Prinz George schwitzt im Anzug bei Wimbledon – diese strenge Regel ließ ihm keine Wahl

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Prinz George schwitzt im Anzug bei Wimbledon – diese strenge Regel ließ ihm keine Wahl

Prinz George trotzt 30 Grad im Anzug – der Grund liegt in Wimbledons strenger Regel

Stand: 14.07.2026, 13:31 Uhr

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Prinz George trotzt der Hitze in Wimbledon, obwohl er das Match im Anzug und mit Krawatte anschauen musste. Was steckt dahinter?

Wimbledon – Beim Wimbledon-Herrenfinale am Sonntag (12. Juli) war Prinz George (12) der wohl am elegantesten gekleidete Zwölfjährige auf der ganzen Anlage – und das bei brütender Hitze. Mit seiner Familie nahm er in der ersten Reihe der berühmten Royal Box Platz, um das Endspiel zwischen Jannik Sinner (24) und Alexander Zverev (29) zu verfolgen.

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Dieser Artikel entstand in Kooperation mit promiflash.de

Bei rund 30 Grad und strahlendem Sonnenschein saßen George und William dabei trotzdem in Anzug und Krawatte auf der Tribüne des Centre Courts. Um der Hitze ein wenig entgegenzuwirken, griff George zu Wasser, einem Strohhut und einem Handventilator.

Besucher mit Sonnenhut und Sonnenbrille beim Wimbledon Mens Singles Final 2026 im All England Lawn Tennis and Croquet Club, London

Prinz George beim Wimbledon-Finale der Herren, Juli 2026. © Imago

Der Grund für die formelle Kleidung liegt in der strikten Kleiderordnung der Royal Box. Auf wimbledon.com heißt es dazu: „Protokoll – die Kleidung ist elegant, Anzug/Jackett und Krawatte usw.“ Der exklusive Bereich mit 74 Plätzen ist einem ausgewählten Gästekreis vorbehalten, der persönlich vom Vorsitzenden des All England Club eingeladen wird.

Britische Royals brechen mit Wimbledon-Regel

Bei extremer Hitze werden die Vorgaben jedoch teils gelockert: So gilt das eigentliche Hutverbot für Damen in der Royal Box bei hohen Temperaturen nicht mehr. Auch Charlotte und George trugen die vom Veranstaltungsort bereitgestellten Hüte mit dem typischen grün-violetten Hutband, während Kate ihren eigenen Sonnenhut mitgebracht hatte.

Dass George und Charlotte überhaupt in der Royal Box sitzen durften, ist für sich genommen bereits eine Ausnahme. Grundsätzlich sind Kinder in diesem Bereich nicht zugelassen – es sei denn, sie gehören der königlichen Familie an. Wie strikt diese Regelung einst ausgelegt wurde, zeigt ein Vorfall aus dem Jahr 1999.

Als Katharine, Herzogin von Kent, zwei junge Freunde in die Royal Box mitnehmen wollte, erhielt ihr Patensohn zwar Zutritt, der Sohn einer Freundin jedoch nicht. Der damalige Vorsitzende des All England Club, John Curry, entschuldigte sich zwar, blieb aber bei der Linie: „Aufgrund der Nachfrage nach Plätzen in der Royal Box bitten wir darum, dass abgesehen von Kindern der königlichen Familie keine Kinder eingeladen werden, da sie andere würdige Personen ausschließen, von denen viele einen Beitrag zum Tennis leisten.“