RAN: Telefónica schließt kritisches Funkloch in Nordrhein-Westfalen - Golem.de

100 neue Masten und 1.000 Ausbaumaßnahmen seit Jahresbeginn: Ein prominentes Beispiel für Telefónica ist die Steinbachtalsperre in Euskirchen. Den neuen Mast nimmt NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (...

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RAN: Telefónica schließt kritisches Funkloch in Nordrhein-Westfalen - Golem.de

100 neue Masten und 1.000 Ausbaumaßnahmen seit Jahresbeginn: Ein prominentes Beispiel für Telefónica ist die Steinbachtalsperre in Euskirchen.

Den neuen Mast nimmt NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (Mitte) gemeinsam mit Vertretern der örtlichen Behörden und von Telefónica in Betrieb. (Bild: Telefónica Deutschland)

Den neuen Mast nimmt NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (Mitte) gemeinsam mit Vertretern der örtlichen Behörden und von Telefónica in Betrieb. Bild: Telefónica Deutschland

Telefónica hat seit Jahresbeginn 100 Mobilfunkstandorte (RAN) im Bundesland Nordrhein-Westfalen errichtet. Das gab der Mobilfunkbetreiber am 31. August 2026 bekannt(öffnet im neuen Fenster). Besonders ein neuer Funkmast an der Steinbachtalsperre in Euskirchen beseitigt nun eine langjährige Versorgungslücke in einem stark frequentierten Freizeitgebiet und verbessert die Erreichbarkeit für Anwohner, Besucher und Einsatzkräfte.

Der Mast versorgt die Steinbachtalsperre und umliegende Bereiche mit 5G, LTE und 2G/GSM. In dem stark bewaldeten Ausflugs- und Freizeitgebiet rund um die Steinbachtalsperre gab es netzübergreifend über viele Jahre hinweg kaum bis gar keinen Empfang. Und das in einer Region, die in der Vergangenheit von Hochwasserereignissen betroffen war. Von der Entscheidung zum Bau bis zur tatsächlichen Inbetriebnahme vergingen 15 Monate Genehmigungs- und Bauzeit.

Das Hauptproblem sind in Nordrhein-Westfalen graue Flecken – Gebiete, in denen nicht alle drei Mobilfunkbetreiber ein Netz haben. Diese machen im Bundesland schätzungsweise 2 bis 3 Prozent der Gesamtfläche aus, vor allem in topografisch schwierigen Regionen wie der Eifel, dem Sauerland oder dem Bergischen Land.

Wirtschaftsministerin lobt eigene Arbeit

Anlässlich der Inbetriebnahme waren Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (Grüne) sowie Vertreter des Kreises und der Stadt Euskirchen vor Ort. "Mit der Landesbauordnung haben wir den Bau solcher Masten deutlich beschleunigt", sagte sie.

"Wir werden auch weiterhin konsequent in ein besseres Netz investieren", sagte Valentina Daiber, Vorständin für Politik und Recht bei Telefónica Deutschland.

In Nordrhein-Westfalen setzte Telefónica seit Jahresbeginn rund 1.000 Ausbaumaßnahmen um, um die Netzabdeckung und Leistungsfähigkeit zu verbessern. Es ging darum, Versorgungslücken zu schließen, sowie zusätzliche Netzkapazitäten in ländlichen Regionen, entlang von Verkehrswegen sowie an stark frequentierten Freizeit- und Tourismusstandorten zu schaffen. Dabei wurden 100 neue Mobilfunkstandorte geschaffen.