nicht: "Ich habe jetzt nicht den Eindruck, dass es eine hohe Dringlichkeit ist." Zwar sei es immer gut, sich mit Leuten mit entsprechender Expertise auszutauschen, aber es gebe nicht das Gefühl, "dass wir morgen sofort jemand Neues haben müssen."
Lob für Demichelis zum Start
So richtig Urlaub hat Haenni nach eigener Aussage trotz der WM-Pause nicht gehabt. Mit der Entlassung von Ole Werner und der Verpflichtung von Martín Demichelis gab es schließlich eine Menge zu tun. Dennoch gab es das erste persönliche Kennenlernen just an diesem Tag. "Mein Eindruck war: sehr sympathisch, sehr umgänglich, sehr offen. Und man spürt auch die Energie. Das ist eine andere Persönlichkeit, die jetzt hier mit uns ist. Darauf freuen wir uns auch."
Die Erwartungshaltung an den neuen Chefcoach bleibt dabei gleich. "Wir haben letztes Jahr schon gesagt: Top 4. Also davon gehen wir ganz sicher nicht weg. Dann waren wir sogar Dritter und jetzt kann man das noch verbessern."
rac
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