Fledermäuse im Visier: Forscher suchen Viren, bevor sie Pandemien auslösen
Der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo macht erneut die Gefahr von Zoonosen deutlich. Im Nachbarland will ein Tierarzt dafür sorgen, dass Krankheiten nicht mehr von Tieren auf Menschen überspringen können.
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Podcast «NZZ Akzent»
Der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo macht erneut die Gefahr von Zoonosen deutlich. Im Nachbarland will ein Tierarzt dafür sorgen, dass Krankheiten nicht mehr von Tieren auf Menschen überspringen können.
15.07.2026, 05.44 Uhr

Auf Virenjagd - wie Forscher in Afrika die nächste Pandemie verhindern wollen
Sarah Ziegler mit Jonas Gerding
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In dieser Podcast-Episode:
Der Tierarzt Frédéric Singa und sein Team sind im Regenwald des Naturschutzgebiets Dzanga-Sangha unterwegs im Süden der Zentralafrikanischen Republik. Ihr Ziel ist ein kleiner Wasserfall und die Grotte direkt dahinter: eine Höhle voller Fledermäuse. Die Forscher wollen einige der Tiere fangen. In ihnen könnten Viren schlummern wie Ebola, die auf Mensch und Tier übertragen werden können – eine so genannte Zoonose. Auch die Covid-Pandemie wird auf Viren zurückgeführt, die von einer Fledermaus über einen Zwischenwirt auf den Menschen übertragen wurden.
In den Dörfern in und um das Schutzgebiet haben die Einwohner immer wieder Kontakt mit Wildtieren. Das Fleisch von Affen oder gelegentlich auch Fledermäusen ist die wichtigste Proteinquelle in der Region. Für Jäger, Marktfrauen und Transporteure ist es mitunter die einzige Einnahmequelle.
Frédéric Singa will herausfinden, welche Viren in seinem Gebiet vorkommen. Sein Ziel: Es sollen weniger infizierte Tiere in Umlauf gebracht werden. Wie er vorgeht, um Aufklärungsarbeit zu leisten und dabei die Unterstützung der Menschen vor Ort zu gewinnen, erzählt der NZZ-Reporter Jonas Gerding im Podcast. Er hat Singa über mehrere Wochen begleitet.
Alle Episoden von «NZZ Akzent» finden Sie in dieser Übersicht.
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