Grüne nach Habeck-Desaster: Statt Klimapolitik jetzt „neues Verständnis von Männlichkeit“ – warum das gefährlich ist
wa.dePolitikStand: 03.09.2026, 19:01 UhrKommentareUns auf Google folgenDie Grünen haben ihr politisches Profil verloren, beklagt Sigmung Gottlieb in seiner Kolumne. Heute wirke die Partei angepasst und ideenlos...
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Stand: 03.09.2026, 19:01 Uhr
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Die Grünen haben ihr politisches Profil verloren, beklagt Sigmung Gottlieb in seiner Kolumne. Heute wirke die Partei angepasst und ideenlos. Eine Abrechnung.
Glauben Sie mir: Niemals hätte ich mir träumen lassen, dass ich mir die Zeiten von Joschka Fischer und Jürgen Trittin zurückwünsche .Damals verfügten die Grünen noch über Intelligenz und politische Prägekraft in der Umwelt- und in der Aussenpolitik.
Heute stehen sie für alles und gar nichts. Sie sind an fünf von 16 Landesregierungen beteiligt, leise, geschmeidig und ruhiggestellt an den Fleischtöpfen der Macht. In Baden-Württemberg stellen sie mit Cem Özdemir sogar den Regierungschef. Doch der hat längst den grünen Umhang abgestreift.
Statt Klimapolitik jetzt „neues Verständnis von Männlichkeit“
Nach dem Habeckschen Regierungsdesaster, dessen Umweltpolitik sich dadurch ausgezeichnet hat, dem kleinen Mann immer tiefer in die Tasche zu greifen, folgte das pure Nichts. Man muss heute den Eindruck gewinnen, die Grünen schämen sich dafür, dass sie einmal der Motor der deutschen Klimapolitik waren und das Bewusstsein der Deutschen für dieses Thema nachhaltig geschärft haben. Davon sind sie heute weiter entfernt als die Erde vom Mond. Ihre neue Konzeption zur Rettung des Klimas besteht darin, auf die nächste Hitzewelle oder das nächste Hochwasser zu warten, um dann lauthals in den Medien zu verkünden, all diese Katastrophen seien menschengemacht. Das, liebe Grüne, ist einfach zu wenig. Das habt ihr auch erkannt und lasst es deshalb ganz sein.
Stattdessen teilt ihr die Enteignungsphantasien der Linken in Berlin, versucht die Sozialdemokraten in ihrer verschwenderischen Sozialpolitik noch zu übertreffen und sucht krampfhaft nach neuen Themen, weil ihr mit Eurer Kernkompetenz krachend gescheitert seid. Euer Co-Vorsitzender, Felix Banaszak, hat jetzt das Zukunftsthema für die Umweltpartei von einst entdeckt: nämlich ein neues, progressives Verständnis von Männlichkeit. Da fällt einem eigentlich nur noch ein, dass die Grünen dringend einen Wechsel an der Spitze brauchen. Sonst werden sie zur Lachnummer.